KritischCVE-2025-21418

    Microsoft Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf (CVE-2025-21418)

    Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: CVE.org, Msrc Update Guide, pwn.watch

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Windows Hilfsfunktionstreiber für Winsock-Berechtigungserhöhungsschwachstelle —

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1507 auf Version 10.0.10240.20915, Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.7785, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.6893. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20915
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7785
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6893
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.5487
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5487
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 lt 10.0.22621.0..10.0.22621.4890
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.4890
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.4890
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3194
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27566
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27566
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23117
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23117
    • Microsoft Windows Server 2012 lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25317
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25317
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22417
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22417
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7785
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7785
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6893
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6893
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3207
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1425
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3194
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3194
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 10.0.10240.20915
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.7785
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.6893
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.5487
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.5487
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 10.0.22621.4890
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.4890
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.4890
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.3194
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 6.1.7601.27566
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) 6.1.7601.27566
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 6.0.6003.23117
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) 6.0.6003.23117
    • Microsoft Windows Server 2012 6.2.9200.25317
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) 6.2.9200.25317
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 6.3.9600.22417
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) 6.3.9600.22417
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.7785
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.7785
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.6893
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.6893
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.3207
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.1425
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.3194
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.3194

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    7,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    7,8

    CVSS v3

    Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: CVE.org, Msrc Update Guide, pwn.watch

    2,1 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 81,9

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

    Im Glossar lesen
    200.50 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

    Im Glossar lesen
    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

    Im Glossar lesen
    7,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

    Im Glossar lesen
    7,8
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

    Im Glossar lesen
    2,1 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

    Im Glossar lesen
    81,9
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

    Im Glossar lesen
    CISA-Bewertung (SSVC)
    Ausnutzung: aktiv · nicht automatisierbar · Auswirkung: vollständig
    Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 12. Februar 2025
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

    Im Glossar lesen
    CWE-122

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    CISA hat die Schwachstelle am Tag der Patch-Veröffentlichung in den KEV-Katalog aufgenommen. Sie war also bereits als Zero-Day in Gebrauch, und zwar als zuverlässige Stufe zur Rechteausweitung auf SYSTEM nach einem Erstzugriff, etwa über Phishing, gestohlene Zugangsdaten oder kompromittierte Benutzer-Sessions. Der Angriffsvektor ist lokal, setzt geringe Rechte voraus und erfordert keine Benutzerinteraktion. Nach erfolgreicher Ausnutzung sind Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit vollständig kompromittiert. Die Ausnutzungswahrscheinlichkeit ist moderat bis erhöht, eine Nutzung in Ransomware-Kampagnen ist von CISA bislang nicht vermerkt. Für NIS2-Organisationen mit großer Windows-Client-Flotte, insbesondere mit RDS- oder VDI-Infrastruktur, gehört der Fix in den regulären Notfall-Patchzyklus innerhalb weniger Tage. Wo Terminalserver oder Admin-Systeme exponiert sind, ist die Einstufung „hoch“ angemessen, sonst „mittel-hoch“.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Februar-2025-Sicherheitsupdate (Patch Tuesday, 11.02.2025) priorisiert ausrollen. Zielstände laut Kontext: Windows 10 1507 → Build 10.0.10240.20915, 1607 → 10.0.14393.7785, 1809 → 10.0.17763.6893, 21H2/22H2 → 10.0.19044.5487 / 10.0.19045.5487, Windows 11 22H2 → 10.0.22621.4890, 23H2 → 10.0.22631.4890. Die zugehörigen KB-Nummern bitte im Microsoft Security Update Guide zu CVE-2025-21418 nachschlagen. Neuere kumulative Updates enthalten den Fix ebenfalls.
      • Mehrbenutzersysteme zuerst patchen: Terminalserver und RDS-/VDI-Hosts, Citrix-Worker, Jump-Hosts, Build-Server sowie Admin-Workstations. Dort laufen viele Benutzer mit niedrigen Rechten parallel, und eine lokale Rechteausweitung auf SYSTEM hat hier die größte Wirkung.
      • Abdeckung von Windows Server und Windows 11 24H2 prüfen. Diese Versionen sind im Kontext nicht aufgeführt. Die Betroffenheit bitte im Vendor-Advisory verifizieren, statt sie implizit auszuschließen.
      • Ist-Stand per Inventar erheben, z. B. über Intune, SCCM/MECM oder Defender Vulnerability Management: alle Endpunkte mit Build unterhalb der genannten Stände listen. Nicht patchbare Systeme (EoL wie 1507/1607 außerhalb von LTSB/LTSC) in eine Ausnahmeliste mit Verantwortlichem aufnehmen.
      • Systeme mit bestehenden Kompromittierungsindikatoren isolieren. Die Schwachstelle wird typischerweise als zweite Stufe nach dem Erstzugriff genutzt. Hosts mit offenen EDR-Alarmen (Phishing-Payload, Loader) sollten daher bis zur Analyse netzseitig isoliert werden.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Keine Konfigurationsumgehung verfügbar: afd.sys ist ein Kerntreiber des Windows-Netzwerkstacks und kann nicht deaktiviert werden. Kompensierende Maßnahmen setzen deshalb vor der lokalen Codeausführung an.
      • Anwendungskontrolle (Endpunkthärtung): WDAC oder AppLocker im Enforce-Modus für Benutzerverzeichnisse einsetzen, also %TEMP%, %APPDATA%, Downloads und \Users\Public. Unsignierte Binärdateien aus diesen Pfaden blockieren. Das verhindert den typischen Ablauf, bei dem ein Exploit-Binary nachgeladen und ausgeführt wird.
      • ASR-Regeln in Microsoft Defender aktivieren: „Block executable files unless they meet prevalence, age, or trusted list criteria“, „Block Office applications from creating child processes“ und „Block credential stealing from LSASS“. Letztere begrenzt die Folgen einer erlangten SYSTEM-Berechtigung.
      • Folgeschäden nach SYSTEM-Erlangung begrenzen (IAM/Least Privilege): LSA Protection (RunAsPPL) und Credential Guard aktivieren. Keine Domänen-Admin-Anmeldungen auf Arbeitsplatz- oder Terminalservern zulassen (Tiering-Modell). Lokale Administratorpasswörter über Windows LAPS individualisieren.
      • Netzwerksegmentierung: Die Ost-West-Kommunikation von Client-VLANs auf SMB (445/TCP), WinRM (5985/5986/TCP) und RDP (3389/TCP) zu anderen Clients unterbinden. So wird ein lokal erlangter SYSTEM-Kontext nicht unmittelbar zur Lateralbewegung nutzbar.
      • Vulnerable-Driver-Blocklist und HVCI/Speicherintegrität aktivieren, um nachgelagerte Kernel-Manipulationen (BYOVD, EDR-Deaktivierung) zu erschweren.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Rechteausweitung in der Prozesskette (Sysmon EID 1 / Security 4688): Ein Kindprozess mit IntegrityLevel=System hat einen Elternprozess mit Integrity Medium oder Low, der unter einem Benutzerkonto läuft, typischerweise aus einem Benutzerverzeichnis. KQL: DeviceProcessEvents | where ProcessIntegrityLevel=="System" and InitiatingProcessIntegrityLevel in ("Medium","Low") and InitiatingProcessFolderPath has_any (@"\Users\",@"\Temp\")
      • SYSTEM-Shell ohne legitimen Dienstkontext: cmd.exe, powershell.exe oder rundll32.exe mit User=NT AUTHORITY\SYSTEM, deren Eltern weder services.exe, svchost.exe, wininit.exe noch ein bekannter Management-Agent sind. Als Sigma-Form eignet sich process_creation mit Filter auf ParentImage und eine Whitelist.
      • Fehlgeschlagene Exploit-Versuche: Bluescreens oder Abstürze mit Bezug auf afd.sys. Dafür System-Event-ID 1001 (BugCheck) bzw. 41 (Kernel-Power) auswerten und Crash-Dumps nach dem Modul afd.sys durchsuchen. Häufen sich solche Ereignisse auf einzelnen Clients, ist das ein starkes Signal.
      • Typische Aktionen direkt nach der Ausweitung: neuer Dienst (System 7045 / Security 4697), Zugriff auf LSASS (Sysmon EID 10 mit TargetImage=lsass.exe und GrantedAccess 0x1010/0x1FFFFF), Deaktivierung von Defender (Event 5001) oder Löschung des Security-Logs (1102), jeweils innerhalb weniger Minuten nach einem auffälligen Benutzerprozess.
      • EDR-Telemetrie: Alarme zu Kernel-Exploits, Token-Manipulation oder „Token stealing“ auf ungepatchten Builds als kritisch eskalieren und mit dem Patch-Stand korrelieren.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Windows Hilfsfunktionstreiber für Winsock-Berechtigungserhöhungsschwachstelle —

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE), pwn.watch

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1507
    • 10.0.10240.0 – < 10.0.10240.20915
    • 10.0.10240.20915
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7785
    • 10.0.14393.7785
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.6893
    • 10.0.17763.6893
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.5487
    • 10.0.19044.5487
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.5487
    • 10.0.19045.5487
    MicrosoftWindows 11 version 22H2
    • 10.0.22621.0 – < 10.0.22621.4890
    • 10.0.22621.4890
    MicrosoftWindows 11 version 22H3
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.4890
    • 10.0.22631.4890
    MicrosoftWindows 11 Version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.4890
    • 10.0.22631.4890
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3194
    • 10.0.26100.3194
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27566
    • 6.1.7601.27566
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27566
    • 6.1.7601.27566
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23117
    • 6.0.6003.23117
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23117
    • 6.0.6003.23117
    MicrosoftWindows Server 2012
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25317
    • 6.2.9200.25317
    MicrosoftWindows Server 2012 (Server Core installation)
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25317
    • 6.2.9200.25317
    MicrosoftWindows Server 2012 R2
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22417
    • 6.3.9600.22417
    MicrosoftWindows Server 2012 R2 (Server Core installation)
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22417
    • 6.3.9600.22417
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7785
    • 10.0.14393.7785
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7785
    • 10.0.14393.7785
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.6893
    • 10.0.17763.6893
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.6893
    • 10.0.17763.6893
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.3207
    • 10.0.20348.3207
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.1425
    • 10.0.25398.1425
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3194
    • 10.0.26100.3194
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3194
    • 10.0.26100.3194

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-122Heap-based Buffer Overflow

      Variant

      A heap overflow condition is a buffer overflow, where the buffer that can be overwritten is allocated in the heap portion of memory, generally meaning that the buffer was allocated using a routine such as malloc().

      Eintrag bei MITRE CWE-122

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt

    Quellen & Referenzen

    • Microsoft Security Update GuideWindows Ancillary Function Driver for WinSock Elevation of Privilege VulnerabilityHerstellerhinweis, Patch, Patch, Herstellerhinweis, pwn-watch
    • cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2025-21418government-resource, US-Behörde
    • pwn.watchpwn.watch: Microsoft Windows: 2 exploited vulnerabilities (CVE-2025-21391, CVE-2025-21418)pwn-watch
    • Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
    • NVD (NIST)NVD: CVE-2025-21391pwn-watch
    • NVD (NIST)NVD: CVE-2025-21418pwn-watch
    • cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
    Badge einbetten

    Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.

    Badge-Vorschau für CVE-2025-21418
    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2025-21418"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2025-21418.svg" alt="CVE-2025-21418 – NEOSEC Intel" height="20"></a>