MittelCVE-2026-98142

    Linux Kernel: Sicherheitslücke (CVE-2026-98142)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert Quellen: Debian, BSI, CVE.org, Msrc Update Guide

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: `drm/cirrus-qemu`: Überprüfen der Größe von BAR0 während der Erkennung Der `cirrus-qemu`-Treiber verlässt sich auf `CIRRUS_VRAM_SIZE` (4 MB), um die Größen von Framebuffers zu validieren. Während der PCI-Erkennung wird jedoch BAR0 ohne Überprüfung, ob seine Größe `CIRRUS_VRAM_SIZE` entspricht, zugeordnet.

    Aktualisieren Sie Linux Kernel auf Version 6.6.158, Linux Kernel auf Version 6.12.111, Linux Kernel auf Version 6.18.53.

    Betroffen
    • Linux Kernel lt 5.2..6.6.158
    • Linux Kernel lt 6.7..6.12.111
    • Linux Kernel lt 6.13..6.18.53
    • Linux Kernel lt 6.19..7.2.7
    Behoben in
    • Linux Kernel 6.6.158
    • Linux Kernel 6.12.111
    • Linux Kernel 6.18.53
    • Linux Kernel 7.2.7
    • Linux Kernel 7.3

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    5,5

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: Hersteller (CNA), CVSS v3

    5,5

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: Debian, BSI, CVE.org, Msrc Update Guide

    0,2 %

    EPSS-Score

    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 4,4

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    Schweregrad
    Mittel
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    57.65 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    5,5 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    5,5
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    0,2 %
    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    4,4
    Niedrig – CVE gehört zu den unteren 10 % der heute bewerteten CVEs.
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Behandeln Sie die Schwachstelle im regulären Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: `drm/cirrus-qemu`: Überprüfen der Größe von BAR0 während der Erkennung Der `cirrus-qemu`-Treiber verlässt sich auf `CIRRUS_VRAM_SIZE` (4 MB), um die Größen von Framebuffers zu validieren. Während der PCI-Erkennung wird jedoch BAR0 ohne Überprüfung, ob seine Größe `CIRRUS_VRAM_SIZE` entspricht, zugeordnet. Wenn ein PCI-Gerät mit einer BAR0 kleiner als 4 MB an den Treiber gebunden wird, wird das zugeordnete VRAM kleiner als erwartet sein. Da die Validierungsprüfungen von 4 MB VRAM ausgehen, können Framebuffers größer als das zugeordnete Speicher erstellt werden. Wenn der Anzeigebereich aktualisiert wird (z. B. bei der Freigabe), kopiert `cirrus_primary_plane_helper_atomic_update()` den Framebuffer in das VRAM mit `drm_fb_memcpy()`. Das Schreiben über das Ende des zugeordneten I/O-Speichers führt zu einem Supervisor-Schreibseitenfehler: FEHLER: Kann Seitenfehler für die Adresse: ffffc9000389c000 nicht behandeln ... RIP: 0010:memcpy_toio+0x7c/0xe0 arch/x86/lib/iomem.c:110 ... Aufrufverfolgung: <TASK> iosys_map_memcpy_to include/linux/iosys-map.h:285 [inline] drm_fb_memcpy+0x325/0x5d0 drivers/gpu/drm/drm_format_helper.c:442 cirrus_primary_plane_helper_atomic_update+0x98a/0xb00 drivers/gpu/drm/tiny/cirrus-qemu.c:358 drm_atomic_helper_commit_planes+0x626/0xea0 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:3038 drm_atomic_helper_commit_tail+0x60/0x510 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:1989 commit_tail+0x2b1/0x3c0 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:2074 drm_atomic_helper_commit+0xa77/0xb10 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:2312 Dies wird behoben, indem in `cirrus_pci_probe()` validiert wird, dass die PCI-BAR0-Ressource nicht kleiner als `CIRRUS_VRAM_SIZE` ist, und `-ENODEV` zurückgegeben wird, wenn sie kleiner ist.

    Quelle: Debian Security Advisories, BSI WID Portal, BSI CSAF, cvelistv5, Microsoft Security Update Guide, NVD (NIST)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    HerstellerProduktBetroffene VersionenBehoben in
    LinuxLinux
    • 6.13 – < 6.18.53
    • 5.2 – < 6.6.158
    • —
    • 6.19 – < 7.2.7
    • 6.7 – < 6.12.111
    • 6.18.53
    • 6.6.158
    • 7.3
    • 7.2.7
    • 6.12.111

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    FamilieHerstellerProduktVersion
    Linuxdebianlinuxtrixie

    Quellen & Referenzen

    Re-Analyse & Statuswechsel

    Chronologie der NVD-Audit-Events für diese CVE – Reanalyses, CVSS-Updates, CPE-Diffs.

    1. CVE Modified416baaa9-dc9f-4396-8d5f-8c081fb06d67

      • Affected: nachher Affected value modified. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/98xxx/CVE-2026-98142.json">CVE-2026-98142</a>
    2. CVE Modified416baaa9-dc9f-4396-8d5f-8c081fb06d67

      • Affected: nachher Affected value modified. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/98xxx/CVE-2026-98142.json">CVE-2026-98142</a>
      • Reference: nachher https://git.kernel.org/stable/c/2a0e7bcff3fa63e7309d2b39e18af59eb8ef2b6e
    3. New CVE Received416baaa9-dc9f-4396-8d5f-8c081fb06d67

      • Description: nachher In the Linux kernel, the following vulnerability has been resolved: drm/cirrus-qemu: Validate BAR0 size during probe The `cirrus-qemu` driver relies on `CIRRUS_VRAM_SIZE` (4 MB) to validate framebuffer sizes. However, during PCI probe, the driver mapped BAR0 without verifying that its size matches `CIRRUS_VRAM_SIZE`. If a PCI device with a BAR0 smaller than 4 MB is bound to the driver, the mapped VRAM will be smaller than expected. Because validation checks assume 4 MB VRAM, framebuffers larger than the mapped memory can be created. When the display plane is updated (e.g. during release), `cirrus_primary_plane_helper_atomic_update()` copies the framebuffer to VRAM using `drm_fb_memcpy()`. Writing past the end of the mapped I/O memory causes a supervisor write page fault: BUG: unable to handle page fault for address: ffffc9000389c000 ... RIP: 0010:memcpy_toio+0x7c/0xe0 arch/x86/lib/iomem.c:110 ... Call Trace: <TASK> iosys_map_memcpy_to include/linux/iosys-map.h:285 [inline] drm_fb_memcpy+0x325/0x5d0 drivers/gpu/drm/drm_format_helper.c:442 cirrus_primary_plane_helper_atomic_update+0x98a/0xb00 drivers/gpu/drm/tiny/cirrus-qemu.c:358 drm_atomic_helper_commit_planes+0x626/0xea0 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:3038 drm_atomic_helper_commit_tail+0x60/0x510 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:1989 commit_tail+0x2b1/0x3c0 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:2074 drm_atomic_helper_commit+0xa77/0xb10 drivers/gpu/drm/drm_atomic_helper.c:2312 Fix this by validating in `cirrus_pci_probe()` that the PCI BAR0 resource is not less than `CIRRUS_VRAM_SIZE`, returning `-ENODEV` if it is less.
      • Affected: nachher New affected value received. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/98xxx/CVE-2026-98142.json">CVE-2026-98142</a>
      • Reference: nachher https://git.kernel.org/stable/c/0b5084a1f070ad1fc34e11945644ae034bbc774c
      • Reference: nachher https://git.kernel.org/stable/c/144f51cd0ccc3ad47a6099917b7bb535611fb18f
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    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-98142"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-98142.svg" alt="CVE-2026-98142 – NEOSEC Intel" height="20"></a>