KritischCVE-2026-21519

    Microsoft Windows: Type-Confusion (CVE-2026-21519)

    Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide, EUVD

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Der Zugriff auf eine Ressource mit einem inkompatiblen Typ ('Typverwirrung') im Desktop Window Manager ermöglicht es einem berechtigten Angreifer, lokal Berechtigungen zu erhöhen.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.8868, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.8389, Microsoft Windows 10 Version 21H2 auf Version 10.0.19044.6937. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8868
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8389
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.6937
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.6937
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.6649
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.6649
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.7840
    • Microsoft Windows 11 Version 25H2 lt 10.0.26200.0..10.0.26200.7840
    • Microsoft Windows 11 version 26H1 lt 10.0.28000.0..10.0.28000.1575
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8868
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8868
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8389
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8389
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.4773
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.2149
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32370
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32370
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.8868
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.8389
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.6937
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.6937
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.6649
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.6649
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.7840
    • Microsoft Windows 11 Version 25H2 10.0.26200.7840
    • Microsoft Windows 11 version 26H1 10.0.28000.1575
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.8868
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.8868
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.8389
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.8389
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.4773
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.2149
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.32370
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.32370

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    7,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    7,8

    CVSS v3

    Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide, EUVD

    2,5 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 84,5

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    210.33 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    7,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    7,8
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    2,5 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    84,5
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-843

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Es handelt sich um eine lokale Rechteausweitung mit geringer Angriffskomplexität, die nur ein normales Benutzerkonto und keine Benutzerinteraktion erfordert und vollständige Kontrolle über Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems liefert — klassischer zweiter Baustein nach Phishing, Browser-Exploit oder gestohlenen Zugangsdaten. Die Aufnahme in den KEV-Katalog am Tag der Veröffentlichung deutet auf Ausnutzung als Zero-Day hin; die Ausnutzungswahrscheinlichkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt, eine Nutzung in Ransomware-Kampagnen ist laut CISA bislang nicht bekannt. Da praktisch jeder Windows-Client und viele Server betroffen sind, sollte die Behebung im regulären Notfall-Patchzyklus (innerhalb weniger Tage) erfolgen, mit höchster Dringlichkeit für Multi-User-Systeme, privilegierte Arbeitsplätze und Hosts mit bekanntem Initialzugriff; für NIS2-pflichtige Einrichtungen ist eine dokumentierte Behebungsfrist im Schwachstellenmanagement nachzuweisen.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Februar-2026-Sicherheitsupdate von Microsoft ausrollen (Patch Tuesday, 10.02.2026), beginnend mit Systemen, auf denen viele Benutzer interaktiv arbeiten: Terminalserver/RDS, VDI, Jump-Hosts, Admin-Workstations. Ziel-Builds: Win10 1607 ≥ 10.0.14393.8868, 1809 ≥ 10.0.17763.8389, 21H2/22H2 ≥ 10.0.19044.6937 / 10.0.19045.6937, Win11 22H3/23H2 ≥ 10.0.22631.6649, 24H2 ≥ 10.0.26100.7840, 25H2 ≥ 10.0.26200.7840. KB-Nummer je Build bitte im Microsoft Security Update Guide nachschlagen.
      • Server-Bestand prüfen: Build 14393 und 17763 betreffen auch die zugehörigen Server- und LTSC-Editionen (Server 2016/2019, Enterprise LTSC). Betroffenheit und KB im Vendor-Advisory verifizieren und in denselben Patch-Ring aufnehmen.
      • Compliance-Abfrage über Intune/SCCM/WSUS bzw. Defender Vulnerability Management starten: alle Hosts unterhalb der oben genannten Builds als „kritisch offen“ markieren und Ausnahmeliste mit Verantwortlichen dokumentieren.
      • Bereits kompromittierte Benutzerkonten priorisieren: Hosts mit offenen Phishing-, Malware- oder Infostealer-Incidents der letzten 30 Tage zuerst patchen bzw. isolieren — die Schwachstelle setzt eine vorhandene lokale Code-Ausführung voraus und dient als zweite Stufe einer Angriffskette.
      • Lokale Administrator- und Dienstkonten-Passwörter auf Hosts mit Kompromittierungsverdacht rotieren (Windows LAPS), da erfolgreiche Rechteausweitung typischerweise zum Abgreifen von Anmeldeinformationen genutzt wird.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Konfiguration: Desktop Window Manager ist eine Kernkomponente und kann nicht deaktiviert werden — einen funktionalen Workaround gibt es nicht. Kompensation erfolgt ausschließlich über Begrenzung der lokalen Code-Ausführung und des Schadensumfangs.
      • Anwendungskontrolle (Endpoint-Härtung): WDAC- oder AppLocker-Richtlinien durchsetzen, die die Ausführung von EXE/DLL/Skripten aus benutzerbeschreibbaren Pfaden (%TEMP%, %APPDATA%, Downloads, C:\Users\Public) blockieren; Defender-ASR-Regeln „Block executable files unless they meet a prevalence, age, or trusted list criterion“ und „Block process creations originating from PSExec and WMI commands“ auf Block setzen.
      • Zugriffskontrolle / Least Privilege: Interaktive und RDP-Anmeldung auf Servern per GPO („Allow log on locally“ / „Allow log on through Remote Desktop Services“) auf notwendige Gruppen beschränken; ungepatchte Multi-User-Systeme (RDS/Citrix) bevorzugt temporär für nicht-administrative Nutzer sperren oder auf gepatchte Hosts migrieren.
      • Schadensbegrenzung nach Rechteausweitung: Credential Guard und LSA-Schutz (RunAsPPL) aktivieren, Tiering-Modell durchsetzen (keine Domänenadmin-Anmeldung an Arbeitsplatzsystemen), Defender Tamper Protection erzwingen — SYSTEM-Rechte sollen nicht unmittelbar zu Domänenkompromittierung führen.
      • Netzsegmentierung: Ungepatchte Ausnahmesysteme in ein eigenes VLAN mit restriktiven Ost-West-Regeln (kein SMB/445, RDP/3389, WinRM/5985-5986 zu anderen Clients) verschieben, um laterale Bewegung nach erfolgreicher Ausnutzung zu bremsen.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Sysmon EID 1 / Security 4688 — Kindprozesse von dwm.exe: dwm.exe startet im Normalbetrieb keine Shells. KQL: DeviceProcessEvents | where InitiatingProcessFileName =~ "dwm.exe" and FileName in~ ("cmd.exe","powershell.exe","pwsh.exe","rundll32.exe","conhost.exe","whoami.exe").
      • Absturz/Neustart von DWM: Application-Log EID 1000/1001 (Application Error / WER) mit Faulting application name: dwm.exe, insbesondere gehäuft oder kurz vor neuen SYSTEM-Prozessen — fehlgeschlagene Type-Confusion-Versuche verursachen typischerweise DWM-Crashes. SPL: index=wineventlog EventCode=1000 "dwm.exe" | stats count by host, _time.
      • Integritätssprung in der Prozessabstammung (EDR): Prozess mit IntegrityLevel=System bzw. User=NT AUTHORITY\SYSTEM, dessen Elternkette auf einen Prozess eines Standardbenutzers (Medium Integrity) zurückführt. Sigma-Form: ParentUser != SYSTEM AND User == SYSTEM AND ParentImage NOT IN (services.exe, svchost.exe, wininit.exe).
      • Sysmon EID 10 — Zugriff auf dwm.exe: Ungewöhnliche Prozesse aus Benutzerpfaden mit GrantedAccess inkl. VM_WRITE/CREATE_THREAD (0x1F0FFF, 0x1FFFFF) auf TargetImage=*\dwm.exe.
      • Folgeaktivität: Kurz nach o. g. Ereignissen Zugriffe auf lsass.exe (Sysmon EID 10), neue lokale Administratoren (Security 4732), neue Dienste (System 7045) oder geplante Tasks (Security 4698) auf demselben Host korrelieren.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Der Zugriff auf eine Ressource mit einem inkompatiblen Typ ('Typverwirrung') im Desktop Window Manager ermöglicht es einem berechtigten Angreifer, lokal Berechtigungen zu erhöhen.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: pwn.watch, NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, CISA KEV Catalog, ENISA EUVD, CVE.org (MITRE)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.8868
    • 10.0.14393.8868
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8389
    • 10.0.17763.8389
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.6937
    • 10.0.19044.6937
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.6937
    • 10.0.19045.6937
    MicrosoftWindows 11 version 22H3
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.6649
    • 10.0.22631.6649
    MicrosoftWindows 11 Version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.6649
    • 10.0.22631.6649
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.7840
    • 10.0.26100.7840
    MicrosoftWindows 11 Version 25H2
    • 10.0.26200.0 – < 10.0.26200.7840
    • 10.0.26200.7840
    MicrosoftWindows 11 version 26H1
    • 10.0.28000.0 – < 10.0.28000.1575
    • 10.0.28000.1575
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.8868
    • 10.0.14393.8868
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.8868
    • 10.0.14393.8868
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8389
    • 10.0.17763.8389
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8389
    • 10.0.17763.8389
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.4773
    • 10.0.20348.4773
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.2149
    • 10.0.25398.2149
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.32370
    • 10.0.26100.32370
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.32370
    • 10.0.26100.32370

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_25h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-843Access of Resource Using Incompatible Type ('Type Confusion')

      Base

      The product allocates or initializes a resource such as a pointer, object, or variable using one type, but it later accesses that resource using a type that is incompatible with the original type.

      Eintrag bei MITRE CWE-843

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt

    Quellen & Referenzen

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    Badge-Vorschau für CVE-2026-21519
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