KritischCVE-2026-11624

    Google MCP Toolbox for Databases: fehlerhafte Herkunftsprüfung (CVE-2026-11624)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert Quellen: OSV, CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Das Model Context Protocol hat eine Sicherheitswarnung, die Server dazu auffordert, den "Origin"-Header bei allen eingehenden Verbindungen zu überprüfen, um DNS-Rebinding-Angriffe zu verhindern. Vor der Version 0.25.0 hatten Benutzer keine Möglichkeit, den Host des Ursprungs zu validieren.

    Aktualisieren Sie Google MCP Toolbox for Databases auf Version 0.25.0.

    Betroffen
    • Google MCP Toolbox for Databases lt *..0.25.0
    Behoben in
    • Google MCP Toolbox for Databases 0.25.0

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    9,4

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v4

    9,4

    CVSS v4

    Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: OSV, CVE.org

    0,2 %

    EPSS-Score

    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 12,5

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    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    67.09 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    9,4 Methodik
    CVSS v4

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    9,4
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    0,2 %
    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    12,5
    Erhöht – CVE ist relevanter als mindestens 10 % der heute bewerteten CVEs.
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht
    CISA-Bewertung (SSVC)
    Ausnutzung: keine bekannt · nicht automatisierbar · Auswirkung: vollständig
    Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 15. Juni 2026
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-346

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Hohe technische Schwere: Bewerten und beheben Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 und dokumentieren Sie die Entscheidung.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Das Model Context Protocol hat eine Sicherheitswarnung, die Server dazu auffordert, den "Origin"-Header bei allen eingehenden Verbindungen zu überprüfen, um DNS-Rebinding-Angriffe zu verhindern. Vor der Version 0.25.0 hatten Benutzer keine Möglichkeit, den Host des Ursprungs zu validieren. In Version 0.25.0 wurde eine neue "--allowed-hosts"-Flag eingeführt, zusammen mit dem bestehenden "--allowed-origins"-Flag, wodurch Benutzer erlaubte Hosts bei der Serverstartkonfiguration angeben können. Beide Flags sind standardmäßig auf "*" gesetzt und ermöglichen es den Benutzern, strenge Zugriffskontrollen nach Bedarf zu implementieren, ohne bestehende Einrichtungen zu beeinträchtigen. Wenn eines dieser Flags auf "*" gesetzt ist, gibt der Server eine Warnung bei der Startphase über potenzielle Sicherheitslücken aus. Die Dokumentation wurde ebenfalls aktualisiert, um diese Sicherheitsüberlegungen hervorzuheben.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: OSV (Open Source Vulnerabilities), cvelistv5, NVD (NIST)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    GoogleMCP Toolbox for Databases
    • < 0.25.0
    • 0.25.0
    gogithub.com/googleapis/mcp-toolbox
    • —
    • —

    Hersteller und Produkte

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-346Origin Validation Error

      Class

      The product does not properly verify that the source of data or communication is valid.

      Eintrag bei MITRE CWE-346

    Quellen & Referenzen

    Änderungen an der CVE

    Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).

    1. Neu erfasstgoogle.com

      CVSS V4.0: AV:N/AC:L/AT:N/PR:N/UI:A/VC:H/VI:H/VA:H/SC:H/SI:H/SA:H

      Schwachstellentyp: CWE-346

      Beschreibung erfasst oder geändert

      5 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Beschreibungergänzt
      —
      The Model Context Protocol has a security warning advising servers to validate the "Origin" header on all incoming connections to prevent DNS rebinding attacks. Prior to the v0.25.0 release, users had no way to validate the origin's host. In v0.25.0, a new "--allowed-hosts" flag was introduced alongside the existing "--allowed-origins" flag, enabling users to specify permitted hosts at server startup. Both flags default to "*", allowing users to implement strict access controls as needed without breaking existing setups. If either flag is set to "*", the server will output a startup warning about potential vulnerabilities. Documentation has also been updated to highlight these security considerations.
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:L/AT:N/PR:N/UI:A/VC:H/VI:H/VA:H/SC:H/SI:H/SA:H/E:X/CR:X/IR:X/AR:X/MAV:X/MAC:X/MAT:X/MPR:X/MUI:X/MVC:X/MVI:X/MVA:X/MSC:X/MSI:X/MSA:X/S:X/AU:X/R:X/V:X/RE:X/U:X
      Schwachstellentyp (CWE)ergänzt
      —
      CWE-346
      Referenzergänzt
      —
      https://github.com/googleapis/mcp-toolbox/issues/3113
      Referenzergänzt
      —
      https://github.com/googleapis/mcp-toolbox/pull/2254

      Kennung der Quelle: cve-coordination@google.com

    Eine Übersetzung der NVD in eine andere Sprache ist ausgeblendet.

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    Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.

    Badge-Vorschau für CVE-2026-11624
    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-11624"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-11624.svg" alt="CVE-2026-11624 – NEOSEC Intel" height="20"></a>