Microsoft Windows: Versagen eines Schutzmechanismus (CVE-2026-21510)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: CVE.org, EUVD, pwn.watch, Msrc Update Guide
Was ist betroffen, was ist zu tun
Ein Ausfall des Schutzmechanismus im Windows-Shell ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, ein Sicherheitsmerkmal über ein Netzwerk zu umgehen.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.8868, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.8389, Microsoft Windows 10 Version 21H2 auf Version 10.0.19044.6937. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Microsoft Windows 10 Version 1607
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8868 - Microsoft Windows 10 Version 1809
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8389 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
lt 10.0.19044.0..10.0.19044.6937 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
lt 10.0.19045.0..10.0.19045.6937 - Microsoft Windows 11 version 22H3
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.6649 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.6649 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.7840 - Microsoft Windows 11 Version 25H2
lt 10.0.26200.0..10.0.26200.7840 - Microsoft Windows 11 version 26H1
lt 10.0.28000.0..10.0.28000.1575 - Microsoft Windows Server 2012
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25923 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25923 - Microsoft Windows Server 2012 R2
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.23022 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.23022 - Microsoft Windows Server 2016
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8868 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8868 - Microsoft Windows Server 2019
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8389 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8389 - Microsoft Windows Server 2022
lt 10.0.20348.0..10.0.20348.4773 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
lt 10.0.25398.0..10.0.25398.2149 - Microsoft Windows Server 2025
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32370 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32370
- Microsoft Windows 10 Version 1607
- Behoben in
- Microsoft Windows 10 Version 1607
10.0.14393.8868 - Microsoft Windows 10 Version 1809
10.0.17763.8389 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
10.0.19044.6937 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
10.0.19045.6937 - Microsoft Windows 11 version 22H3
10.0.22631.6649 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
10.0.22631.6649 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
10.0.26100.7840 - Microsoft Windows 11 Version 25H2
10.0.26200.7840 - Microsoft Windows 11 version 26H1
10.0.28000.1575 - Microsoft Windows Server 2012
6.2.9200.25923 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
6.2.9200.25923 - Microsoft Windows Server 2012 R2
6.3.9600.23022 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
6.3.9600.23022 - Microsoft Windows Server 2016
10.0.14393.8868 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
10.0.14393.8868 - Microsoft Windows Server 2019
10.0.17763.8389 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
10.0.17763.8389 - Microsoft Windows Server 2022
10.0.20348.4773 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
10.0.25398.2149 - Microsoft Windows Server 2025
10.0.26100.32370 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
10.0.26100.32370
- Microsoft Windows 10 Version 1607
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
8,8
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
8,8
CVSS v3
Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: CVE.org, EUVD, pwn.watch, Msrc Update Guide
61,2 %
EPSS-Score
Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,16
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 236.87 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 8,8 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 8,8
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 61,2 %
- Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 99,16
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- CISA-Bewertung (SSVC)
- Ausnutzung: aktiv · nicht automatisierbar · Auswirkung: vollständig
- Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 11. Februar 2026
CWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-693
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Schwachstelle steht auf der KEV-Liste, weil sie als Umgehung eines zentralen Windows-Schutzmechanismus (sehr wahrscheinlich MOTW/SmartScreen im Shell-Kontext) in Phishing- und Drive-by-Ketten eingesetzt wird — ein typischer Initial-Access-Baustein, der nachgelagert Loader, Infostealer und Ransomware-Precursor transportiert. Die Angriffskette benötigt eine Nutzerinteraktion (Öffnen einer präparierten Datei), ist aber über das Netzwerk auslösbar und liefert vollständige Code-Ausführung im Benutzerkontext, weshalb sie bei den Schwachstellen mit sehr hoher Ausnutzungswahrscheinlichkeit rangiert. Priorisieren Sie alle Clients mit E-Mail- und Browserzugriff vor Backend-Servern; in NIS2-regulierten Umgebungen gehört die Patch-Welle in das reguläre Monats-Change-Fenster, bei exponierten VDI-/RDS-Farmen in ein Notfall-Change innerhalb 72 h.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Microsoft-Patch aus dem Februar-2026-Patch-Tuesday auf allen Windows-10- und Windows-11-Clients ausrollen. Zielversionen: Win10 1607 → 10.0.14393.8868, Win10 1809 → 10.0.17763.8389, Win10 21H2/22H2 → 10.0.19044.6937 bzw. 10.0.19045.6937, Win11 22H3/23H2 → 10.0.22631.6649, Win11 24H2 → 10.0.26100.7840, Win11 25H2 → 10.0.26200.7840.
- Priorisierung über WSUS/Intune/SCCM-Rings: zuerst Clients mit direktem Internetzugang, Browser-Nutzung und E-Mail-Empfang (Office-Clients, VDI, Jump-Hosts), anschliessend Server mit interaktiver Session (RDS, Citrix).
- Mark-of-the-Web (MOTW) prüfen: GPO „Do not preserve zone information in file attachments" muss deaktiviert bleiben, damit Shell-Schutzmechanismen (SmartScreen, Protected View) überhaupt greifen. Attachment Manager Zone-Mapping für Internet/Restricted Sites verifizieren.
- Perimeter-Filter nachschärfen: Mail-Gateway blockiert Container-Formate (.iso, .img, .vhd, .vhdx, .lnk, .url, .scf, .library-ms, .search-ms) und archivierte Varianten (.zip/.7z mit o. g. Payloads). Diese Dateitypen umgehen MOTW-Propagierung und sind der typische Shell-Bypass-Vektor.
- Falls Patch kurzfristig nicht möglich: betroffene Hosts in separates VLAN, kein ausgehender SMB (TCP 445) und WebDAV (TCP 80/443 zu nicht gelisteten Hosts), Browser-Downloads auf definierte Quellen reduzieren.
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzwerksegmentierung: ausgehendes SMB und WebClient-WebDAV an der Firewall blockieren (TCP 445 egress deny, HTTP OPTIONS/PROPFIND nur zu Allowlist). Shell-Bypass-Ketten laden Payloads häufig via UNC- oder WebDAV-Pfad nach.
- Endpoint-Härtung: WebClient-Dienst auf Workstations deaktivieren, wo WebDAV nicht benötigt wird (
sc config WebClient start= disabled). Dadurch kollabiert eine Reihe von MOTW-/Shell-Umgehungen. - Attack Surface Reduction Rules in Microsoft Defender aktivieren:
BE9BA2D9-53EA-4CDC-84E5-9B1EEEE46550(Block executable content from email/webmail),D4F940AB-401B-4EFC-AADC-AD5F3C50688A(Block Office child processes),D3E037E1-3EB8-44C8-A917-57927947596D(Block JavaScript/VBScript from downloaded executables). - AppLocker/WDAC: Ausführung aus
%LOCALAPPDATA%\Temp,%APPDATA%, Download-Ordnern und gemounteten ISOs/VHDs auf signierte Binaries beschränken. Besonders .lnk, .scf, .url und MSI aus User-schreibbaren Pfaden blockieren. - SmartScreen und Protected View per GPO erzwingen; „Attachment Manager" so konfigurieren, dass Hochrisiko-Dateitypen immer MOTW erhalten.
- Mail-Policy: HTML-Mail-Anhänge mit eingebetteten External Resources entschärfen; URL-Rewriting und Anhangssandboxing erzwingen.
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Sysmon EID 15 (FileCreateStreamHash): fehlende
Zone.Identifier-Streams bei Dateien aus Browser-/Mail-Pfaden deuten auf MOTW-Bypass. Sigma-Shape:EventID: 15 AND TargetFilename|endswith: ('.exe','.dll','.lnk','.hta','.js','.vbs') AND NOT Contents|contains: 'ZoneId'. - Sysmon EID 1 mit Parent
explorer.exe→ Childmshta.exe,wscript.exe,cscript.exe,rundll32.exe,regsvr32.exeaus User-Download-Pfaden. KQL (Defender):DeviceProcessEvents | where InitiatingProcessFileName == "explorer.exe" and FileName in ("mshta.exe","wscript.exe","rundll32.exe") and ProcessCommandLine has_any ("\\Downloads\\","\\Temp\\","\\AppData\\"). - Windows Event ID 4688 bzw. Sysmon EID 1 auf
.lnk-Ausführung mit UNC-Zielpfad (\\<host>\...) oderhttp(s)://-Target — klassischer Shell-Handler-Missbrauch. - Zeek/Suricata: WebDAV-Methoden (PROPFIND, OPTIONS) von Clients zu nicht geschäftlichen Hosts; SMB-Verbindungen (Port 445) von Workstations zu Internet-IPs.
- EDR-Telemetrie: Mount von ISO/VHD/VHDX durch
explorer.exeodervmms.exeauf Workstations (unüblich ausserhalb Admin-Hosts). Event ID 1006/1016 im Microsoft-Windows-VHDMP-Operational-Log.
- Sysmon EID 15 (FileCreateStreamHash): fehlende
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Ein Ausfall des Schutzmechanismus im Windows-Shell ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, ein Sicherheitsmerkmal über ein Netzwerk zu umgehen.
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, ENISA EUVD, CVE.org (MITRE), pwn.watch, Microsoft Security Update Guide
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Microsoft | Windows 10 Version 1607 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1809 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 21H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H3 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 23H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 24H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 25H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 26H1 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 (Server Core installation) |
|
|
Hersteller und Produkte
- Microsoft Microsoft Windows 10 1607
- Microsoft Microsoft Windows 10 1809
- Microsoft Microsoft Windows 10 21H2
- Microsoft Microsoft Windows 10 22h2
- Microsoft Windows 10 Version 1607
- Microsoft Windows 10 Version 1809
- Microsoft Windows 10 Version 21h2
- Microsoft Windows 10 Version 22h2
- Microsoft Microsoft Windows 11 23H2
- Microsoft Microsoft Windows 11 24H2
- Microsoft Microsoft Windows 11 25H2
- Microsoft Windows 11 Version 22h3
Betroffene Betriebssysteme
| Windows | microsoft | windows_10_1607 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1809 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_21h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_24h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_25h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2016 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2019 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2025 | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-693Protection Mechanism Failure
Pillar
The product does not use or incorrectly uses a protection mechanism that provides sufficient defense against directed attacks against the product.
Eintrag bei MITRE CWE-693
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt |
Quellen & Referenzen
- Microsoft Security Update GuideWindows Shell Security Feature Bypass Vulnerabilityeuvd, Herstellerhinweis, Patch, Herstellerhinweis, pwn-watch
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-21510government-resource, US-Behörde
- pwn.watchpwn.watch: Microsoft Windows: Microsoft MSHTML Framework Protection Mechanism Failure Vulnerabilitypwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft Windows — CVE-2026-21513pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2026-21513pwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft Windows — CVE-2026-21525pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2026-21525pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2026-21510pwn-watch
Verknüpfte Advisories
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