MittelCVE-2026-76295

    Splunk Enterprise: Injection in Datenabfragen (CVE-2026-76295)

    Veröffentlicht Quellen: CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    In Splunk Enterprise versions below 10.4.4, 10.2.8, 10.0.11, and 9.4.16, and Splunk Secure Gateway versions below 3.10.12, 3.9.26, and 3.8.73, a user who does not hold the "admin" or "power" Splunk roles could view dashboard and report listings beyond the requested filter scope while remaining within objects that the user can access. The vulnerability is possible because Splunk Secure Gateway does not neutralize special characters in values before it creates filters for dashboard and report requests.

    Aktualisieren Sie Splunk Enterprise auf Version 10.4.4, Splunk Enterprise auf Version 10.2.8, Splunk Enterprise auf Version 10.0.11.

    Betroffen
    • Splunk Enterprise lt 10.4..10.4.4
    • Splunk Enterprise lt 10.2..10.2.8
    • Splunk Enterprise lt 10.0..10.0.11
    • Splunk Enterprise lt 9.4..9.4.16
    • Splunk Secure Gateway lt 3.10..3.10.12
    • Splunk Secure Gateway lt 3.9..3.9.26
    • Splunk Secure Gateway lt 3.8..3.8.73
    Behoben in
    • Splunk Enterprise 10.4.4
    • Splunk Enterprise 10.2.8
    • Splunk Enterprise 10.0.11
    • Splunk Enterprise 9.4.16
    • Splunk Secure Gateway 3.10.12
    • Splunk Secure Gateway 3.9.26
    • Splunk Secure Gateway 3.8.73

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    4,3

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    4,3

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: CVE.org

    —

    EPSS-Score

    Für diese Schwachstelle liegt kein Wert vor.

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Mittel
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    51.50 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    4,3 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    4,3
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-943

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Behandeln Sie die Schwachstelle im regulären Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    In Splunk Enterprise versions below 10.4.4, 10.2.8, 10.0.11, and 9.4.16, and Splunk Secure Gateway versions below 3.10.12, 3.9.26, and 3.8.73, a user who does not hold the "admin" or "power" Splunk roles could view dashboard and report listings beyond the requested filter scope while remaining within objects that the user can access. The vulnerability is possible because Splunk Secure Gateway does not neutralize special characters in values before it creates filters for dashboard and report requests. For more information see About configuring role-based user access (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.2/manage-splunk-platform-users-and-roles/about-configuring-role-based-user-access) in the Splunk documentation.

    Quelle: NVD (NIST), cvelistv5

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    HerstellerProduktBetroffene VersionenBehoben in
    SplunkSplunk Enterprise
    • 10.2 – < 10.2.8
    • 10.0 – < 10.0.11
    • 10.4 – < 10.4.4
    • 9.4 – < 9.4.16
    • 10.2.8
    • 10.0.11
    • 10.4.4
    • 9.4.16
    SplunkSplunk Secure Gateway
    • 3.10 – < 3.10.12
    • 3.8 – < 3.8.73
    • 3.9 – < 3.9.26
    • 3.10.12
    • 3.8.73
    • 3.9.26

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-943Improper Neutralization of Special Elements in Data Query Logic

      Class

      The product generates a query intended to access or manipulate data in a data store such as a database, but it does not neutralize or incorrectly neutralizes special elements that can modify the intended logic of the query.

      Eintrag bei MITRE CWE-943

    Quellen & Referenzen

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