KritischCVE-2026-15631

    @fastify/http-proxy: Pfadüberschreitung (Path Traversal) (CVE-2026-15631)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert Quellen: CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Auswirkung: Versionen von @fastify/http-proxy ab 9.4.0 bis einschließlich 11.5.0 überprüfen den aufgelösten WebSocket-Zielpfad nicht gegen die konfigurierte Rewrite-Vorlage. Der WebSocket-Routing-Pfad in WebSocketProxy.findUpstream löst das Ziel mit dem WHATWG URL-Konstruktor auf, der Punktsegmente zusammenzieht.

    Aktualisieren Sie @fastify/http-proxy auf Version 11.6.0.

    Betroffen
    • @fastify/http-proxy lt 9.4.0..11.6.0
    Behoben in
    • @fastify/http-proxy 11.6.0

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    10,0

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    8,7

    CVSS v3

    Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: CVE.org

    0,5 %

    EPSS-Score

    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 42,6

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    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    79.17 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    10,0 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    8,7
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    0,5 %
    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    42,6
    Hoch – CVE rangiert über dem Median aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 36 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-22

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Hohe technische Schwere: Bewerten und beheben Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 und dokumentieren Sie die Entscheidung.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Auswirkung: Versionen von @fastify/http-proxy ab 9.4.0 bis einschließlich 11.5.0 überprüfen den aufgelösten WebSocket-Zielpfad nicht gegen die konfigurierte Rewrite-Vorlage. Der WebSocket-Routing-Pfad in WebSocketProxy.findUpstream löst das Ziel mit dem WHATWG URL-Konstruktor auf, der Punktsegmente zusammenzieht. Dadurch kann ein manipulierter Upgrade-Anfrage mit Pfad-Traversal-Sequenzen die Rewrite-Vorlage umgehen und Endpunkte im Upstream erreichen, die nicht über den Proxy zugänglich sein sollten. Dies ist eine Variante von CVE-2021-21322 in einem Codepfad, der nie durch das HTTP-Fix in fastify/reply-from gegangen ist. Die Ausnutzung erfordert einen WebSocket-Client, der keine Normalisierung vornimmt, da Browser und die ws-Paket den Anfragepfad vor dem Senden normalisieren, aber rohe HTTP-Clients oder Downstream-Proxies, die das Anfragetarget unverändert weiterleiten, machen den Angriff in Produktions-Topologien erreichbar. Patches: Upgrade auf @fastify/http-proxy 11.6.0. Workarounds: Keine.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: NVD (NIST), cvelistv5

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    @fastify/http-proxy@fastify/http-proxy
    • 9.4.0 – < 11.6.0
    • 11.6.0
    fastifyfastify\/http-proxy
    • 9.4.0 – < 11.6.0
    • 11.6.0

    Hersteller und Produkte

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-22Improper Limitation of a Pathname to a Restricted Directory ('Path Traversal')

      Base

      The product uses external input to construct a pathname that is intended to identify a file or directory that is located underneath a restricted parent directory, but the product does not properly neutralize special elements within the pathname that can cause the pathname to resolve to a location that is outside of the restricted directory.

      Eintrag bei MITRE CWE-22

    Quellen & Referenzen

    Änderungen an der CVE

    Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).

    1. Erstanalyse durch die NVDNVD

      Neu als betroffen eingetragen:

      CVSS V3.1: AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:N

      4 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:N
      Produktkonfigurationergänzt
      —
      OR *cpe:2.3:a:fastify:fastify/http-proxy:*:*:*:*:*:node.js:*:* versions from (including) 9.4.0 up to (excluding) 11.6.0
      Referenztypergänzt
      —
      openjs: https://cna.openjsf.org/security-advisories.html Types: Vendor Advisory
      Referenztypergänzt
      —
      openjs: https://github.com/fastify/fastify-http-proxy/security/advisories/GHSA-7hrw-592w-9wh2 Types: Vendor Advisory

      Kennung der Quelle: nvd@nist.gov

    2. Eintrag geändertCISA ADP

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: keine bekannt, automatisierbar: nein

      Einzeländerung im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      SSVC-Einschätzungergänzt
      —
      {"id":"CVE-2026-15631","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"no"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-20T15:15:10.265001Z"}

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    3. Neu erfasstOpenJS Foundation

      CVSS V3.1: AV:N/AC:H/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:N

      Schwachstellentyp: CWE-22

      Beschreibung erfasst oder geändert

      6 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Betroffene Versionen (Herausgeber)ergänzt
      —
      @fastify/http-proxy
      Beschreibungergänzt
      —
      Impact: @fastify/http-proxy versions from 9.4.0 up to and including 11.5.0 fail to validate the resolved WebSocket destination path against the configured rewrite prefix. The WebSocket routing path in WebSocketProxy.findUpstream resolves the destination via the WHATWG URL constructor, which collapses dot segments, so a crafted upgrade request with path traversal sequences can escape the rewrite prefix and reach upstream endpoints that were not meant to be exposed by the proxy. This is a variant of CVE-2021-21322 in a code path that never went through the HTTP fix in fastify/reply-from. Exploitation requires a non-normalizing WebSocket client, since browsers and the ws package normalize the request path before sending, but raw HTTP clients or downstream proxies that forward the request target unchanged make the attack reachable in production topologies. Patches: upgrade to @fastify/http-proxy 11.6.0. Workarounds: none.
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:H/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:N
      Schwachstellentyp (CWE)ergänzt
      —
      CWE-22
      Referenzergänzt
      —
      https://cna.openjsf.org/security-advisories.html
      Referenzergänzt
      —
      https://github.com/fastify/fastify-http-proxy/security/advisories/GHSA-7hrw-592w-9wh2

      Kennung der Quelle: ce714d77-add3-4f53-aff5-83d477b104bb

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    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-15631"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-15631.svg" alt="CVE-2026-15631 – NEOSEC Intel" height="20"></a>