Oracle Java SE: Sicherheitslücke (CVE-2026-22007)
Veröffentlicht Quellen: Red Hat, Ubuntu, Debian, Oracle CPU, BSI, OSV, CVE.org
Was ist betroffen, was ist zu tun
Sicherheitsanfälligkeit in Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK und Oracle GraalVM Enterprise Edition von Oracle Java SE (Komponente: Sicherheit). Betroffene unterstützte Versionen sind Oracle Java SE: 8u481, 8u481-b50, 8u481-perf, 11.0.30, 17.0.18, 21.0.10, 25.0.2, 26; Oracle GraalVM for JDK: 17.0.18 und 21.0.10; Oracle GraalVM Enterprise Edition: 21.3.17.
Aktualisieren Sie Security Verify Access auf Version 10.0.9.2.
- Betroffen
- Oracle Java SE
eq 8u481..8u481 - Oracle Java SE
eq 8u481-b50..8u481-b50 - Oracle Java SE
eq 8u481-perf..8u481-perf - Oracle Java SE
eq 11.0.30..11.0.30 - Oracle Java SE
eq 17.0.18..17.0.18 - Oracle Java SE
eq 21.0.10..21.0.10 - Oracle Java SE
eq 25.0.2..25.0.2 - Oracle Java SE
eq 26..26 - Oracle GraalVM for JDK
eq 17.0.18..17.0.18 - Oracle GraalVM for JDK
eq 21.0.10..21.0.10 - Oracle GraalVM Enterprise Edition
eq 21.3.17..21.3.17
- Oracle Java SE
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Metriken
2,9
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
2,9
CVSS v3
Schweregrad Niedrig auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: Red Hat, Ubuntu, Debian, Oracle CPU, BSI, OSV, CVE.org
0,1 %
EPSS-Score
Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 2,0
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- Schweregrad
- Niedrig
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 31.39 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- kein öffentlicher PoC bekannt
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 2,9 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 2,9
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 0,1 %
- Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 2,0
- Niedrig – CVE gehört zu den unteren 10 % der heute bewerteten CVEs.
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- —
- Veröffentlicht
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Behandeln Sie die Schwachstelle im regulären Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2.
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Sicherheitsanfälligkeit in Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK und Oracle GraalVM Enterprise Edition von Oracle Java SE (Komponente: Sicherheit). Betroffene unterstützte Versionen sind Oracle Java SE: 8u481, 8u481-b50, 8u481-perf, 11.0.30, 17.0.18, 21.0.10, 25.0.2, 26; Oracle GraalVM for JDK: 17.0.18 und 21.0.10; Oracle GraalVM Enterprise Edition: 21.3.17. Die schwer auszunutzende Sicherheitsanfälligkeit ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer, der sich in die Infrastruktur einloggen kann, in der Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK und Oracle GraalVM Enterprise Edition ausgeführt werden, diese zu kompromittieren. Erfolgreiche Angriffe auf diese Sicherheitsanfälligkeit können zu unberechtigtem Lesezugriff auf einen Teil der zugänglichen Daten von Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK und Oracle GraalVM Enterprise Edition führen. Hinweis: Diese Sicherheitsanfälligkeit kann durch die Verwendung von APIs in der angegebenen Komponente ausgenutzt werden, z.B. über einen Webdienst, der Daten an die APIs liefert. Diese Sicherheitsanfälligkeit gilt auch für Java-Implementierungen, typischerweise bei Clients, die unsicheren Java Web Start-Anwendungen oder Java-Applets im Sandkasten ausführen und sich auf den Java-Sandkasten zur Sicherheit verlassen (z.B. Code, der aus dem Internet stammt). CVSS 3.1 Basiswert: 2.9 (Auswirkungen auf Vertraulichkeit). CVSS-Vektor: (CVSS:3.1/AV:L/AC:H/PR:N/UI:N/S:U/C:L/I:N/A:N).
Quelle: redhat_csaf, Ubuntu Security Notices, Debian Security Advisories, oracle_cpu, BSI WID Portal, BSI CSAF, OSV (Open Source Vulnerabilities), NVD (NIST), CVE.org (MITRE), cvelistv5
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Hersteller | Produkt | Betroffene Versionen | Behoben in |
|---|---|---|---|
| Oracle Corporation | Oracle GraalVM Enterprise Edition |
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| Oracle Corporation | Oracle GraalVM for JDK |
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| Oracle Corporation | Oracle Java SE |
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| oracle | graalvm |
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| oracle | graalvm_for_jdk |
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| oracle | jdk |
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| oracle | jre |
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| IBM | License Metric Tool |
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| IBM | Security Verify Access |
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| Xerox | FreeFlow Print Server |
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Distributions- und Container-Pakete (6)
Nachgelagerte Pakete (z. B. Bitnami, Debian, Ubuntu, Red Hat). Die Versionen beziehen sich auf die Distribution, nicht auf den Hersteller.
| Hersteller | Produkt | Betroffene Versionen | Behoben in |
|---|---|---|---|
| bitnami | jre |
|
|
Quellen & Referenzen
- oracle.comOracle AdvisoryHerstellerhinweis, Herstellerhinweis
- NVD (NIST)vuln/detail/CVE-2026-22007web
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