Cisco Secure Firewall Management Center (FMC): hartcodiertes Passwort (CVE-2026-20316)
Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: BSI, Cisco PSIRT, CVE.org, pwn.watch, SingCERT
- Aktiv ausgenutzt
- Quelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab), CSA/SingCERT So stufen wir ein
- Ransomware
Was ist betroffen, was ist zu tun
Eine Schwachstelle in der Web-Oberfläche des Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)-Software könnte es einem unauthentifizierten, entfernten Angreifer ermöglichen, sich mit einem Konto geringer Berechtigung auf ein betroffenes Gerät einzuloggen und sensible Daten innerhalb der betroffenen Systeme abzurufen. Diese Schwachstelle ist auf das Vorhandensein statischer Benutzeranmeldeinformationen für ein Konto geringer Berechtigung zurückzuführen.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. CISA führt sie als in Ransomware-Kampagnen genutzte Schwachstelle. Die vorliegenden Quellen nennen keine Fix-Version. Prüfen Sie die Herstellerhinweise in den Referenzen unten. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
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eq 7.6.2..7.6.2 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.7.10..7.7.10 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.2.10.1..7.2.10.1 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
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eq 7.7.10.1..7.7.10.1 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
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eq 7.4.3..7.4.3 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.6.3..7.6.3 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
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eq 7.6.4..7.6.4 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 10.0.0..10.0.0 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
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eq 7.0.9..7.0.9 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.2.11..7.2.11 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.7.12..7.7.12 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.6.5..7.6.5 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.4.6..7.4.6 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 10.0.1..10.0.1 - Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
eq 7.4.7..7.4.7
- Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
5,3
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
5,3
CVSS v3
Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: BSI, Cisco PSIRT, CVE.org, pwn.watch, SingCERT
35,1 %
EPSS-Score
Erhöht – Modell schätzt 10-50 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 98,4
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 250.98 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab), CSA/SingCERT So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 5,3 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 5,3
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 35,1 %
- Erhöht – Modell schätzt 10-50 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 98,4
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesenCWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-259
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Lücke ist ohne Authentisierung über das Netz ausnutzbar und erfordert keinerlei Komplexität, da ein statisches Passwort genügt. Die geringe formale Einstufung täuscht: Das FMC ist die zentrale Steuerinstanz der Firewall-Infrastruktur und enthält Netztopologie, Regelwerke und Integrations-Zugangsdaten. Zudem dient die Lücke als Einstiegspunkt für verkettete Rechteausweitung. CISA führt eine bekannte Nutzung in Ransomware-Kampagnen, und die Ausnutzungswahrscheinlichkeit gehört zu den höchsten überhaupt. Bei aus dem Internet erreichbarem FMC gilt daher kritische Priorität mit Patch bzw. Isolation innerhalb von Stunden; bei strikt segmentiertem Management-Netz gilt hohe Priorität mit Umsetzung im nächsten Notfall-Wartungsfenster. Im NIS2-/KRITIS-Kontext ist zudem eine mögliche Meldepflicht zu prüfen, falls Indikatoren für einen erfolgten Zugriff vorliegen.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Exposition prüfen und sofort einschränken: Ermitteln Sie, ob die Weboberfläche des FMC (standardmäßig HTTPS, TCP/443) oder die REST-API aus dem Internet oder aus nicht vertrauenswürdigen Netzsegmenten erreichbar ist. Blockieren Sie diesen Zugriff umgehend am vorgelagerten Perimeter oder per ACL. Erlaubt bleibt nur ein dediziertes Management-Netz bzw. ein Jump-Host.
- Betroffene Instanzen inventarisieren: Alle FMC-Installationen (Hardware, virtuell, Cloud) mit den Versionen 7.0.0–7.0.9, 7.2.0–7.2.11, 7.3.0–7.3.1.2, 7.4.0–7.4.7, 7.6.0–7.6.5, 7.7.0–7.7.12 und 10.0.0–10.0.1 gelten als verwundbar.
- Hersteller-Update einspielen: Ein Patch ist beim Hersteller verfügbar. Die korrigierte Version bitte im Cisco Security Advisory zu CVE-2026-20316 nachschlagen und als Notfall-Change einplanen. Geprüfte Upgrade-Pfade (insbesondere Major-Release-Sprünge) vorab mit dem Cisco Software Checker verifizieren.
- Kompromittierungsprüfung vor dem Patch: Exportieren und sichern Sie die FMC-Audit-Logs sowie die Benutzer-Login-Historie, bevor Sie das Upgrade durchführen. Sie dienen der Beweissicherung, falls bereits ein Zugriff erfolgt ist.
- Zugangsdaten rotieren: Ein Angreifer mit Lesezugriff kann sensible Daten auslesen. Rotieren Sie daher alle im FMC hinterlegten Geheimnisse: Admin-Konten, REST-API-Zugänge sowie LDAP/RADIUS-Bind-Konten, VPN-Pre-Shared-Keys, SNMP-Communities und Integrations-Tokens (z. B. ISE, SecureX/XDR).
- Verkettung bewerten: Cisco stuft die Lücke höher ein, weil sie mit weiteren FMC-Schwachstellen zur Rechteausweitung kombiniert werden kann. Prüfen Sie deshalb parallel, ob alle übrigen offenen FMC-Advisories ebenfalls adressiert sind.
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzsegmentierung: Das FMC gehört ausschließlich in ein isoliertes Out-of-Band-Management-VLAN. Zugriff auf TCP/443 und TCP/22 nur von definierten Admin-Quellen (Jump-Host, PAW). Den Verwaltungskanal zwischen FMC und FTD (sftunnel, TCP/8305) nur zwischen den bekannten Geräte-IPs zulassen.
- Zugriffsbeschränkung auf dem FMC selbst: Unter System > Configuration > Access List die erlaubten Quell-Adressen für HTTPS und SSH auf das Management-Netz begrenzen. Diese Maßnahme wirkt zusätzlich zur Perimeter-Firewall.
- Vorgeschalteter Zugriffsschutz: Ist ein Remote-Zugriff zwingend nötig, dann nur über VPN mit MFA oder über einen Reverse-Proxy mit vorgeschalteter Authentisierung. Ein direkter Internet-Zugang zur FMC-Oberfläche ist nicht zulässig.
- IPS/Netzwerkschutz: Alarmieren Sie bei Verbindungen zur FMC-Management-IP aus Quellnetzen außerhalb der Admin-Allowlist. Beispiel für eine Suricata-Regelidee:
alert tcp !$ADMIN_NET any -> $FMC_MGMT 443 (msg:"FMC mgmt access from non-admin net"; flags:S; sid:9000001;). - Identitäts- und Rechtemanagement: Prüfen Sie die lokalen FMC-Benutzer auf unbekannte oder nicht dokumentierte Konten mit niedrigen Rechten. Externe Authentisierung (LDAP/RADIUS mit MFA) ist zu bevorzugen; lokale Konten auf das Notfall-Minimum reduzieren.
- Datenminimierung: Bis zum Patch sollten keine unnötigen Klartext-Geheimnisse in Objekten, Richtlinien oder Notizen auf dem FMC liegen. Die Backup-Ablage des FMC ist auf Integrität und Zugriffsrechte zu prüfen.
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- FMC-Audit-Log (via Syslog an das SIEM): Erfolgreiche Logins von Konten, die nicht im Benutzer-Inventar dokumentiert sind, oder von Quell-IPs außerhalb des Admin-Netzes. SPL-Beispiel:
index=fmc sourcetype=cisco:fmc:audit action=login status=success NOT src_ip IN (<admin_net>) | stats count by user, src_ip. - REST-API-Missbrauch: Token-Anforderungen an
/api/fmc_platform/v1/auth/generatetokenoder umfangreiche GET-Abfragen auf/api/fmc_config/von unbekannten Quellen bzw. außerhalb der Wartungsfenster. Diese Muster deuten auf automatisiertes Auslesen von Konfiguration und Objekten hin. - Netzwerk-Telemetrie (Zeek/NetFlow): Eingehende Sessions aus dem Internet zur FMC-Management-IP auf TCP/443 oder TCP/22. Ebenso auffällig sind ungewöhnlich große ausgehende Datenvolumina vom FMC, die auf einen Konfigurationsexport hindeuten. KQL-Beispiel:
CommonSecurityLog | where DestinationIP == "<fmc_ip>" and DestinationPort in (443,22) and not(ipv4_is_in_range(SourceIP,"<admin_cidr>")). - Verkettung zur Rechteausweitung: Auf einen Login eines niedrig privilegierten Kontos folgen kurz danach Rollenänderungen, neue Admin-Benutzer, Richtlinien-Deployments oder Änderungen an Zugriffsrichtlinien. Eine Sigma-Korrelation über Benutzer und Zeitfenster (z. B. 60 min) ist hierfür geeignet.
- Folgeaktivität im Netz: Logins an VPN, LDAP oder Netzwerkgeräten mit Zugangsdaten, die im FMC hinterlegt waren, insbesondere nach einem verdächtigen FMC-Login. Ein solches Muster ist ein Indikator für eine laufende Vorbereitung von Ransomware.
- FMC-Audit-Log (via Syslog an das SIEM): Erfolgreiche Logins von Konten, die nicht im Benutzer-Inventar dokumentiert sind, oder von Quell-IPs außerhalb des Admin-Netzes. SPL-Beispiel:
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Eine Schwachstelle in der Web-Oberfläche des Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)-Software könnte es einem unauthentifizierten, entfernten Angreifer ermöglichen, sich mit einem Konto geringer Berechtigung auf ein betroffenes Gerät einzuloggen und sensible Daten innerhalb der betroffenen Systeme abzurufen. Diese Schwachstelle ist auf das Vorhandensein statischer Benutzeranmeldeinformationen für ein Konto geringer Berechtigung zurückzuführen. Ein Angreifer könnte diese Schwachstelle ausnutzen, indem er sich mit dem Konto in ein betroffenes System einloggt. Bei einem erfolgreichen Angriff könnte der Angreifer sich auf das betroffene System einloggen und sensible Daten als Benutzer geringer Berechtigung abrufen. Hinweis: Wenn die FMC-Verwaltungsoberfläche keinen Zugang zum öffentlichen Internet hat, wird die mit dieser Schwachstelle verbundene Angriffsfläche reduziert. Cisco hat diesem Sicherheitswarnhinweis eine Sicherheitsauswirkungsbewertung (SIR) von Hoch anstatt Mittel zugewiesen. Der Grund dafür ist, dass diese Schwachstelle in Kombination mit anderen Schwachstellen der Cisco Secure FMC-Software zur Erhöhung der Berechtigungen genutzt werden kann.
Quelle: BSI CSAF, BSI WID Portal, cisco_csaf, NVD (NIST), pwn.watch, CISA KEV Catalog, CSA/SingCERT, cvelistv5
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Cisco | Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) |
|
|
Hersteller und Produkte
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-259Use of Hard-coded Password
Variant
The product contains a hard-coded password, which it uses for its own inbound authentication or for outbound communication to external components.
Eintrag bei MITRE CWE-259
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| CSA/SingCERT | Active Exploitation of Vulnerability in Cisco Secure Firewall Management Center (öffnet in neuem Tab)CSA/SingCERT | aktiv ausgenutzt |
Quellen & Referenzen
- sec.cloudapps.cisco.comcisco-sa-fmc-static-cred-BET3Cjhpwn-watch, Herstellerhinweis
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20316government-resource, US-Behörde
- pwn.watchpwn.watch: Cisco Secure Firewall Management Center (FMC): Cisco Secure Firewall Management Center Use of Hard-coded Password Vulnerabilitypwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2026-20316pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
Änderungen an der CVE
Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).
Eintrag geändertCisco
4 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Betroffene Versionen (Herausgeber) ergänzt —Affected value modified. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/20xxx/CVE-2026-20316.json">CVE-2026-20316</a>Referenz ergänzt —https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-fmc-static-cred-BET3CjhReferenz entfernt https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-fmc-static-cred-BET3Cjh—Referenztyp entfernt https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-fmc-static-cred-BET3Cjh Types: Vendor Advisory—Kennung der Quelle: psirt@cisco.com
Eintrag geändertCISA ADP
3 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Referenz ergänzt —https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20316Referenz entfernt https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20316—Referenztyp entfernt https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20316 Types: US Government Resource—Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
Eintrag geändertCISA ADP
CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja
Einzeländerung im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher SSVC-Einschätzung geändert {"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-30T03:55:25.997164Z"}{"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"partial"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-31T17:15:02.964102Z"}Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
Eintrag geändertCISA ADP
CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja
Einzeländerung im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher SSVC-Einschätzung geändert {"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-29T00:00:00+00:00"}{"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-30T03:55:25.997164Z"}Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
Eintrag geändertCISA ADP
CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja
Einzeländerung im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher SSVC-Einschätzung geändert {"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"partial"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-29T19:08:35.311158Z"}{"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-29T00:00:00+00:00"}Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
2 ältere Änderungen anzeigen
Neu erfasstCisco
CVSS V3.1: AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:L/I:N/A:N
Schwachstellentyp: CWE-259
Beschreibung erfasst oder geändert
5 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Betroffene Versionen (Herausgeber) ergänzt —Cisco Secure Firewall Management Center (FMC)Beschreibung ergänzt —A vulnerability in the web interface of Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) Software could allow an unauthenticated, remote attacker to log in to an affected device using a low-privileged account to access sensitive data within the impacted systems. This vulnerability is due to the presence of static user credentials for a low-privileged account. An attacker could exploit this vulnerability by using the account to log in to an affected system. A successful exploit could allow the attacker to log in to the affected system and access sensitive data as the low-privileged user. Note: If the FMC management interface does not have public internet access, the attack surface that is associated with this vulnerability is reduced. Cisco has assigned this security advisory a Security Impact Rating (SIR) of High rather than Medium as the score indicates. The reason is that this vulnerability can be used with other Cisco Secure FMC Software vulnerabilities to elevate privileges.CVSS ergänzt —AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:L/I:N/A:NSchwachstellentyp (CWE) ergänzt —CWE-259Referenz ergänzt —https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-fmc-static-cred-BET3CjhKennung der Quelle: psirt@cisco.com
Eintrag geändertCISA ADP
CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: keine bekannt, automatisierbar: ja
Einzeländerung im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher SSVC-Einschätzung ergänzt —{"id":"CVE-2026-20316","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"partial"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-29T16:42:10.550297Z"}Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
Eine Übersetzung der NVD in eine andere Sprache ist ausgeblendet.
Verknüpfte Advisories
- Schwachstelle in Cisco Secure Firewall Management Center behobenNCSC-NL
- @RISK®: The Consensus Security Vulnerability Alert: Vol. 26, Num. 30SANS @RISK
- Hardcoded Credential Exploited in Cisco Secure Firewall Management CenterSANS NewsBites
- Health-ISAC warnt vor erhöhten Angriffen durch ShinyHuntersSANS NewsBites
- Cisco Secure Firewall Management Center Software Static Credential VulnerabilityCisco PSIRT
Badge einbetten
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<a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-20316"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-20316.svg" alt="CVE-2026-20316 – NEOSEC Intel" height="20"></a>