KritischCVE-2025-31161

    CrushFTP: Umgehung der Authentifizierung (CVE-2025-31161)

    Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: NCSC NZ, pwn.watch, CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    CrushFTP 10 vor Version 10.8.4 und CrushFTP 11 vor Version 11.3.1 ermöglichen einen Umgehung der Authentifizierung und Übernahme des crushadmin-Kontos (sofern kein DMZ-Proxy-Instanz verwendet wird), wie im März und April 2025 ausgenutzt, bekannt als "Unauthenticated HTTP(S) port access". Ein Race Condition besteht in der AWS4-HMAC-Autorisierungsmethode (kompatibel mit S3) des HTTP-Komponenten des FTP-Servers.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. CISA führt sie als in Ransomware-Kampagnen genutzte Schwachstelle. Aktualisieren Sie CrushFTP auf Version 10.8.4, CrushFTP auf Version 11.3.1. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • CrushFTP lt 10..10.8.4
    • CrushFTP lt 11..11.3.1
    Behoben in
    • CrushFTP 10.8.4
    • CrushFTP 11.3.1

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    Metriken

    9,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    9,8

    CVSS v3

    Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: NCSC NZ, pwn.watch, CVE.org

    99,97 %

    EPSS-Score

    Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,98

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    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    262.44 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab), NCSC NZ So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    9,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    9,8
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    99,97 %
    Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    99,98
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-305

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung und ohne Benutzerinteraktion über das Netz ausnutzbar. Durch den manipulierten AWS4-HMAC-Header ist die Ausnutzung deterministisch und trivial; öffentlich verfügbarer Exploit-Code und Massen-Scans machen sie zu einer der am wahrscheinlichsten ausgenutzten Schwachstellen überhaupt. CISA kennzeichnet sie zudem als von Ransomware-Kampagnen genutzt. Managed-File-Transfer-Systeme sind bevorzugte Ziele für Datendiebstahl und Erpressung, weil sie sensible Austauschdaten mit Partnern bündeln und typischerweise aus dem Internet erreichbar sind. Jede internetexponierte CrushFTP-Instanz vor 10.8.4/11.3.1 ist als Notfall mit höchster Priorität zu behandeln, einschließlich forensischer Prüfung. Bei KRITIS-/NIS2-Betreibern ist bei Kompromittierungsindikatoren zudem die Meldepflicht zu prüfen.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Patch einspielen: CrushFTP 10 auf 10.8.4 oder höher und CrushFTP 11 auf 11.3.1 oder höher aktualisieren. Das Update über die integrierte Update-Funktion oder das Vendor-Paket einspielen, den Dienst neu starten und die Versionsanzeige im WebInterface prüfen.
      • Exposition sofort reduzieren: Ist der Patch nicht innerhalb weniger Stunden umsetzbar, den Zugriff auf die HTTP(S)-Listener des WebInterface (häufig 8080/443 — tatsächliche Ports in der Server-Konfiguration prüfen) am Perimeter auf bekannte Partner-IP-Adressen beschränken. Alternativ die Instanz vom Internet trennen.
      • Kompromittierung annehmen und prüfen: Ausnutzungen wurden bereits vor Patch-Verfügbarkeit beobachtet. Folgende Punkte auf unautorisierte Änderungen untersuchen:
        • Benutzerdateien unter users/MainUsers/
        • neu angelegte Konten
        • geänderte Berechtigungen
        • neue VFS-Zuordnungen
      • Zugangsdaten rotieren: Kennwörter von crushadmin und allen administrativen Konten zurücksetzen, danach alle übrigen Benutzerkonten. Hinterlegte Zugangsdaten für Backend-Speicher (S3, SMB, SFTP-Ziele) und Dienstkonten ebenfalls rotieren.
      • Aktive Sitzungen beenden: Bestehende Sessions bzw. CrushAuth-Cookies durch einen Dienstneustart invalidieren. Danach die Sitzungs- und Login-Protokolle für den Zeitraum ab März 2025 sichern (Beweissicherung vor Rotation der Logs).
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Netzsegmentierung: CrushFTP als DMZ-Proxy-Instanz vor dem internen Server betreiben. Laut CVE-Beschreibung ist die Übernahme von crushadmin bei DMZ-Proxy-Betrieb nicht möglich. Den internen Server nur aus der DMZ-Instanz erreichbar machen.

      • WAF/IPS-Regel: Requests mit Authorization: AWS4-HMAC-SHA256 verwerfen oder alarmieren, wenn

        • der Credential=-Wert nach dem Benutzernamen direkt mit / endet, oder
        • kein SignedHeaders= enthalten ist.

        Wird die S3-kompatible Schnittstelle nicht genutzt, AWS4-HMAC-Header am Reverse Proxy generell blockieren. Suricata-Skizze: alert http any any -> $CRUSHFTP any (msg:"CVE-2025-31161 AWS4-HMAC ohne SignedHeaders"; http.header; content:"AWS4-HMAC"; nocase; content:!"SignedHeaders"; sid:9000001;).

      • Administrative Schnittstelle: Den Admin-Zugriff in CrushFTP per IP-Restriktion auf ein Management-Netz begrenzen. crushadmin umbenennen oder durch personalisierte Admin-Konten ersetzen, um leicht erratbare Benutzernamen zu vermeiden.

      • Endpunkt-Härtung: Den CrushFTP-Dienst unter einem nicht privilegierten Dienstkonto betreiben, nicht als SYSTEM/root. Per EDR/AppLocker verhindern, dass der Java-Prozess Shells oder Skript-Interpreter startet.

      • Ausgehender Verkehr: Egress des FTP-Servers auf benötigte Ziele beschränken. Das erschwert das Nachladen von Remote-Management-Tools und die Datenexfiltration.

    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Reverse-Proxy-/WAF-Logs: Requests mit AWS4-HMAC-SHA256 Credential=<user>/ ohne nachfolgende Signaturfelder, besonders mit <user> = crushadmin. Header-Logging muss dafür aktiviert sein. Grep-Skizze: grep -E 'AWS4-HMAC-SHA256 Credential=[A-Za-z0-9_.-]+/[",]' proxy.log.
      • CrushFTP-Applikationslog (CrushFTP.log, Session-Logs): Erfolgreiche Logins ohne vorherige Kennwortprüfung, kurz darauf Aufrufe von /WebInterface/function/ mit command=getUserList, setUserItem oder setServerItem. Ebenfalls verdächtig: Admin-Logins von unbekannten Quell-IPs.
      • Integritätsüberwachung: Datei-Änderungen unter users/MainUsers/*/user.XML sowie neue Benutzerverzeichnisse. Unter Windows: Sysmon EID 11; unter Linux: auditd-Watch -w <crushftp>/users/ -p wa -k crushftp_users.
      • EDR-Prozessabstammung: java/CrushFTPService startet cmd.exe, powershell.exe, sh oder bash. KQL: DeviceProcessEvents | where InitiatingProcessFileName in~ ("java.exe","javaw.exe","CrushFTPService.exe") and FileName in~ ("cmd.exe","powershell.exe","rundll32.exe").
      • Netzwerk-Telemetrie (Zeek): Ungewöhnlich große ausgehende Transfers vom FTP-Server und neue Verbindungen zu Remote-Management- oder Tunneling-Diensten. Ein plötzlicher Anstieg von HTTP-401/200-Wechseln auf dem WebInterface kann auf Race-Condition-Versuche hinweisen.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    CrushFTP 10 vor Version 10.8.4 und CrushFTP 11 vor Version 11.3.1 ermöglichen einen Umgehung der Authentifizierung und Übernahme des crushadmin-Kontos (sofern kein DMZ-Proxy-Instanz verwendet wird), wie im März und April 2025 ausgenutzt, bekannt als "Unauthenticated HTTP(S) port access". Ein Race Condition besteht in der AWS4-HMAC-Autorisierungsmethode (kompatibel mit S3) des HTTP-Komponenten des FTP-Servers. Der Server überprüft zuerst das Vorhandensein des Benutzers durch einen Aufruf von login_user_pass() ohne Passwortanforderung, was die Authentifizierung der Sitzung durch den HMAC-Verifikationsprozess ermöglicht und bis zur erneuten Überprüfung der Benutzerverifikation durch den Server. Die Schwachstelle kann weiter stabilisiert werden, wodurch das Auslösen einer Race Condition nicht mehr notwendig ist, indem ein verfälschter AWS4-HMAC-Header gesendet wird. Durch Bereitstellung nur des Benutzernamens und eines folgenden Schrägstrichs (/) findet der Server erfolgreich einen Benutzernamen, was den erfolgreichen anypass-Authentifizierungsprozess auslöst, aber der Server kann die erwartete SignedHeaders-Eintrag nicht finden, was zu einem Index-out-of-bounds-Fehler führt und verhindert, dass der Code zur Sitzungsaufbereitung gelangt. Zusammen machen diese Probleme es trivial, sich als beliebiger bekannter oder erratbarer Benutzer (z.B. crushadmin) anzumelden, was zu einem vollständigen Kompromiss des Systems durch Erlangen eines Administrationskontos führen kann.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: NCSC NZ (CC BY 4.0), pwn.watch, NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    CrushFTPCrushFTP
    • 10 – < 10.8.4
    • 11 – < 11.3.1
    • 10.8.4
    • 11.3.1
    crushftpcrushftp
    • 10.0.0 – < 10.8.4
    • 11.0.0 – < 11.3.1
    • 10.8.4
    • 11.3.1

    Hersteller und Produkte

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-305Authentication Bypass by Primary Weakness

      Base

      The authentication algorithm is sound, but the implemented mechanism can be bypassed as the result of a separate weakness that is primary to the authentication error.

      Eintrag bei MITRE CWE-305

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt
    NCSC NZCVE-2025-31161 affecting CrushFTP - update (öffnet in neuem Tab)NCSC NZaktiv ausgenutzt
    Referenz mit Exploit-Kennzeichnungattackerkb.com (öffnet in neuem Tab)PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert—
    Referenz mit Exploit-Kennzeichnungprojectdiscovery.io (öffnet in neuem Tab)PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert—

    Quellen & Referenzen

    • outpost24.comblog/crushftp-auth-bypass-vulnerabilityHinweis Dritter
    • crushftp.comcrush11wiki/Wiki.jsp?page=UpdateHerstellerhinweis
    • projectdiscovery.ioblog/crushftp-authentication-bypassExploit, Hinweis Dritter
    • darkreading.comvulnerabilities-threats/disclosure-drama-clouds-crushftp-vulner…Presse
    • huntress.comblog/crushftp-cve-2025-31161-auth-bypass-and-post-exploitationExploit, Hinweis Dritter
    • attackerkb.comtopics/k0EgiL9Psz/cve-2025-2825/rapid7-analysisExploit, Hinweis Dritter
    • infosecurity-magazine.comnews/crushftp-flaw-exploited-disclosurePresse
    • vicarius.iovsociety/posts/cve-2025-31161-detect-crushftp-vulnerabilityExploit, Hinweis Dritter
    • vicarius.iovsociety/posts/cve-2025-31161-mitigate-crushftp-vulnerabilityMitigation, Hinweis Dritter
    • cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2025-31161government-resource, US-Behörde
    • pwn.watchpwn.watch: CrushFTP: Authentication Bypass Vulnerabilitypwn-watch
    • crushftp.comCrushFTP advisory: CrushFTPpwn-watch
    • NVD (NIST)NVD: CVE-2025-31161pwn-watch
    • cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
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    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2025-31161"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2025-31161.svg" alt="CVE-2025-31161 – NEOSEC Intel" height="20"></a>