KritischCVE-2025-24993

    Microsoft Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf (CVE-2025-24993)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Windows NTFS ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, lokal Code auszuführen.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1507 auf Version 10.0.10240.20947, Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.7876, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.7009. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20947
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.5608
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5608
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 lt 10.0.22621.0..10.0.22621.5039
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2012 lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3328
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1486
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 10.0.10240.20947
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.5608
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.5608
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 10.0.22621.5039
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) 6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) 6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2012 6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) 6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) 6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.3328
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.1486
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.3476

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    7,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    7,8

    CVSS v3

    Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org

    2,2 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 82,5

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    201.67 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    7,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    7,8
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    2,2 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    82,5
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-122

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Die Schwachstelle wurde von Microsoft als bereits zum Veröffentlichungszeitpunkt ausgenutzte Zero-Day-Lücke gemeldet und daher in den KEV-Katalog aufgenommen. Der Angriff erfordert lokalen Zugriff und eine Nutzerinteraktion, typischerweise über ein per Phishing oder Download zugestelltes präpariertes VHD-Image. Er gelingt jedoch ohne vorherige Berechtigungen und führt bei Erfolg zu vollständiger Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Die Ausnutzungswahrscheinlichkeit ist erhöht, aber nicht in der Spitzengruppe. Eine Nutzung in Ransomware-Kampagnen ist laut CISA nicht bekannt. Für Organisationen mit großer Client-Flotte, VDI-Umgebungen und hohem Phishing-Aufkommen ist die Lücke als hoch einzustufen und innerhalb des regulären Notfall-Patchzyklus (≤ 7 Tage) zu schließen. Serverlandschaften ohne interaktive Nutzer sind nachrangig, aber nicht auszulassen.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Sicherheitsupdate vom März 2025 (Patch Tuesday) priorisiert verteilen. Zielstände: Windows 10 1507 ≥ 10.0.10240.20947, 1607 ≥ 10.0.14393.7876, 1809 ≥ 10.0.17763.7009, 21H2/22H2 ≥ 10.0.19044.5608 / 10.0.19045.5608, Windows 11 22H2 ≥ 10.0.22621.5039, 22H3/23H2 ≥ 10.0.22631.5039. Die konkrete KB-Nummer je Build bitte im Microsoft-Advisory (MSRC) nachschlagen.
      • Bestand abgleichen. Per Intune/SCCM/Defender TVM alle Systeme mit Build unterhalb des Zielstands ermitteln, z. B. DeviceInfo | where OSBuild < 5608 and OSVersion == "10.0.19045". Windows-Server-Varianten mit gleicher Build-Basis (14393, 17763) ebenfalls gegen das Vendor-Advisory prüfen.
      • Zuerst Systeme mit hohem Risiko patchen. Dazu gehören Admin-Workstations (PAW), Jump-Hosts, VDI/RDS-Sitzungshosts sowie Clients von Mitarbeitenden mit hohem Mail- und Download-Aufkommen. Laut Microsoft erfolgt die Ausnutzung durch das Einbinden einer präparierten virtuellen Festplatte (VHD/VHDX).
      • Präparierte Images sofort am Perimeter blockieren. Anhänge und Downloads mit den Endungen .vhd, .vhdx und .avhdx am Mail-Gateway und am Web-Proxy sperren oder in Quarantäne verschieben. Das gilt auch für Archive (ZIP/7z/ISO), die solche Dateien enthalten.
      • Bereits zugestellte Dateien bereinigen. Die Postfächer der letzten 30 Tage nach VHD/VHDX-Anhängen durchsuchen und Funde entfernen. Endpunkte mit Treffern zur Triage markieren.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Konfiguration (Endpunkt): Das Explorer-Verb „Bereitstellen" für VHD-Dateien per GPO-Registry-Präferenz entfernen. Betroffen sind HKCR\Windows.VhdFile\shell\mount und HKCR\Windows.VhdxFile\shell\mount (vorher pilotieren). Damit verhindert ein Doppelklick das Einbinden.
      • IAM/Least Privilege: Lokale Administratorrechte entziehen und LAPS durchsetzen. Ziel ist, dass Standardnutzer weder Mount-DiskImage ausführen noch diskpart attach vdisk aufrufen können. So sinkt die Zahl der Pfade, über die eine präparierte VHD eingebunden werden kann.
      • Applikationssteuerung: Per WDAC/AppLocker die Ausführung von Binärdateien von Wechsel- und virtuellen Laufwerken unterbinden. Zusätzlich die Defender-ASR-Regel „Block executable files from running unless they meet a prevalence, age, or trusted list criterion" im Block-Modus aktivieren.
      • Mark-of-the-Web und Smart App Control: Sicherstellen, dass MotW beim Entpacken erhalten bleibt (aktuelle 7-Zip-Version, Option „Zone.Id propagate"). Zusätzlich SmartScreen per GPO erzwingen.
      • Netzwerk und Segmentierung: VDI- und Admin-Netze vom allgemeinen Internetzugang trennen. Über SMB-Freigaben verteilte VHD-Dateien per File Server Resource Manager (FSRM) mit einer Dateiprüfung blockieren.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • VHDMP-Ereignisprotokoll: Microsoft-Windows-VHDMP-Operational auf Attach/Surface-Ereignisse überwachen, die nicht aus Hyper-V- oder Backup-Prozessen stammen. Die Event-IDs vor dem Ausrollen im eigenen Build verifizieren. In den SIEM einbinden und für Clients alarmieren, auf denen VHD-Nutzung unüblich ist.
      • Prozessstart (Sysmon EID 1 / Security 4688): Achten auf powershell.exe mit Mount-DiskImage oder Mount-VHD sowie auf diskpart.exe mit attach vdisk. Sigma-Form: CommandLine|contains: ['Mount-DiskImage','attach vdisk'] und ParentImage ungleich bekannter Admin-Tools.
      • Dateierzeugung (Sysmon EID 11/15): .vhd oder .vhdx in \Downloads\, \AppData\Local\Temp\ oder \Content.Outlook\, insbesondere mit Zone.Identifier-Stream (ZoneId=3). KQL: DeviceFileEvents | where FileName endswith ".vhd" or FileName endswith ".vhdx" | where FolderPath has_any ("Downloads","Temp","Outlook").
      • EDR-Prozessketten: Prozesse, die von einem neu eingebundenen Laufwerksbuchstaben gestartet werden (Elternprozess explorer.exe), sowie unerwartete Kindprozesse mit SYSTEM-Kontext kurz nach dem Einbinden.
      • Stabilitätsindikatoren: Bugchecks bzw. unerwartete Neustarts (System Event ID 41, 1001 mit Bezug zu ntfs.sys) auf Clients kurz nach dem Einbinden eines Images können auf fehlgeschlagene Exploit-Versuche hinweisen.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Windows NTFS ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, lokal Code auszuführen.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: pwn.watch, Microsoft Security Update Guide, NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1507
    • 10.0.10240.0 – < 10.0.10240.20947
    • 10.0.10240.20947
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.5608
    • 10.0.19044.5608
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.5608
    • 10.0.19045.5608
    MicrosoftWindows 11 version 22H2
    • 10.0.22621.0 – < 10.0.22621.5039
    • 10.0.22621.5039
    MicrosoftWindows 11 version 22H3
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.5039
    • 10.0.22631.5039
    MicrosoftWindows 11 Version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.5039
    • 10.0.22631.5039
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27618
    • 6.1.7601.27618
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27618
    • 6.1.7601.27618
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23168
    • 6.0.6003.23168
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23168
    • 6.0.6003.23168
    MicrosoftWindows Server 2012
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25368
    • 6.2.9200.25368
    MicrosoftWindows Server 2012 (Server Core installation)
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25368
    • 6.2.9200.25368
    MicrosoftWindows Server 2012 R2
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22470
    • 6.3.9600.22470
    MicrosoftWindows Server 2012 R2 (Server Core installation)
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22470
    • 6.3.9600.22470
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.3328
    • 10.0.20348.3328
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.1486
    • 10.0.25398.1486
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1507—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-122Heap-based Buffer Overflow

      Variant

      A heap overflow condition is a buffer overflow, where the buffer that can be overwritten is allocated in the heap portion of memory, generally meaning that the buffer was allocated using a routine such as malloc().

      Eintrag bei MITRE CWE-122

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt

    Quellen & Referenzen

    Änderungen an der CVE

    Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).

    Eine Übersetzung der NVD in eine andere Sprache ist ausgeblendet.

    Badge einbetten

    Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.

    Badge-Vorschau für CVE-2025-24993
    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2025-24993"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2025-24993.svg" alt="CVE-2025-24993 – NEOSEC Intel" height="20"></a>