Microsoft Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf (CVE-2025-24985)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org
Was ist betroffen, was ist zu tun
Ein Überlauf oder Umkreisung von Ganzzahlen im Windows Fast FAT Treiber ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, lokal Code auszuführen.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1507 auf Version 10.0.10240.20947, Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.7876, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.7009. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Microsoft Windows 10 Version 1507
lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20947 - Microsoft Windows 10 Version 1607
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876 - Microsoft Windows 10 Version 1809
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
lt 10.0.19044.0..10.0.19044.5608 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5608 - Microsoft Windows 11 version 22H2
lt 10.0.22621.0..10.0.22621.5039 - Microsoft Windows 11 version 22H3
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168 - Microsoft Windows Server 2012
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368 - Microsoft Windows Server 2012 R2
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470 - Microsoft Windows Server 2016
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876 - Microsoft Windows Server 2019
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009 - Microsoft Windows Server 2022
lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3328 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1486 - Microsoft Windows Server 2025
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
- Microsoft Windows 10 Version 1507
- Behoben in
- Microsoft Windows 10 Version 1507
10.0.10240.20947 - Microsoft Windows 10 Version 1607
10.0.14393.7876 - Microsoft Windows 10 Version 1809
10.0.17763.7009 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
10.0.19044.5608 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
10.0.19045.5608 - Microsoft Windows 11 version 22H2
10.0.22621.5039 - Microsoft Windows 11 version 22H3
10.0.22631.5039 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
10.0.22631.5039 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
10.0.26100.3476 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
6.1.7601.27618 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
6.1.7601.27618 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
6.0.6003.23168 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
6.0.6003.23168 - Microsoft Windows Server 2012
6.2.9200.25368 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
6.2.9200.25368 - Microsoft Windows Server 2012 R2
6.3.9600.22470 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
6.3.9600.22470 - Microsoft Windows Server 2016
10.0.14393.7876 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
10.0.14393.7876 - Microsoft Windows Server 2019
10.0.17763.7009 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
10.0.17763.7009 - Microsoft Windows Server 2022
10.0.20348.3328 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
10.0.25398.1486 - Microsoft Windows Server 2025
10.0.26100.3476 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
10.0.26100.3476
- Microsoft Windows 10 Version 1507
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
7,8
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
7,8
CVSS v3
Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org
3,9 %
EPSS-Score
Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 90,2
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 212.31 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 7,8 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 7,8
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 3,9 %
- Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 90,2
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesenCWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-190, CWE-122
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Microsoft hat die Schwachstelle als bereits ausgenutzten Zero-Day im März-2025-Patchday geschlossen, CISA hat sie zeitgleich in den KEV-Katalog aufgenommen. Der Angriff erfordert lokalen Zugriff und eine Benutzerinteraktion, aber keine Vorauthentisierung. Erfolgreiche Ausnutzung führt zur vollständigen Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit im Kernel-Kontext. Ein typisches Szenario ist die Zustellung eines präparierten VHD-Abbilds per Phishing an Büro- und Admin-Arbeitsplätze, kombiniert mit weiteren Schwachstellen zur Rechteausweitung. Die Ausnutzungswahrscheinlichkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt aller CVEs, eine Ransomware-Nutzung ist laut CISA nicht bekannt. Die Einstufung lautet daher: hohe Priorität für alle benutzernahen Windows-Endpunkte (Patch innerhalb weniger Tage, NIS2-konform dokumentieren), mittlere Priorität für Server ohne interaktive Benutzer.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Sicherheitsupdates vom März-2025-Patchday auf allen Windows-Clients und -Servern priorisiert verteilen. Zielstände (Build): Windows 10 1507 ≥ 10.0.10240.20947, 1607 ≥ 10.0.14393.7876, 1809 ≥ 10.0.17763.7009, 21H2/22H2 ≥ 10.0.19044.5608 bzw. 10.0.19045.5608, Windows 11 22H2 ≥ 10.0.22621.5039, 23H2 ≥ 10.0.22631.5039. Die KB-Nummern sind nicht im Kontext enthalten. Patch verfügbar beim Hersteller — KB-ID bitte im Microsoft-Advisory zu CVE-2025-24985 nachschlagen. Den Server-Geltungsbereich ebenfalls dort prüfen.
- Patch-Compliance per Inventar nachweisen (Intune/SCCM/WSUS,
[System.Environment]::OSVersionbzw.ver). Systeme unter dem Zielstand als offen markieren und im Ticketsystem nachverfolgen. - Systeme mit hoher Exposition zuerst patchen: Arbeitsplätze mit E-Mail- und Webzugriff, VDI/Terminalserver mit vielen Benutzern, Admin-Workstations, Jump-Hosts.
- Am E-Mail-Gateway und Web-Proxy Disk-Image-Anhänge (
.vhd,.vhdx,.img,.iso) sofort blockieren oder in Quarantäne leiten. Laut Hersteller wird die Schwachstelle über das Einhängen eines präparierten virtuellen Datenträgers durch einen lokalen Benutzer ausgelöst. - Benutzer in Kritis-/OT-nahen Bereichen kurzfristig sensibilisieren: keine unbekannten Abbilddateien oder USB-Datenträger einhängen.
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Perimeter/E-Mail: Die Dateityp-Sperre für Disk-Images dauerhaft in die Anti-Malware-Policy übernehmen (Exchange Online: Common Attachment Filter um
vhd,vhdx,img,isoerweitern). Auch Container-Dateien (ZIP/7z) mit eingebetteten Images inspizieren. - Endpunkt-Härtung: Das Doppelklick-Einhängen von
.vhd/.vhdxfür Standardbenutzer unterbinden. Dazu die Dateizuordnung per GPO aufnotepad.exeumbiegen oder den Shell-Verb „Mount" entfernen. Das Ausführen vonMount-DiskImage/diskpartfür Nicht-Admins per AppLocker/WDAC einschränken. - Wechseldatenträger: Per GPO „Wechselmedien: Alle Zugriffe verweigern" oder eine Geräteinstallationsbeschränkung setzen, wo betrieblich möglich. Das reduziert die Angriffsfläche über präparierte FAT-formatierte USB-Medien.
- Treiber-Deaktivierung (nur nach Test): Wo FAT-Datenträger nicht benötigt werden,
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\fastfat→Start=4setzen. Das ist keine Herstellerempfehlung, es bricht die FAT/FAT32-Unterstützung (USB-Sticks, SD-Karten, EFI-Partitionen beim Einhängen). Daher nur als zeitlich begrenzte Ersatzmaßnahme einsetzen. - Least Privilege: Lokale Adminrechte entziehen und LAPS nutzen. Damit wird nach erfolgreicher Codeausführung die laterale Ausbreitung mit wiederverwendeten lokalen Konten erschwert.
- Perimeter/E-Mail: Die Dateityp-Sperre für Disk-Images dauerhaft in die Anti-Malware-Policy übernehmen (Exchange Online: Common Attachment Filter um
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Datei-Telemetrie (Sysmon EID 11 / MDE): Disk-Images in benutzerschreibbaren Pfaden erkennen. KQL:
DeviceFileEvents | where FileName endswith ".vhd" or FileName endswith ".vhdx" | where FolderPath has_any ("Downloads","Content.Outlook","INetCache","Temp") - Einhängevorgänge: Das Kanal-Log
Microsoft-Windows-VHDMP/Operationalsowie Prozessstarts (Sysmon EID 1 / Security 4688) mitMount-DiskImage,diskpart+attach vdiskoderexplorer.exe-initiierten VHD-Mounts durch Nicht-Admin-Konten überwachen. Mounts unmittelbar nach einem E-Mail- oder Browser-Download korrelieren. - Privilegieneskalation: Prozesse mit
IntegrityLevel=Systemerkennen, deren Elternprozess im Benutzerkontext (Medium) läuft und kurz zuvor ein Image eingehängt hat. Sigma-Form:process_creation | IntegrityLevel: System AND ParentIntegrityLevel: Medium AND ParentImage NOT IN (services.exe, svchost.exe). - Absturz-Indikatoren: System-Log Event ID 1001 (BugCheck) bzw. 41 (Kernel-Power) mit Verweis auf
fastfat.sysdeuten auf fehlgeschlagene Exploit-Versuche hin. Die Dumps (C:\Windows\MEMORY.DMP, Minidumps) für die Forensik sichern. - EDR-Prozesskette:
outlook.exe/Browser →explorer.exe(Mount) → Ausführung von Dateien aus einem neu zugewiesenen Laufwerksbuchstaben. Ausführungen von dynamisch eingehängten Volumes gesondert alarmieren.
- Datei-Telemetrie (Sysmon EID 11 / MDE): Disk-Images in benutzerschreibbaren Pfaden erkennen. KQL:
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Ein Überlauf oder Umkreisung von Ganzzahlen im Windows Fast FAT Treiber ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, lokal Code auszuführen.
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: pwn.watch, Microsoft Security Update Guide, NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Microsoft | Windows 10 Version 1507 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1607 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1809 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 21H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H3 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 23H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 24H2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 (Server Core installation) |
|
|
Hersteller und Produkte
- Microsoft Windows 10 1507
- Microsoft Microsoft Windows 10 1607
- Microsoft Microsoft Windows 10 1809
- Microsoft Microsoft Windows 10 21H2
- Microsoft Microsoft Windows 10 22h2
- Microsoft Windows 10 Version 1507
- Microsoft Windows 10 Version 1607
- Microsoft Windows 10 Version 1809
- Microsoft Windows 10 Version 21h2
- Microsoft Windows 10 Version 22h2
- Microsoft Microsoft Windows 11 22H2
- Microsoft Microsoft Windows 11 23H2
Betroffene Betriebssysteme
| Windows | microsoft | windows_10_1507 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1607 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1809 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_21h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_24h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2016 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2019 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2025 | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-190Integer Overflow or Wraparound
Base
The product performs a calculation that can produce an integer overflow or wraparound when the logic assumes that the resulting value will always be larger than the original value. This occurs when an integer value is incremented to a value that is too large to store in the associated representation. When this occurs, the value may become a very small or negative number.
Eintrag bei MITRE CWE-190CWE-122Heap-based Buffer Overflow
Variant
A heap overflow condition is a buffer overflow, where the buffer that can be overwritten is allocated in the heap portion of memory, generally meaning that the buffer was allocated using a routine such as malloc().
Eintrag bei MITRE CWE-122
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt |
Quellen & Referenzen
- Microsoft Security Update GuideWindows Fast FAT File System Driver Remote Code Execution VulnerabilityHerstellerhinweis, Patch, Patch, Herstellerhinweis
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2025-24985government-resource, US-Behörde
- vicarius.iovsociety/posts/cve-2025-24985-integer-overflow-vulnerability-in…Mitigation, Hinweis Dritter
- vicarius.iovsociety/posts/cve-2025-24985-integer-overflow-vulnerability-in…Exploit, Hinweis Dritter
- pwn.watchpwn.watch: Microsoft Windows: 6 exploited vulnerabilities (CVE-2025-24983, CVE-2025-24984, CVE-2025-24985, CVE-2025-24991, CVE-2025-24993, CVE-2025-26633)pwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: Microsoft Windowspwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-24983pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-24984pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-24985pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-24991pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-24993pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2025-26633pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
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<a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2025-24985"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2025-24985.svg" alt="CVE-2025-24985 – NEOSEC Intel" height="20"></a>