KritischCVE-2025-24985

    Microsoft Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf (CVE-2025-24985)

    Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Ein Überlauf oder Umkreisung von Ganzzahlen im Windows Fast FAT Treiber ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, lokal Code auszuführen.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1507 auf Version 10.0.10240.20947, Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.7876, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.7009. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20947
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.5608
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5608
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 lt 10.0.22621.0..10.0.22621.5039
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2012 lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3328
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1486
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.3476
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 10.0.10240.20947
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.5608
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.5608
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 10.0.22621.5039
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.5039
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) 6.1.7601.27618
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) 6.0.6003.23168
    • Microsoft Windows Server 2012 6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation) 6.2.9200.25368
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) 6.3.9600.22470
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.7876
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.7009
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.3328
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.1486
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.3476
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.3476

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    7,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    7,8

    CVSS v3

    Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org

    3,9 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 90,2

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    212.31 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    7,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    7,8
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    3,9 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    90,2
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-190, CWE-122

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Microsoft hat die Schwachstelle als bereits ausgenutzten Zero-Day im März-2025-Patchday geschlossen, CISA hat sie zeitgleich in den KEV-Katalog aufgenommen. Der Angriff erfordert lokalen Zugriff und eine Benutzerinteraktion, aber keine Vorauthentisierung. Erfolgreiche Ausnutzung führt zur vollständigen Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit im Kernel-Kontext. Ein typisches Szenario ist die Zustellung eines präparierten VHD-Abbilds per Phishing an Büro- und Admin-Arbeitsplätze, kombiniert mit weiteren Schwachstellen zur Rechteausweitung. Die Ausnutzungswahrscheinlichkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt aller CVEs, eine Ransomware-Nutzung ist laut CISA nicht bekannt. Die Einstufung lautet daher: hohe Priorität für alle benutzernahen Windows-Endpunkte (Patch innerhalb weniger Tage, NIS2-konform dokumentieren), mittlere Priorität für Server ohne interaktive Benutzer.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Sicherheitsupdates vom März-2025-Patchday auf allen Windows-Clients und -Servern priorisiert verteilen. Zielstände (Build): Windows 10 1507 ≥ 10.0.10240.20947, 1607 ≥ 10.0.14393.7876, 1809 ≥ 10.0.17763.7009, 21H2/22H2 ≥ 10.0.19044.5608 bzw. 10.0.19045.5608, Windows 11 22H2 ≥ 10.0.22621.5039, 23H2 ≥ 10.0.22631.5039. Die KB-Nummern sind nicht im Kontext enthalten. Patch verfügbar beim Hersteller — KB-ID bitte im Microsoft-Advisory zu CVE-2025-24985 nachschlagen. Den Server-Geltungsbereich ebenfalls dort prüfen.
      • Patch-Compliance per Inventar nachweisen (Intune/SCCM/WSUS, [System.Environment]::OSVersion bzw. ver). Systeme unter dem Zielstand als offen markieren und im Ticketsystem nachverfolgen.
      • Systeme mit hoher Exposition zuerst patchen: Arbeitsplätze mit E-Mail- und Webzugriff, VDI/Terminalserver mit vielen Benutzern, Admin-Workstations, Jump-Hosts.
      • Am E-Mail-Gateway und Web-Proxy Disk-Image-Anhänge (.vhd, .vhdx, .img, .iso) sofort blockieren oder in Quarantäne leiten. Laut Hersteller wird die Schwachstelle über das Einhängen eines präparierten virtuellen Datenträgers durch einen lokalen Benutzer ausgelöst.
      • Benutzer in Kritis-/OT-nahen Bereichen kurzfristig sensibilisieren: keine unbekannten Abbilddateien oder USB-Datenträger einhängen.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Perimeter/E-Mail: Die Dateityp-Sperre für Disk-Images dauerhaft in die Anti-Malware-Policy übernehmen (Exchange Online: Common Attachment Filter um vhd, vhdx, img, iso erweitern). Auch Container-Dateien (ZIP/7z) mit eingebetteten Images inspizieren.
      • Endpunkt-Härtung: Das Doppelklick-Einhängen von .vhd/.vhdx für Standardbenutzer unterbinden. Dazu die Dateizuordnung per GPO auf notepad.exe umbiegen oder den Shell-Verb „Mount" entfernen. Das Ausführen von Mount-DiskImage/diskpart für Nicht-Admins per AppLocker/WDAC einschränken.
      • Wechseldatenträger: Per GPO „Wechselmedien: Alle Zugriffe verweigern" oder eine Geräteinstallationsbeschränkung setzen, wo betrieblich möglich. Das reduziert die Angriffsfläche über präparierte FAT-formatierte USB-Medien.
      • Treiber-Deaktivierung (nur nach Test): Wo FAT-Datenträger nicht benötigt werden, HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\fastfat → Start=4 setzen. Das ist keine Herstellerempfehlung, es bricht die FAT/FAT32-Unterstützung (USB-Sticks, SD-Karten, EFI-Partitionen beim Einhängen). Daher nur als zeitlich begrenzte Ersatzmaßnahme einsetzen.
      • Least Privilege: Lokale Adminrechte entziehen und LAPS nutzen. Damit wird nach erfolgreicher Codeausführung die laterale Ausbreitung mit wiederverwendeten lokalen Konten erschwert.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Datei-Telemetrie (Sysmon EID 11 / MDE): Disk-Images in benutzerschreibbaren Pfaden erkennen. KQL: DeviceFileEvents | where FileName endswith ".vhd" or FileName endswith ".vhdx" | where FolderPath has_any ("Downloads","Content.Outlook","INetCache","Temp")
      • Einhängevorgänge: Das Kanal-Log Microsoft-Windows-VHDMP/Operational sowie Prozessstarts (Sysmon EID 1 / Security 4688) mit Mount-DiskImage, diskpart + attach vdisk oder explorer.exe-initiierten VHD-Mounts durch Nicht-Admin-Konten überwachen. Mounts unmittelbar nach einem E-Mail- oder Browser-Download korrelieren.
      • Privilegieneskalation: Prozesse mit IntegrityLevel=System erkennen, deren Elternprozess im Benutzerkontext (Medium) läuft und kurz zuvor ein Image eingehängt hat. Sigma-Form: process_creation | IntegrityLevel: System AND ParentIntegrityLevel: Medium AND ParentImage NOT IN (services.exe, svchost.exe).
      • Absturz-Indikatoren: System-Log Event ID 1001 (BugCheck) bzw. 41 (Kernel-Power) mit Verweis auf fastfat.sys deuten auf fehlgeschlagene Exploit-Versuche hin. Die Dumps (C:\Windows\MEMORY.DMP, Minidumps) für die Forensik sichern.
      • EDR-Prozesskette: outlook.exe/Browser → explorer.exe (Mount) → Ausführung von Dateien aus einem neu zugewiesenen Laufwerksbuchstaben. Ausführungen von dynamisch eingehängten Volumes gesondert alarmieren.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Ein Überlauf oder Umkreisung von Ganzzahlen im Windows Fast FAT Treiber ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, lokal Code auszuführen.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: pwn.watch, Microsoft Security Update Guide, NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1507
    • 10.0.10240.0 – < 10.0.10240.20947
    • 10.0.10240.20947
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.5608
    • 10.0.19044.5608
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.5608
    • 10.0.19045.5608
    MicrosoftWindows 11 version 22H2
    • 10.0.22621.0 – < 10.0.22621.5039
    • 10.0.22621.5039
    MicrosoftWindows 11 version 22H3
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.5039
    • 10.0.22631.5039
    MicrosoftWindows 11 Version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.5039
    • 10.0.22631.5039
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27618
    • 6.1.7601.27618
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27618
    • 6.1.7601.27618
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23168
    • 6.0.6003.23168
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.23168
    • 6.0.6003.23168
    MicrosoftWindows Server 2012
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25368
    • 6.2.9200.25368
    MicrosoftWindows Server 2012 (Server Core installation)
    • 6.2.9200.0 – < 6.2.9200.25368
    • 6.2.9200.25368
    MicrosoftWindows Server 2012 R2
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22470
    • 6.3.9600.22470
    MicrosoftWindows Server 2012 R2 (Server Core installation)
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22470
    • 6.3.9600.22470
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7876
    • 10.0.14393.7876
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.7009
    • 10.0.17763.7009
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.3328
    • 10.0.20348.3328
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.1486
    • 10.0.25398.1486
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.3476
    • 10.0.26100.3476

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1507—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-190Integer Overflow or Wraparound

      Base

      The product performs a calculation that can produce an integer overflow or wraparound when the logic assumes that the resulting value will always be larger than the original value. This occurs when an integer value is incremented to a value that is too large to store in the associated representation. When this occurs, the value may become a very small or negative number.

      Eintrag bei MITRE CWE-190
    • CWE-122Heap-based Buffer Overflow

      Variant

      A heap overflow condition is a buffer overflow, where the buffer that can be overwritten is allocated in the heap portion of memory, generally meaning that the buffer was allocated using a routine such as malloc().

      Eintrag bei MITRE CWE-122

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt

    Quellen & Referenzen

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