MittelCVE-2026-21265

    Microsoft Windows: Umgehung einer Sicherheitsfunktion (CVE-2026-21265)

    Veröffentlicht Quellen: Msrc Update Guide, CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Windows Secure Boot speichert Microsoft-Zertifikate im UEFI-KEK und DB. Diese ursprünglichen Zertifikate nähern sich dem Ablaufdatum, und Geräte mit betroffenen Zertifikatsversionen müssen diese aktualisieren, um die Funktionalität von Secure Boot aufrechtzuerhalten und die Sicherheit nicht zu gefährden, indem sie Sicherheitsupdates im Zusammenhang mit dem Windows-Bootmanager oder Secure Boot verlieren.

    Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.8783, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.8276, Microsoft Windows 10 Version 21H2 auf Version 10.0.19044.6809.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8783
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8276
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.6809
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.6809
    • Microsoft Windows 11 version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.6491
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.7623
    • Microsoft Windows 11 Version 25H2 lt 10.0.26200.0..10.0.26200.7623
    • Microsoft Windows Server 2012 lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25868
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25868
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22968
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22968
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8783
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8783
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8276
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8276
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.4648
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.2092
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32230
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32230
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.8783
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.8276
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.6809
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.6809
    • Microsoft Windows 11 version 23H2 10.0.22631.6491
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.7623
    • Microsoft Windows 11 Version 25H2 10.0.26200.7623
    • Microsoft Windows Server 2012 6.2.9200.25868
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) 6.2.9200.25868
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 6.3.9600.22968
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) 6.3.9600.22968
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.8783
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.8783
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.8276
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.8276
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.4648
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.2092
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.32230
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.32230

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    6,4

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    6,4

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: Msrc Update Guide, CVE.org

    1,1 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 65,4

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Mittel
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    79.70 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    6,4 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    6,4
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    1,1 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    65,4
    Hoch – CVE rangiert über dem Median aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 36 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-1329

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Behandeln Sie die Schwachstelle im regulären Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Windows Secure Boot speichert Microsoft-Zertifikate im UEFI-KEK und DB. Diese ursprünglichen Zertifikate nähern sich dem Ablaufdatum, und Geräte mit betroffenen Zertifikatsversionen müssen diese aktualisieren, um die Funktionalität von Secure Boot aufrechtzuerhalten und die Sicherheit nicht zu gefährden, indem sie Sicherheitsupdates im Zusammenhang mit dem Windows-Bootmanager oder Secure Boot verlieren. Der Schutzmechanismus für Zertifikatsaktualisierungen des Betriebssystems basiert auf Firmware-Komponenten, die Defekte enthalten können. Dies kann dazu führen, dass Aktualisierungen der Zertifikatsvertrauenswürdigkeit fehlschlagen oder unvorhersehbare Verhaltensweisen zeigen. Dadurch kann die Secure Boot-Vertrauenskette unterbrochen werden und erfordert eine sorgfältige Validierung und Bereitstellung, um die beabsichtigten Sicherheitsgarantien wiederherzustellen. Zertifizierungsstelle (CA) Standort Zweck Ablaufdatum Microsoft Corporation KEK CA 2011 KEK Unterschreibt Aktualisierungen der DB und DBX 06/24/2026 Microsoft Corporation UEFI CA 2011 DB Unterschreibt Drittanbieter-Bootloader, Option ROMs usw. 06/27/2026 Microsoft Windows Production PCA 2011 DB Unterschreibt den Windows Boot Manager 10/19/2026 Weitere Informationen finden Sie in diesem CVE und zu Ablaufdaten von Zertifikaten und CA-Aktualisierungen für Windows Secure Boot.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, NVD (NIST), CVE.org (MITRE)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.8783
    • 10.0.14393.8783
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8276
    • 10.0.17763.8276
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.6809
    • 10.0.19044.6809
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.6809
    • 10.0.19045.6809
    MicrosoftWindows 11 version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.6491
    • 10.0.22631.6491
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.7623
    • 10.0.26100.7623
    MicrosoftWindows 11 Version 25H2
    • 10.0.26200.0 – < 10.0.26200.7623
    • 10.0.26200.7623
    MicrosoftWindows Server 2012
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25868
    • 6.2.9200.25868
    MicrosoftWindows Server 2012 (Server Core installation)
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25868
    • 6.2.9200.25868
    MicrosoftWindows Server 2012 R2
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22968
    • 6.3.9600.22968
    MicrosoftWindows Server 2012 R2 (Server Core installation)
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22968
    • 6.3.9600.22968
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.8783
    • 10.0.14393.8783
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.8783
    • 10.0.14393.8783
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8276
    • 10.0.17763.8276
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8276
    • 10.0.17763.8276
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.4648
    • 10.0.20348.4648
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.2092
    • 10.0.25398.2092
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.32230
    • 10.0.26100.32230
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.32230
    • 10.0.26100.32230

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_25h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-1329Reliance on Component That is Not Updateable

      Base

      The product contains a component that cannot be updated or patched in order to remove vulnerabilities or significant bugs.

      Eintrag bei MITRE CWE-1329

    Quellen & Referenzen

    Badge einbetten

    Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.

    Badge-Vorschau für CVE-2026-21265
    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-21265"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-21265.svg" alt="CVE-2026-21265 – NEOSEC Intel" height="20"></a>