Cisco Unified Communications Manager: Server-Side-Request-Forgery (SSRF) (CVE-2026-20230)
Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: BSI, SingCERT, pwn.watch, CVE.org
- Aktiv ausgenutzt
- Quelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab), CSA/SingCERT So stufen wir ein
- Exploit öffentlich
Was ist betroffen, was ist zu tun
Ein unauthentifizierter, entfernter Angreifer kann über eine Server-side Request Forgery (SSRF)-Sicherheitslücke in Cisco Unified Communications Manager (Unified CM) und Cisco Unified Communications Manager Session Management Edition (Unified CM SME) Dateien auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem schreiben. Diese Schwachstelle entsteht durch unzureichende Validierung von HTTP-Anfragen und kann zu einer Rechteausweitung bis zum Root-Benutzer führen. Der Angriff ist in der Wildnis aktiv und erfordert, dass der WebDialer-Dienst aktiviert ist, der standardmäßig deaktiviert ist. Betroffen sind Versionen 14.0 bis 14su6 und 15.0 bis 15su4a. Ein sofortiges Patchen auf die neueste verfügbare Version ist dringend erforderlich.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie unified_communications_manager auf Version 14su6, Unified Communications Manager (CUCM) auf Version 15SU5. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Cisco Unified Communications Manager
eq 14..14 - Cisco Unified Communications Manager
eq 14SU1..14SU1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 14SU2..14SU2 - Cisco Unified Communications Manager
eq 14SU3..14SU3 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15..15 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15SU1..15SU1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 14SU4..14SU4 - Cisco Unified Communications Manager
eq 14SU4a..14SU4a - Cisco Unified Communications Manager
eq 15SU1a..15SU1a - Cisco Unified Communications Manager
eq 15SU2..15SU2 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13010-1..15.0.1.13010-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13011-1..15.0.1.13011-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13012-1..15.0.1.13012-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13013-1..15.0.1.13013-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13014-1..15.0.1.13014-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13015-1..15.0.1.13015-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13016-1..15.0.1.13016-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15.0.1.13017-1..15.0.1.13017-1 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15SU3a..15SU3a - Cisco Unified Communications Manager
eq 14SU5..14SU5 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15SU4..15SU4 - Cisco Unified Communications Manager
eq 15SU4a..15SU4a
- Cisco Unified Communications Manager
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
8,6
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
8,6
CVSS v3
Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: BSI, SingCERT, pwn.watch, CVE.org
88,5 %
EPSS-Score
Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,77
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 240.77 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab), CSA/SingCERT So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 8,6 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 8,6
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 88,5 %
- Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 99,77
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- CISA-Bewertung (SSVC)
- Ausnutzung: aktiv · nicht automatisierbar · Auswirkung: vollständig
- Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 26. Juni 2026
CWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-918
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung und ohne Nutzerinteraktion über das Netz ausnutzbar und kann bis zu Root-Rechten auf der Telefonie-Plattform führen; Cisco stuft sie deshalb abweichend vom Basiswert als kritisch ein, und die Ausnutzungswahrscheinlichkeit gehört zu den höchsten überhaupt. Angreifer nutzen solche Unified-Communications-Systeme als langlebige, schlecht überwachte Brückenköpfe ins Unternehmensnetz sowie zum Abgreifen von Verzeichnis- und Anrufdaten; eine Ransomware-Nutzung ist laut CISA bislang nicht bekannt. Entscheidend für die Priorisierung ist der WebDialer-Status: Ist er auf einem erreichbaren Knoten aktiv, gilt höchste Dringlichkeit (Deaktivierung bzw. Patch innerhalb von 24 Stunden, für KRITIS-Betreiber mit Prüfung der NIS2-Meldepflicht bei Kompromittierungsverdacht); ist er nachweislich deaktiviert, kann der Patch im regulären, aber zeitnahen Wartungszyklus erfolgen.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Bestandsaufnahme: Alle Cisco Unified CM- und Unified CM SME-Knoten (Publisher und Subscriber) mit Version 14, 14SU1–14SU4a, 15 und 15SU1 ermitteln, z. B. per CLI
show version active. Für jeden Knoten den Status des Dienstes „Cisco WebDialer Web Service“ prüfen (Cisco Unified Serviceability → Tools → Service Activation bzw. Control Center – Feature Services). Nur Knoten mit aktivem WebDialer sind ausnutzbar. - WebDialer sofort deaktivieren, wo er nicht geschäftskritisch ist: Dienst unter Service Activation auf allen Knoten deaktivieren. Das ist die wirksamste Sofortmaßnahme, da WebDialer laut Cisco Voraussetzung für die Ausnutzung ist und standardmäßig deaktiviert ist.
- Patch einspielen: Ein Patch ist beim Hersteller verfügbar. Version bzw. COP-Datei bitte im Cisco Security Advisory zu CVE-2026-20230 nachschlagen und vor dem Rollout den Upgrade-Pfad (Publisher zuerst, dann Subscriber) im Wartungsfenster einplanen.
- Erreichbarkeit einschränken: Wenn WebDialer weiterlaufen muss, den HTTP/HTTPS-Zugriff auf die CUCM-Weboberflächen (typisch TCP 80, 443, 8080, 8443) per ACL/Firewall sofort auf bekannte Client-Netze und Administrations-Jump-Hosts begrenzen. Jede Internet-Exponierung umgehend schließen.
- Kompromittierungsprüfung einleiten: Bei Knoten, auf denen WebDialer aktiv war und die aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar waren, Tomcat-Access-Logs sichern (
file get activelog tomcat/logs/*bzw. per RTMT) und Cisco TAC für eine Integritätsprüfung einbinden. Ein Root-Zugriff auf einer Appliance ist mit Bordmitteln kaum vollständig auszuschließen.
- Bestandsaufnahme: Alle Cisco Unified CM- und Unified CM SME-Knoten (Publisher und Subscriber) mit Version 14, 14SU1–14SU4a, 15 und 15SU1 ermitteln, z. B. per CLI
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzsegmentierung: CUCM-Cluster in eine dedizierte Voice-Management-Zone verlagern. Eingehenden Webzugriff nur aus definierten Nutzer-VLANs bzw. von Proxys erlauben. Pfadbasierten Zugriff auf
/webdialer/nur aus den Netzen gestatten, in denen Click-to-Dial-Clients tatsächlich laufen. - Egress-Filterung (SSRF-spezifisch): Ausgehende Verbindungen der CUCM-Knoten per Default-Deny auf die notwendigen Ziele (andere Clusterknoten, NTP, DNS, LDAP/AD, SFTP-Backup, Smart Licensing, Gateways/SBC) beschränken. Ausgehende HTTP/HTTPS-Verbindungen zu beliebigen Zielen sowie Zugriffe auf Loopback- und interne Managementdienste anderer Systeme blockieren. Das begrenzt den Nutzen des SSRF erheblich.
- WAF/Reverse-Proxy/IPS: Wo ein vorgelagerter Proxy existiert, Requests auf
/webdialer/mit Parametern, die URLs, IP-Adressen,file://,gopher://,localhost,127.0.0.1oder Path-Traversal-Sequenzen (../,%2e%2e) enthalten, verwerfen. Hersteller-Signaturen von Cisco Secure Firewall/Snort für CVE-2026-20230 prüfen und im Blockmodus aktivieren, sobald verfügbar. - IAM/Härtung: Administrative Weboberflächen (CCMAdmin, Serviceability, OS Administration) nur über PAM-gestützte Jump-Hosts mit MFA erreichbar machen. Nach einem Verdachtsfall alle CUCM-Anwendungs- und OS-Admin-Passwörter, Application-User für WebDialer/CTI sowie LDAP-Bind-Konten rotieren.
- Betriebliche Kontrolle: Die Deaktivierung von WebDialer im Konfigurationsmanagement dokumentieren und eine Abweichungsprüfung einrichten, damit der Dienst nicht unbemerkt reaktiviert wird.
- Netzsegmentierung: CUCM-Cluster in eine dedizierte Voice-Management-Zone verlagern. Eingehenden Webzugriff nur aus definierten Nutzer-VLANs bzw. von Proxys erlauben. Pfadbasierten Zugriff auf
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Tomcat-Access-Logs (per RTMT oder Remote-Syslog ins SIEM): Anfragen auf
/webdialer/von Quell-IPs außerhalb der erwarteten Click-to-Dial-Clientnetze sowie Parameterwerte mit eingebetteten URLs/IPs. SPL-Beispiel:index=cucm sourcetype=tomcat_access uri_path="/webdialer/*" (uri_query="*http*" OR uri_query="*127.0.0.1*" OR uri_query="*localhost*" OR uri_query="*file:*" OR uri_query="*%2e%2e*"). - Netzwerk-Telemetrie (Zeek/Suricata/Firewall): Neue ausgehende Verbindungen von CUCM-IPs zu Zielen außerhalb der Baseline, insbesondere HTTP/HTTPS zu Internet-Adressen oder zu internen Diensten, die CUCM normalerweise nicht anspricht. KQL-Skizze:
CommonSecurityLog | where SourceIP in (cucm_ips) and DestinationPort in (80,443,8080,8443) and DestinationIP !in (allowed_dst). - Anomale Antwortmuster: Ungewöhnlich große Antworten oder Häufungen von HTTP 200/500 auf WebDialer-Endpunkten in kurzer Folge von einer Quelle — Hinweis auf automatisiertes Scanning oder iterative SSRF-Ausnutzung. Sigma-Form:
logsource: webserver; detection: uri|contains '/webdialer/' and count by src_ip > N in 5m. - Systemintegrität und Folgeaktivität: Unerwartete Neustarts von Diensten, neue oder veränderte Dateien im Ergebnis von
show diskusage/RTMT-Trace-Verzeichnissen, Änderungen an Admin-Konten (Audit-Log überfile get activelog audit/*bzw. Remote-Audit-Syslog) sowie SSH-Verbindungen von bzw. zu CUCM-Knoten außerhalb von Wartungsfenstern.
- Tomcat-Access-Logs (per RTMT oder Remote-Syslog ins SIEM): Anfragen auf
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Ein Schwachpunkt im Cisco Unified Communications Manager (Unified CM) und Cisco Unified Communications Manager Session Management Edition (Unified CM SME) könnte es einem unauthentifizierten, entfernten Angreifer ermöglichen, Server-seitige Anfragen-Spoofing-Angriffe (SSRF) über ein betroffenes Gerät durchzuführen. Dieser Schwachpunkt ist auf eine fehlerhafte Eingabevalidierung für bestimmte HTTP-Anfragen zurückzuführen. Ein Angreifer könnte diesen Schwachpunkt ausnutzen, indem er eine manipulierte HTTP-Anfrage an ein betroffenes Gerät sendet. Bei einem erfolgreichen Angriff könnte der Angreifer Dateien auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem schreiben, die später zur Erhöhung der Rechte bis zum Root verwendet werden könnten. Hinweis: Cisco hat dieser Sicherheitsanzeige eine Sicherheitsauswirkungsbewertung (SIR) von Kritisch anstelle von Hoch zugewiesen. Der Grund dafür ist, dass die Ausnutzung dieses Schwachpunkts dazu führen könnte, dass ein Angreifer seine Rechte bis zum Root erhöht. Hinweis: Um diesen Schwachpunkt auszunutzen, muss der WebDialer-Dienst aktiviert sein. WebDialer ist standardmäßig deaktiviert.
Quelle: BSI WID Portal, BSI CSAF, CSA/SingCERT, pwn.watch, cvelistv5, NVD (NIST), CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Cisco | Cisco Unified Communications Manager |
|
|
| cisco | unified_communications_manager |
|
|
| Cisco | Unified Communications Manager (CUCM) |
|
|
Hersteller und Produkte
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-918Server-Side Request Forgery (SSRF)
Base
The web server receives a URL or similar request from an upstream component and retrieves the contents of this URL, but it does not sufficiently ensure that the request is being sent to the expected destination.
Eintrag bei MITRE CWE-918
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| CSA/SingCERT | Critical Vulnerability in Cisco Unified Communications Manager (öffnet in neuem Tab)CSA/SingCERT | aktiv ausgenutzt | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2026-20230-Scanner (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2026-20230 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert |
Quellen & Referenzen
- sec.cloudapps.cisco.comcisco-sa-cucm-ssrf-cXPnHcW
- denizhalil.com2026/06/12/cve-2026-20230-cisco-unified-cm-ssrfExploit
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20230government-resource
- pwn.watchpwn.watch: Cisco Unified Communications Manager: Cisco Unified Communications Manager Server-Side Request Forgery (SSRF) Vulnerabilitypwn-watch
- cisco.comCisco Unified Communications Manager — CVE-2026-20230pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2026-20230pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
Änderungen an der CVE
Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).
Eintrag geändertCisco
3 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Referenz ergänzt —https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-cucm-ssrf-cXPnHcWReferenz entfernt https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-cucm-ssrf-cXPnHcW—Referenztyp entfernt https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-cucm-ssrf-cXPnHcW Types: Vendor Advisory—Kennung der Quelle: psirt@cisco.com
Eintrag geändertCISA ADP
CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: nein
8 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Referenz ergänzt —https://denizhalil.com/2026/06/12/cve-2026-20230-cisco-unified-cm-ssrf/Referenz ergänzt —https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20230Referenz entfernt https://denizhalil.com/2026/06/12/cve-2026-20230-cisco-unified-cm-ssrf/—Referenz entfernt https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20230—Referenztyp entfernt https://denizhalil.com/2026/06/12/cve-2026-20230-cisco-unified-cm-ssrf/ Types: Exploit, Third Party Advisory—Referenztyp entfernt https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-20230 Types: US Government Resource—SSVC-Einschätzung entfernt {"id":"CVE-2026-20230","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"no"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-06-03T00:00:00+00:00"}—SSVC-Einschätzung ergänzt —{"id":"CVE-2026-20230","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"no"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-06-26T03:55:20.543122Z"}Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
Analyse der NVD geändertNVD
Eintrag geändertCisco
Beschreibung erfasst oder geändert
2 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Betroffene Versionen (Herausgeber) geändert Cisco Unified Communications ManagerCisco Unified Communications ManagerBeschreibung geändert A vulnerability in Cisco Unified Communications Manager (Unified CM) and Cisco Unified Communications Manager Session Management Edition (Unified CM SME) could allow an unauthenticated, remote attacker to conduct server-side request forgery (SSRF) attacks through an affected device. This vulnerability is due to improper input validation for specific HTTP requests. An attacker could exploit this vulnerability by sending a crafted HTTP request to an affected device. A successful exploit could allow the attacker to write files to the underlying operating system that could be used later to elevate to root. Note: Cisco has assigned this security advisory a Security Impact Rating (SIR) of Critical rather than High as the score indicates. The reason is that exploitation of this vulnerability could result in an attacker elevating privileges to root. Note: To exploit this vulnerability, the WebDialer service must be enabled. WebDialer is disabled by default.A vulnerability in Cisco Unified Communications Manager (Unified CM) and Cisco Unified Communications Manager Session Management Edition (Unified CM SME) could allow an unauthenticated, remote attacker to conduct server-side request forgery (SSRF) attacks through an affected device. This vulnerability is due to improper input validation for specific HTTP requests. An attacker could exploit this vulnerability by sending a crafted HTTP request to an affected device. A successful exploit could allow the attacker to write files to the underlying operating system that could be used later to elevate to root. Note: Cisco has assigned this security advisory a Security Impact Rating (SIR) of Critical rather than High as the score indicates. The reason is that exploitation of this vulnerability could result in an attacker elevating privileges to root. Note: To exploit this vulnerability, the WebDialer service must be enabled. WebDialer is disabled by default.Kennung der Quelle: psirt@cisco.com
Eintrag geändertCISA ADP
CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: Proof of Concept, automatisierbar: nein
2 Einzeländerungen im Original anzeigen
Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD Art Aktion Vorher Nachher Referenz ergänzt —https://denizhalil.com/2026/06/12/cve-2026-20230-cisco-unified-cm-ssrf/SSVC-Einschätzung geändert {"id":"CVE-2026-20230","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"no"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-06-03T00:00:00+00:00"}{"id":"CVE-2026-20230","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"poc"},{"automatable":"no"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-06-24T16:20:41.537697Z"}Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
Eine Übersetzung der NVD in eine andere Sprache ist ausgeblendet.
Verknüpfte Advisories
- KEV-Erweiterung um sechs CVEs, darunter kritische Schwachstellen bei Lantronix und CiscoSANS NewsBites
- @RISK®: The Consensus Security Vulnerability Alert: Vol. 26, Num. 23SANS @RISK
- Sicherheitsforscher veröffentlicht Microsoft-Exploits – Debatte über Disclosure-ProzessSANS NewsBites
- Cisco Unified Communications Manager: Kritische SSRF-Lücke CVE-2026-20230 mit PoCSANS NewsBites
- Cisco Unified Communications Manager Server-Side Request Forgery VulnerabilityCisco PSIRT
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<a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-20230"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-20230.svg" alt="CVE-2026-20230 – NEOSEC Intel" height="20"></a>