Microsoft Windows Server: Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten (CVE-2025-59287)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: SingCERT, pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide, Schneider Electric, CERT-EU
Was ist betroffen, was ist zu tun
Die Schwachstelle CVE-2025-59287 ermöglicht eine Remote-Code-Ausführung (RCE) durch Deserialisierung von unvertrauenswürdigen Daten im Microsoft Windows Server Update Service (WSUS). Ein Angreifer kann ohne Authentifizierung Code auf dem Server ausführen, was zu vollständiger Kontrolle über das betroffene System führt. Diese Schwachstelle ist aktiv in der Wildnis ausgenutzt und wurde in Ransomware-Kampagnen seit Oktober 2025 beobachtet. Betroffen sind verschiedene Versionen von Windows Server, einschließlich 2012, 2016, 2019, 2022 und 2025. Ein sofortiges Patchen auf die neuesten Versionen ist dringend erforderlich, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows Server 2012 auf Version 6.2.9200.25728, Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) auf Version 6.2.9200.25728, Microsoft Windows Server 2012 R2 auf Version 6.3.9600.22826. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Microsoft Windows Server 2012
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25728 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25728 - Microsoft Windows Server 2012 R2
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22826 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22826 - Microsoft Windows Server 2016
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8524 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8524 - Microsoft Windows Server 2019
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7922 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7922 - Microsoft Windows Server 2022
lt 10.0.20348.0..10.0.20348.4297 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1916 - Microsoft Windows Server 2025
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.6905 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.6905
- Microsoft Windows Server 2012
- Behoben in
- Microsoft Windows Server 2012
6.2.9200.25728 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
6.2.9200.25728 - Microsoft Windows Server 2012 R2
6.3.9600.22826 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
6.3.9600.22826 - Microsoft Windows Server 2016
10.0.14393.8524 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
10.0.14393.8524 - Microsoft Windows Server 2019
10.0.17763.7922 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
10.0.17763.7922 - Microsoft Windows Server 2022
10.0.20348.4297 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
10.0.25398.1916 - Microsoft Windows Server 2025
10.0.26100.6905 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
10.0.26100.6905
- Microsoft Windows Server 2012
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
9,8
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
9,8
CVSS v3
Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: SingCERT, pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide, Schneider Electric, CERT-EU
99,98 %
EPSS-Score
Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,98
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 240.43 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 9,8 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 9,8
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 99,98 %
- Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 99,98
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- CISA-Bewertung (SSVC)
- Ausnutzung: aktiv · automatisierbar · Auswirkung: vollständig
- Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 25. Oktober 2025
CWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-502
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung und Benutzerinteraktion über das Netz ausnutzbar und führt zur Codeausführung mit SYSTEM-Rechten auf einem Server, dem sämtliche verwalteten Clients vertrauen. Die Ausnutzungswahrscheinlichkeit gehört zu den höchsten überhaupt. Kurz nach dem ursprünglichen Patch-Day erschien ein öffentlicher Proof-of-Concept, und Microsoft musste ein Out-of-Band-Update nachliefern. Angreifer scannen massenhaft nach erreichbaren Ports 8530/8531 und führen zunächst Aufklärung und Datenabfluss durch. Eine Ransomware-Nutzung ist laut CISA bislang nicht belegt, der Zugang eignet sich aber ideal für spätere Lateral Movement- oder Lieferketten-Szenarien. Internet-exponierte WSUS-Server sind als Notfall (sofort patchen bzw. abschalten und forensisch prüfen) zu behandeln, intern erreichbare als höchste Priorität innerhalb von 24 h.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Inventarisierung: Alle Windows-Server mit installierter WSUS-Serverrolle ermitteln, z. B.
Get-WindowsFeature -Name UpdateServices | Where Installed. Nur Systeme mit aktivierter WSUS-Rolle sind betroffen, diese aber unabhängig von der Netzposition. - Patch einspielen und neu starten: Das Microsoft-Sicherheitsupdate für CVE-2025-59287 installieren. Sicherer Mindeststand je Build: Server 2012 ≥ 6.2.9200.25728, 2012 R2 ≥ 6.3.9600.22826, 2016 ≥ 10.0.14393.8524, 2019 ≥ 10.0.17763.7922. Die KB-Nummer bitte im Microsoft-Advisory (MSRC) nachschlagen, dort auch neuere Server-Versionen prüfen. Den Build nach dem Neustart mit
winverbzw.[Environment]::OSVersionverifizieren. - Ohne sofortigen Patch: Eingehenden Verkehr auf TCP 8530 (HTTP) und 8531 (HTTPS) in der Host-Firewall sperren oder die WSUS-Rolle vorübergehend deaktivieren. Beides unterbricht die Update-Verteilung und muss daher als bewusste Risikoentscheidung dokumentiert werden.
- Internetexposition beseitigen: Per externem Scan bzw. Shodan-/Censys-Abgleich der eigenen IP-Bereiche prüfen, ob 8530/8531 von außen erreichbar sind. Solche Systeme sofort vom Netz trennen und als potenziell kompromittiert behandeln.
- Kompromittierungsprüfung: Bei exponierten oder verspätet gepatchten WSUS-Servern IIS-Logs, Prozessbäume und ausgehende Verbindungen ab Mitte Oktober 2025 sichern (siehe Detection-Regeln), bevor ein Reimage erfolgt.
- Zugangsdaten rotieren: Bei Kompromittierungsverdacht Dienstkonten, lokale Administratorkonten und auf dem Host zwischengespeicherte Domänenanmeldungen rotieren. WSUS-Server laufen häufig mit hohen Rechten und genießen Vertrauen bei allen Clients.
- Inventarisierung: Alle Windows-Server mit installierter WSUS-Serverrolle ermitteln, z. B.
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzsegmentierung: WSUS nur aus definierten Client-VLANs und vom Upstream-/Downstream-WSUS auf 8530/8531 erreichbar machen und alle anderen Quellen auf der Perimeter- und Segment-Firewall verwerfen. Niemals NAT/Port-Forwarding ins Internet zulassen.
- Egress-Filterung: Ausgehenden Verkehr des WSUS-Servers auf die Microsoft-Update-Endpunkte (Allowlist) beschränken. Insbesondere Verbindungen zu Paste-, Webhook- und Tunneling-Diensten (z. B.
webhook.site, ngrok, Cloudflare-Tunnel) blockieren. - IPS/WAF: Signaturen für SOAP-POSTs auf
/ClientWebService/Client.asmx(MethodeGetCookiemit überlangem bzw. ungewöhnlich kodiertemAuthorizationCookie) und auf/ReportingWebService/ReportingWebService.asmxmit .NET-Serialisierungsartefakten (AAEAAAD/////-Base64-Präfix des BinaryFormatter) aktivieren. Aktuelle Suricata-/Snort-Regelsätze des IPS-Anbieters nach CVE-2025-59287 durchsuchen. - Endpoint-Härtung: ASR-Regel „Block process creations originating from PSExec and WMI commands“ prüfen. Per EDR/AppLocker/WDAC das Starten von
cmd.exeundpowershell.exeals Kindprozess vonw3wp.exe(WsusPool) undwsusservice.exeblockieren oder alarmieren. - Least Privilege: WSUS-Server als Tier-0/1-Asset einstufen, keine interaktiven Domänen-Admin-Anmeldungen zulassen und lokale Administratoren über LAPS verwalten.
- Architektur: Wo möglich auf Intune/Windows Update for Business migrieren oder den WSUS-Bestand reduzieren. Jeder WSUS-Server ist ein Angriffspfad zur Verteilung manipulierter Updates.
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Prozessabstammung (Sysmon EID 1 / Security 4688): Elternprozess
w3wp.exemit KommandozeileWsusPooloderwsusservice.exestartetcmd.exe,powershell.exe,whoami.exe,net.exe,ipconfig.exe. KQL:DeviceProcessEvents | where InitiatingProcessFileName in~ ("w3wp.exe","wsusservice.exe") and FileName in~ ("cmd.exe","powershell.exe","pwsh.exe") - IIS-Logs (
C:\inetpub\logs\LogFiles): POST auf/ClientWebService/Client.asmxoder/ReportingWebService/ReportingWebService.asmxvon Quellen außerhalb der Client-Netze, auffällige Antwortgrößen oder Bursts. Sigma-Form:cs-uri-stem|contains: 'Client.asmx' AND c-ip NOT IN client_ranges. - Anwendungslog / WSUS SoftwareDistribution.log: .NET-Ausnahmen mit
System.Runtime.Serializationbzw.BinaryFormatter/SoapFormatter-Stacktraces sowie Event-Log-Einträge der QuelleWindows Server Update Servicesmit Deserialisierungsfehlern. - Netzwerk (Zeek/Suricata/Proxy): Ausgehende HTTPS-Verbindungen des WSUS-Hosts zu Nicht-Microsoft-Zielen, insbesondere
webhook.siteoder neu registrierten Domains, direkt nach eingehenden 8530/8531-Sessions. SPL:index=proxy src=<wsus> NOT dest_domain IN ("*.microsoft.com","*.windowsupdate.com") - Post-Exploitation: Base64-kodierte PowerShell (
-enc), Domänen-Recon (net user /domain,nltest) und das Anlegen neuer Dienste (Security EID 7045/4697) auf WSUS-Hosts.
- Prozessabstammung (Sysmon EID 1 / Security 4688): Elternprozess
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Die Deserialisierung von nicht vertrauenswürdigen Daten im Windows Server Update Service ermöglicht es einem unbefugten Angreifer, Code über ein Netzwerk auszuführen.
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: CSA/SingCERT, pwn.watch, NVD (NIST), CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE), Microsoft Security Update Guide, schneider_csaf, cvelistv5, certeu_advisory
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Microsoft | Windows Server 2012 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 (Server Core installation) |
|
|
Hersteller und Produkte
- Microsoft Microsoft Windows Server 2012
- Microsoft Windows Server 2012 R2
- Microsoft Windows Server 2012 R2 (server Core Installation)
- Microsoft Windows Server 2012 (server Core Installation)
- Microsoft Microsoft Windows Server 2016
- Microsoft Windows Server 2016 (server Core Installation)
- Microsoft Microsoft Windows Server 2019
- Microsoft Windows Server 2019 (server Core Installation)
- Microsoft Windows Server 2022
- Microsoft Windows Server 2022 23h2
- Microsoft Windows Server 2022, 23h2 Edition (server Core Installation)
- Microsoft Windows Server 2025
Betroffene Betriebssysteme
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2016 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2019 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2025 | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-502Deserialization of Untrusted Data
Base
The product deserializes untrusted data without sufficiently ensuring that the resulting data will be valid.
Eintrag bei MITRE CWE-502
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| Referenz mit Exploit-Kennzeichnung | gist.github.com (öffnet in neuem Tab) | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
Quellen & Referenzen
- Microsoft Security Update GuideWindows Server Update Service (WSUS) Remote Code Execution VulnerabilityHerstellerhinweis, Patch, Herstellerhinweis
- gist.github.comhawktrace/880b54fb9c07ddb028baaae401bd3951Exploit, Hinweis Dritter
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2025-59287government-resource, Hinweis Dritter, US-Behörde
- bleepingcomputer.comnews/security/cisa-orders-feds-to-patch-windows-server-wsus-fla…Presse
- hawktrace.comblog/CVE-2025-59287Exploit, Hinweis Dritter
- vicarius.iovsociety/posts/cve-2025-59287-detection-script-rce-vulnerabilit…Hinweis Dritter
- vicarius.iovsociety/posts/cve-2025-59287-mitigation-script-rce-vulnerabili…Mitigation, Hinweis Dritter
- cert.atCERT.at: Angriffe gegen Microsoft WSUS Installationen - Update verfügbarcert-at
- pwn.watchpwn.watch: Microsoft Windows: Windows Server Update Service (WSUS) Deserialization of Untrusted Data Vulnerabilitypwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-59287pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
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