Microsoft Windows: Use-After-Free (CVE-2025-32709)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide
Was ist betroffen, was ist zu tun
Ein Nullzeiger-Dereferenzierungsfehler im Hilfsfunktions-Treiber für Winsock unter Windows ermöglicht es einem berechtigten Angreifer, lokal Berechtigungen zu erhöhen.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1507 auf Version 10.0.10240.21014, Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.8066, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.7314. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Microsoft Windows 10 Version 1507
lt 10.0.10240.0..10.0.10240.21014 - Microsoft Windows 10 Version 1607
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8066 - Microsoft Windows 10 Version 1809
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7314 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
lt 10.0.19044.0..10.0.19044.5854 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5854 - Microsoft Windows 11 version 22H2
lt 10.0.22621.0..10.0.22621.5335 - Microsoft Windows 11 version 22H3
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5335 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5335 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.4061 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27730 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27730 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23317 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23317 - Microsoft Windows Server 2012
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25475 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25475 - Microsoft Windows Server 2012 R2
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22577 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22577 - Microsoft Windows Server 2016
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8066 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8066 - Microsoft Windows Server 2019
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7314 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7314 - Microsoft Windows Server 2022
lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3692 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1611 - Microsoft Windows Server 2025
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.4061 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.4061
- Microsoft Windows 10 Version 1507
- Behoben in
- Microsoft Windows 10 Version 1507
10.0.10240.21014 - Microsoft Windows 10 Version 1607
10.0.14393.8066 - Microsoft Windows 10 Version 1809
10.0.17763.7314 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
10.0.19044.5854 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
10.0.19045.5854 - Microsoft Windows 11 version 22H2
10.0.22621.5335 - Microsoft Windows 11 version 22H3
10.0.22631.5335 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
10.0.22631.5335 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
10.0.26100.4061 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
6.1.7601.27730 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
6.1.7601.27730 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
6.0.6003.23317 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
6.0.6003.23317 - Microsoft Windows Server 2012
6.2.9200.25475 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
6.2.9200.25475 - Microsoft Windows Server 2012 R2
6.3.9600.22577 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
6.3.9600.22577 - Microsoft Windows Server 2016
10.0.14393.8066 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
10.0.14393.8066 - Microsoft Windows Server 2019
10.0.17763.7314 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
10.0.17763.7314 - Microsoft Windows Server 2022
10.0.20348.3692 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
10.0.25398.1611 - Microsoft Windows Server 2025
10.0.26100.4061 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
10.0.26100.4061
- Microsoft Windows 10 Version 1507
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
7,8
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
7,8
CVSS v3
Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide
1,8 %
EPSS-Score
Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 78,6
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 197.39 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 7,8 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 7,8
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 1,8 %
- Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 78,6
- Hoch – CVE rangiert über dem Median aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 36 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesenCWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-416
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Schwachstelle ist ein klassischer Post-Exploitation-Baustein. Sie setzt bereits erlangte lokale Codeausführung mit niedrigen Rechten voraus, verlangt keine Benutzerinteraktion und führt mit geringer Komplexität zur vollständigen Systemkontrolle. Deshalb wird sie nach Phishing oder kompromittierten Konten eingesetzt, um Sicherheitssoftware auszuschalten und Anmeldedaten für die laterale Bewegung zu gewinnen. Hinweis: CISA beschreibt den Fehler als Use-after-free, NVD als Null-Pointer-Dereferenzierung. Die Patchanforderung ändert sich dadurch nicht. Die Exploit-Wahrscheinlichkeit wird im Allgemeinen als mäßig erhöht eingeschätzt, und CISA meldet keine bekannte Ransomware-Nutzung. Gleichwohl gilt: Mehrbenutzer- und Admin-Systeme mit hoher Priorität innerhalb weniger Tage patchen, die übrige Client-Flotte im regulären, beschleunigten Patchzyklus.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Kumulatives Sicherheitsupdate vom Mai 2025 ausrollen. Zielstände laut Advisory: Windows 10 1507 ≥ 10.0.10240.21014, 1607 ≥ 10.0.14393.8066, 1809 ≥ 10.0.17763.7314, 21H2/22H2 ≥ 10.0.19044.5854 bzw. 10.0.19045.5854, Windows 11 22H2 ≥ 10.0.22621.5335, 22H3/23H2 ≥ 10.0.22631.5335. Die KB-Nummern je Build stehen im Microsoft-Advisory. Server-Editionen mit identischer Build-Basis (14393, 17763) und nicht gelistete Versionen (z. B. Windows 11 24H2) gegen das Vendor-Advisory prüfen.
- Build-Inventur über MDM/SCCM/Intune erstellen. Auswertung nach
UBRunterHKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion(CurrentBuild.UBR). Alle Systeme unterhalb der Zielbuilds als offen kennzeichnen. - Mehrbenutzersysteme zuerst patchen. Dazu zählen RDS-/Citrix-Hosts, VDI-Pools, Jump-Hosts, Admin-Workstations und Kiosk-Systeme. Dort verfügen viele niedrig privilegierte Konten über lokale Codeausführung, und eine Rechteausweitung auf SYSTEM wirkt unmittelbar auf fremde Sitzungen und zwischengespeicherte Anmeldedaten.
- Systeme ohne Patchfähigkeit identifizieren. Betroffen sind EOL-Builds und nicht mehr ESU-berechtigte LTSB/LTSC-Stände. Diese Systeme sofort in ein restriktives Segment verschieben und interaktive Anmeldungen auf benannte Administratoren beschränken.
- Retrospektive Jagd auf Rechteausweitung durchführen (siehe Detection-Regeln), mindestens zurück bis Anfang Mai 2025. Bei bestätigter Ausnutzung auf KRITIS-/NIS2-relevanten Systemen die Meldepflicht prüfen (Frühwarnung binnen 24 h).
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Konfiguration: Für den Treiber
afd.sysgibt es keinen praktikablen Workaround. Er ist Kernbestandteil des Winsock-Stacks und lässt sich nicht deaktivieren. Kompensierende Maßnahmen müssen daher den lokalen Erstzugriff und die Codeausführung erschweren. - Anwendungskontrolle: WDAC- oder AppLocker-Richtlinien setzen, die die Ausführung unsignierter Binärdateien aus benutzerbeschreibbaren Pfaden blockieren (
%AppData%,%Temp%,%LocalAppData%,C:\Users\Public,C:\ProgramData). Exploits für lokale Rechteausweitung werden typischerweise von dort gestartet. - Endpunkthärtung: HVCI bzw. Speicherintegrität aktivieren, damit Kernel-Manipulationen nach erfolgreicher Ausnutzung erschwert werden. Zusätzlich LSA-Schutz (
RunAsPPL) und Credential Guard einschalten, um das Auslesen von LSASS nach der Eskalation zu begrenzen. Die ASR-Regel „Block credential stealing from LSASS" im Block-Modus betreiben. - IAM/Least Privilege: Lokale Administratorrechte entziehen und lokale Admin-Passwörter per Windows LAPS rotieren. Ein Tier-Modell durchsetzen, damit keine Domänen- oder Tier-0-Anmeldedaten auf Tier-2-Endpunkten zwischengespeichert werden. Die eskalierte SYSTEM-Instanz soll keine privilegierten Tokens vorfinden.
- Zugriffsbeschränkung: Auf Servern das Recht „Lokal anmelden" bzw. „Anmelden über Remotedesktopdienste" auf notwendige Gruppen reduzieren. Initiale Zugangsvektoren (Phishing-Payloads, Makros, gestohlene VPN-Konten) verstärkt überwachen, denn diese Schwachstelle ist ein typischer Folgeschritt nach dem Erstzugriff.
- Konfiguration: Für den Treiber
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Sysmon EID 1 / Security 4688: Prozess mit
IntegrityLevel=Systembzw.User=NT AUTHORITY\SYSTEM, dessen Elternprozess unter einem Standardbenutzer läuft und nichtservices.exe,wininit.exeodersvchost.exeist. KQL-Beispiel:DeviceProcessEvents | where AccountSid=="S-1-5-18" and InitiatingProcessAccountSid!="S-1-5-18" and InitiatingProcessFileName !in~ ("services.exe","svchost.exe","wininit.exe") - EDR-Prozessabstammung: Unsignierte Binärdatei aus
\AppData\oder\Temp\startet kurz daraufcmd.exe,powershell.exeoderwhoami.exeim SYSTEM-Kontext. Auch unmittelbar folgende Zugriffe auflsass.exe(Sysmon EID 10,GrantedAccess0x1010/0x1410) deuten auf Ausnutzung hin. - Security 4672: Spezielle Berechtigungen (z. B. SeDebugPrivilege, SeTcbPrivilege) für Konten, die nicht in Admin-Gruppen sind. Zusätzlich 4720/4732 (neues lokales Konto bzw. Aufnahme in Administratoren) kurz nach einer Benutzeranmeldung beobachten.
- System-Log / WER: BugCheck-Ereignis 1001 oder Kernel-Abstürze mit Verweis auf
afd.sysauf Endpunkten ohne bekannte Netzwerkprobleme. Solche Abstürze können fehlgeschlagene Exploit-Versuche anzeigen und sind besonders relevant, wenn mehrere Hosts derselben Benutzergruppe betroffen sind. - Sigma-Form:
logsource: windows/process_creation,selection: IntegrityLevel: System,filter: ParentUser not in (SYSTEM, LOCAL SERVICE, NETWORK SERVICE),condition: selection and not filter. Die Regel mit einer Prüfung auf Image-Pfade in benutzerbeschreibbaren Verzeichnissen kombinieren.
- Sysmon EID 1 / Security 4688: Prozess mit
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Ein Nullzeiger-Dereferenzierungsfehler im Hilfsfunktions-Treiber für Winsock unter Windows ermöglicht es einem berechtigten Angreifer, lokal Berechtigungen zu erhöhen.
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: pwn.watch, NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Microsoft | Windows 10 Version 1507 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1607 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1809 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 21H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H3 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 23H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 24H2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 (Server Core installation) |
|
|
Hersteller und Produkte
- Microsoft Windows 10 1507
- Microsoft Microsoft Windows 10 1607
- Microsoft Microsoft Windows 10 1809
- Microsoft Microsoft Windows 10 21H2
- Microsoft Microsoft Windows 10 22h2
- Microsoft Windows 10 Version 1507
- Microsoft Windows 10 Version 1607
- Microsoft Windows 10 Version 1809
- Microsoft Windows 10 Version 21h2
- Microsoft Windows 10 Version 22h2
- Microsoft Microsoft Windows 11 22H2
- Microsoft Microsoft Windows 11 23H2
Betroffene Betriebssysteme
| Windows | microsoft | windows_10_1507 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1607 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1809 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_21h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_24h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2016 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2019 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2025 | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-416Use After Free
Variant
The product reuses or references memory after it has been freed. At some point afterward, the memory may be allocated again and saved in another pointer, while the original pointer references a location somewhere within the new allocation. Any operations using the original pointer are no longer valid because the memory "belongs" to the code that operates on the new pointer.
Eintrag bei MITRE CWE-416
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt |
Quellen & Referenzen
- Microsoft Security Update GuideWindows Ancillary Function Driver for WinSock Elevation of Privilege VulnerabilityHerstellerhinweis, Patch, Herstellerhinweis
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2025-32709government-resource, US-Behörde
- pwn.watchpwn.watch: Microsoft Windows: 5 exploited vulnerabilities (CVE-2025-30397, CVE-2025-30400, CVE-2025-32701, CVE-2025-32706, CVE-2025-32709)pwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-30397pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-30400pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-32701pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-32706pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-32709pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
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