HochCVE-2026-116172

    vLLM: unzureichende Eingabevalidierung (CVE-2026-116172)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert Quellen: CVE.org, BSI

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    Was ist betroffen, was ist zu tun

    In vLLM vor Version 0.24.0 existiert eine Schwachstelle aufgrund unzureichender Eingabe-Validierung im Rust gRPC-Konverter, die es Angreifern aus der Ferne ermöglicht, die max_logprobs-Beschränkungen durch CandidateTokens.top_n zu umgehen. Angreifer können Generate- oder GenerateStream-Anfragen mit zu großen oder integer-umwickelnden top_n-Werten senden, um torch.topk-Ausfälle auszulösen, die die EngineCore beenden.

    Aktualisieren Sie vLLM auf Version 0.24.0.

    Betroffen
    • vLLM lt 0.22.0..0.24.0
    Behoben in
    • vLLM 0.24.0

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    8,2

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: Hersteller (CNA), CVSS v4

    5,9

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: CVE.org, BSI

    0,3 %

    EPSS-Score

    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 27,5

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    Schweregrad
    Hoch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    77.05 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    8,2 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    5,9
    CVSS v4

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    8,2
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    0,3 %
    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    27,5
    Erhöht – CVE ist relevanter als mindestens 10 % der heute bewerteten CVEs.
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht
    CISA-Bewertung (SSVC)
    Ausnutzung: keine bekannt · nicht automatisierbar · Auswirkung: teilweise
    Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 4. November 2026
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-20

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Hohe technische Schwere: Bewerten und beheben Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 und dokumentieren Sie die Entscheidung.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    In vLLM vor Version 0.24.0 existiert eine Schwachstelle aufgrund unzureichender Eingabe-Validierung im Rust gRPC-Konverter, die es Angreifern aus der Ferne ermöglicht, die max_logprobs-Beschränkungen durch CandidateTokens.top_n zu umgehen. Angreifer können Generate- oder GenerateStream-Anfragen mit zu großen oder integer-umwickelnden top_n-Werten senden, um torch.topk-Ausfälle auszulösen, die die EngineCore beenden.

    Quelle: cvelistv5, NVD (NIST), BSI WID Portal, BSI CSAF

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    vllm-projectvllm
    • 0.22.0 – < 0.24.0
    • 0.24.0
    vllmvllm
    • 0.22.0 – < 0.24.0
    • 0.24.0
    Open Sourcevllm
    • < 0.25.0
    • < 0.18.0
    • < 0.30.0
    • < 0.31.0
    • < 0.29.0
    • < 0.24.0
    • 0.25.0
    • 0.18.0
    • 0.30.0
    • 0.31.0
    • 0.29.0
    • 0.24.0

    Hersteller und Produkte

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-20Improper Input Validation

      Class

      The product receives input or data, but it does not validate or incorrectly validates that the input has the properties that are required to process the data safely and correctly.

      Eintrag bei MITRE CWE-20

    Quellen & Referenzen

    • github.comGitHub Security Advisory (GHSA-rwfw-xvg3-3937)Herstellerhinweis, Mitigation, Herstellerhinweis
    • vulncheck.comVulnCheck Advisory: vLLM 0.22.0 before 0.24.0 DoS via Rust gRPC CandidateTokens.top_nHinweis Dritter, Hinweis Dritter

    Änderungen an der CVE

    Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).

    1. Eintrag geändertCISA ADP

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: keine bekannt, automatisierbar: nein

      Einzeländerung im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      SSVC-Einschätzungergänzt
      —
      {"id":"CVE-2026-116172","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"no"},{"technicalImpact":"partial"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-11-04T15:21:53.525030Z"}

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    2. Erstanalyse durch die NVDNVD

      4 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:N/I:N/A:H
      Produktkonfigurationergänzt
      —
      OR *cpe:2.3:a:vllm:vllm:*:*:*:*:*:*:*:* versions from (including) 0.22.0 up to (excluding) 0.24.0
      Referenztypergänzt
      —
      VulnCheck: https://github.com/vllm-project/vllm/security/advisories/GHSA-rwfw-xvg3-3937 Types: Mitigation, Vendor Advisory
      Referenztypergänzt
      —
      VulnCheck: https://www.vulncheck.com/advisories/vllm-0.22.0-before-0.24.0-dos-via-rust-grpc-candidatetokens-top-n Types: Third Party Advisory

      Kennung der Quelle: nvd@nist.gov

    3. Neu erfasstVulnCheck

      CVSS V4.0: AV:N/AC:H/AT:P/PR:N/UI:N/VC:N/VI:N/VA:H/SC:N/SI:N/SA:N

      CVSS V3.1: AV:N/AC:H/PR:N/UI:N/S:U/C:N/I:N/A:H

      Schwachstellentyp: CWE-20

      Beschreibung erfasst oder geändert

      7 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Beschreibungergänzt
      —
      vLLM from 0.22.0 before 0.24.0 contains an improper input validation vulnerability in the Rust gRPC converter that allows remote attackers to bypass max_logprobs limits via CandidateTokens.top_n. Attackers can send Generate or GenerateStream requests with oversized or integer-wrapping top_n values to trigger torch.topk failures that terminate EngineCore.
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:H/AT:P/PR:N/UI:N/VC:N/VI:N/VA:H/SC:N/SI:N/SA:N/E:X/CR:X/IR:X/AR:X/MAV:X/MAC:X/MAT:X/MPR:X/MUI:X/MVC:X/MVI:X/MVA:X/MSC:X/MSI:X/MSA:X/S:X/AU:X/R:X/V:X/RE:X/U:X
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:H/PR:N/UI:N/S:U/C:N/I:N/A:H
      Schwachstellentyp (CWE)ergänzt
      —
      CWE-20
      Betroffene Versionen (Herausgeber)ergänzt
      —
      New affected value received. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/116xxx/CVE-2026-116172.json">CVE-2026-116172</a>
      Referenzergänzt
      —
      https://github.com/vllm-project/vllm/security/advisories/GHSA-rwfw-xvg3-3937
      Referenzergänzt
      —
      https://www.vulncheck.com/advisories/vllm-0.22.0-before-0.24.0-dos-via-rust-grpc-candidatetokens-top-n

      Kennung der Quelle: disclosure@vulncheck.com

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