KritischCVE-2025-24991

    Microsoft Windows: Lesen außerhalb des zugewiesenen Speichers (Out-of-bounds Read) (CVE-2025-24991)

    Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Ein Auslesefehler außerhalb der Grenzen im Windows NTFS ermöglicht es einem autorisierten Angreifer, lokal Informationen offenzulegen.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1507 auf Version 10.0.10240.20947, Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.7876, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.7009. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20947
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.5608
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5608
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 lt 10.0.22621.0..10.0.22621.5039
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2012 lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3328
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1486
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 10.0.10240.20947
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.5608
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.5608
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 10.0.22621.5039
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) 6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) 6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2012 6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) 6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) 6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.3328
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.1486
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.3476

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    5,5

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    5,5

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide

    2,0 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 80,8

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    187.92 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    5,5 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    5,5
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    2,0 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    80,8
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-125

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Isoliert betrachtet ist die Schwachstelle nur lokal ausnutzbar, erfordert eine Benutzerinteraktion und führt „nur“ zur Offenlegung von Speicherinhalten. CISA hat sie dennoch in den KEV-Katalog aufgenommen, weil sie zeitgleich mit weiteren NTFS-Lücken als Zero-Day ausgenutzt wurde. Angreifer setzen sie typischerweise über präparierte VHD-Dateien per Phishing ein, um Heap-Inhalte auszulesen und Folge-Exploits zuverlässiger zu machen. Die Ausnutzungswahrscheinlichkeit ist im Vergleich zu anderen CVEs erhöht, eine Ransomware-Nutzung ist laut CISA nicht bekannt. Für Organisationen mit vielen Büroarbeitsplätzen und E-Mail-Exposition empfiehlt sich die Einstufung als hoch und ein Patch im regulären Notfallzyklus binnen weniger Tage. Bei Systemen ohne Benutzerinteraktion, etwa reinen Servern ohne Mail- oder Browser-Nutzung, ist eine mittlere Einstufung vertretbar.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Microsoft-Sicherheitsupdate vom März 2025 (Patch Tuesday) auf allen Clients ausrollen und den Build-Stand prüfen: Windows 10 1507 ≥ 10.0.10240.20947, 1607 ≥ 10.0.14393.7876, 1809 ≥ 10.0.17763.7009, 21H2/22H2 ≥ 10.0.19044.5608 bzw. 10.0.19045.5608, Windows 11 22H2 ≥ 10.0.22621.5039, 23H2 ≥ 10.0.22631.5039. Die konkrete KB-Nummer je Build bitte im Microsoft-Advisory (MSRC) nachschlagen.
      • Windows-Server-Systeme mit identischer Codebasis (z. B. Build 14393 und 17763) sind im Kontext nicht aufgeführt. Die Betroffenheit von Server-Editionen im MSRC-Advisory verifizieren und Server nicht stillschweigend vom Patch-Zyklus ausnehmen.
      • Compliance-Abfrage über Intune, SCCM oder WSUS erstellen: Alle Endpunkte unterhalb der genannten Builds als Ticket mit Fälligkeit innerhalb von 24-72 h kennzeichnen. Priorität haben Systeme mit E-Mail- und Browser-Nutzung, also typische Arbeitsplätze, Jump-Hosts und VDI.
      • Laut Microsoft erfolgt die Ausnutzung, indem ein Benutzer zum Einbinden einer präparierten virtuellen Festplatte (VHD/VHDX) verleitet wird. Deshalb sofort .vhd-, .vhdx- und .iso-Anhänge am Mail-Gateway in Quarantäne stellen und Downloads dieser Dateitypen am Web-Proxy blockieren.
      • Den Patch gemeinsam mit den weiteren NTFS- und FAT-Schwachstellen desselben Patch-Days behandeln, etwa CVE-2025-24993 (ebenfalls KEV). Diese Lücke zur Informationsoffenlegung eignet sich als Baustein in einer Exploit-Kette.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Konfiguration/Endpunkt: Das Einbinden per Doppelklick im Explorer deaktivieren. Dazu den Registry-Wert ProgrammaticAccessOnly (REG_SZ, leer) unter HKCR\Windows.VhdFile\shell\mount und HKCR\Windows.IsoFile\shell\mount per GPO setzen. Legitime Nutzer wie Hyper-V-Admins über eine Ausnahmegruppe berücksichtigen.
      • E-Mail/Web-Filter: Container-Formate (.vhd, .vhdx, .iso, .img), auch innerhalb von ZIP- oder 7z-Archiven, am Secure Email Gateway und am Proxy blockieren oder sandboxen. Dateityp-Erkennung über Magic Bytes nutzen (VHDX-Signatur vhdxfile, VHD-Footer conectix), nicht nur die Dateiendung.
      • IAM/Least Privilege: Lokale Administratorrechte entziehen bzw. über LAPS steuern. Sensible Daten im Arbeitsspeicher wie Credentials und Token zusätzlich über Credential Guard und den LSA-Schutz (RunAsPPL) absichern, um den Nutzen offengelegter Speicherinhalte zu verringern.
      • Anwendungssteuerung: Per WDAC- oder AppLocker-Regel das Ausführen von Binärdateien aus eingebundenen Wechsellaufwerken bzw. Laufwerksbuchstaben virtueller Datenträger unterbinden. Das unterbricht Folgeaktionen nach dem Mount.
      • Sensibilisierung: Eine Kurzwarnung an die Mitarbeitenden senden, dass unerwartete Disk-Image-Anhänge oder -Downloads nicht geöffnet werden dürfen. Bei Verdacht den Meldeweg zum SOC nutzen.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • VHD-Mount-Ereignisse: Den Kanal Microsoft-Windows-VHDMP/Operational (Surface-Ereignisse beim Einbinden) sammeln und auf Mounts durch Nicht-Admin-Benutzer bzw. auf Image-Pfade unter \Downloads\, \AppData\Local\Temp\ oder \Content.Outlook\ alarmieren.
      • Sysmon EID 11/15: Erstellung von *.vhd/*.vhdx mit Zone.Identifier ZoneId=3 (aus dem Internet) erkennen. Beispiel-KQL: DeviceFileEvents | where FileName endswith ".vhd" or FileName endswith ".vhdx" | where FileOriginUrl != "" or FolderPath has_any ("Downloads","Temp","Content.Outlook")
      • PowerShell-ScriptBlock (EID 4104): Nach Mount-DiskImage, Mount-VHD oder diskpart mit attach vdisk außerhalb bekannter Admin-Hosts suchen. Sigma-Form: ScriptBlockText|contains: ['Mount-DiskImage','Mount-VHD','attach vdisk']
      • EDR-Prozessabfolge: Auf die Kette outlook.exe/Browser → explorer.exe (Mount) → Prozessstart von einem neuen Laufwerksbuchstaben achten, ebenso auf ungewöhnliche Lesezugriffe auf \Device\HarddiskVolume*, die direkt auf den Mount folgen.
      • Mail-Gateway-Logs: Zugestellte oder blockierte Anhänge mit Container-Formaten korrelieren und Empfänger mit anschließendem VHDMP-Ereignis priorisiert untersuchen.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Ein Auslesefehler außerhalb der Grenzen im Windows NTFS ermöglicht es einem autorisierten Angreifer, lokal Informationen offenzulegen.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: pwn.watch, NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE), cvelistv5

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1507
    • 10.0.10240.0 – < 10.0.10240.20947
    • 10.0.10240.20947
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.5608
    • 10.0.19044.5608
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.5608
    • 10.0.19045.5608
    MicrosoftWindows 11 version 22H2
    • 10.0.22621.0 – < 10.0.22621.5039
    • 10.0.22621.5039
    MicrosoftWindows 11 version 22H3
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.5039
    • 10.0.22631.5039
    MicrosoftWindows 11 Version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.5039
    • 10.0.22631.5039
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27618
    • 6.1.7601.27618
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27618
    • 6.1.7601.27618
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23168
    • 6.0.6003.23168
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23168
    • 6.0.6003.23168
    MicrosoftWindows Server 2012
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25368
    • 6.2.9200.25368
    MicrosoftWindows Server 2012 (Server Core installation)
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25368
    • 6.2.9200.25368
    MicrosoftWindows Server 2012 R2
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22470
    • 6.3.9600.22470
    MicrosoftWindows Server 2012 R2 (Server Core installation)
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22470
    • 6.3.9600.22470
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.3328
    • 10.0.20348.3328
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.1486
    • 10.0.25398.1486
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1507—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-125Out-of-bounds Read

      Base

      The product reads data past the end, or before the beginning, of the intended buffer.

      Eintrag bei MITRE CWE-125

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt

    Quellen & Referenzen

    Badge einbetten

    Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.

    Badge-Vorschau für CVE-2025-24991
    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2025-24991"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2025-24991.svg" alt="CVE-2025-24991 – NEOSEC Intel" height="20"></a>