Microsoft Windows: externe Kontrolle von Dateinamen oder -pfaden (CVE-2024-43451)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide
Was ist betroffen, was ist zu tun
Offenlegung von NTLM-Hashes durch Täuschungsschwachstelle <target_text>
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows Server 2025 auf Version 10.0.26100.2314, Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) auf Version 10.0.26100.2314, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.6532. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Microsoft Windows Server 2025
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.2314 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.2314 - Microsoft Windows 10 Version 1809
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6532 - Microsoft Windows Server 2019
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6532 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6532 - Microsoft Windows Server 2022
lt 10.0.20348.0..10.0.20348.2849 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
lt 10.0.19043.0..10.0.19044.5131 - Microsoft Windows 11 version 22H2
lt 10.0.22621.0..10.0.22621.4460 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5131 - Microsoft Windows 11 version 22H3
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.4460 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
lt 10.0.22631.0..10.0.22631.4460 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1251 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.2314 - Microsoft Windows 10 Version 1507
lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20826 - Microsoft Windows 10 Version 1607
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7515 - Microsoft Windows Server 2016
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7515 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7515 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.22966 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.22966 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27415 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27415 - Microsoft Windows Server 2012 R2
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22267 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22267
- Microsoft Windows Server 2025
- Behoben in
- Microsoft Windows Server 2025
10.0.26100.2314 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
10.0.26100.2314 - Microsoft Windows 10 Version 1809
10.0.17763.6532 - Microsoft Windows Server 2019
10.0.17763.6532 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
10.0.17763.6532 - Microsoft Windows Server 2022
10.0.20348.2849 - Microsoft Windows 10 Version 21H2
10.0.19044.5131 - Microsoft Windows 11 version 22H2
10.0.22621.4460 - Microsoft Windows 10 Version 22H2
10.0.19045.5131 - Microsoft Windows 11 version 22H3
10.0.22631.4460 - Microsoft Windows 11 Version 23H2
10.0.22631.4460 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
10.0.25398.1251 - Microsoft Windows 11 Version 24H2
10.0.26100.2314 - Microsoft Windows 10 Version 1507
10.0.10240.20826 - Microsoft Windows 10 Version 1607
10.0.14393.7515 - Microsoft Windows Server 2016
10.0.14393.7515 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
10.0.14393.7515 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
6.0.6003.22966 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
6.0.6003.22966 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
6.1.7601.27415 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
6.1.7601.27415 - Microsoft Windows Server 2012 R2
6.3.9600.22267 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
6.3.9600.22267
- Microsoft Windows Server 2025
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
6,5
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
6,5
CVSS v3
Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide
84,3 %
EPSS-Score
Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,70
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 218.88 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutzt
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 6,5 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 6,5
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 84,3 %
- Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 99,70
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesenCWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-73
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Schwachstelle erfordert lediglich minimale Benutzerinteraktion mit einer präparierten Datei – Markieren, Rechtsklick oder Öffnen genügen. Daraufhin sendet Windows den NTLMv2-Hash des angemeldeten Benutzers an einen angreiferkontrollierten Server. Sie eignet sich daher ideal als Einstiegsvektor in Phishing-Kampagnen und wurde vor Veröffentlichung des Patches als Zero-Day gezielt eingesetzt. Trotz moderater CVSS-Bewertung (netzwerkbasiert, ohne Authentisierung, Auswirkung nur auf Vertraulichkeit) zählt sie zu den CVEs mit der höchsten Ausnutzungswahrscheinlichkeit. Der Schaden potenziert sich über Offline-Cracking und NTLM-Relay gegen schlecht gehärtete Dienste wie AD CS oder Exchange. Für Organisationen mit offenem SMB-Egress, verbreiteter NTLM-Nutzung oder fehlender SMB-Signierung ist eine Behebung innerhalb von 72 Stunden angemessen. Bei konsequent blockiertem Egress und erzwungener Signierung genügt der reguläre Patchzyklus, flankiert von verstärktem Monitoring.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Microsoft-Sicherheitsupdate vom November 2024 auf allen Windows-Clients einspielen und den Build-Stand verifizieren. Mindest-Builds: Windows 10 1507 10.0.10240.20826, 1607 10.0.14393.7515, 1809 10.0.17763.6532, 21H2 10.0.19044.5131, 22H2 10.0.19045.5131, Windows 11 22H2 10.0.22621.4460, 23H2 10.0.22631.4460. Die zugehörigen KB-Nummern und betroffene Server-Editionen bitte im Vendor-Advisory nachschlagen.
- Ausgehendes SMB (TCP 445/139) aus dem Unternehmensnetz ins Internet am Perimeter-Firewall sperren, falls noch nicht geschehen. Die Ausnutzung leitet die NTLMv2-Authentisierung an einen angreiferkontrollierten Server weiter.
- Privilegierte Konten (Domain Admins, Tier-0/1, Service-Desk) in die Gruppe „Protected Users“ aufnehmen. Damit wird NTLM für diese Konten unterbunden und ein offengelegter Hash wird wertlos.
- E-Mail-Gateway und Web-Proxy so konfigurieren, dass
.url-,.lnk- und.library-ms-Anhänge sowie Archive mit solchen Dateien in Quarantäne gehen. Bereits zugestellte Nachrichten der letzten 14 Tage retrospektiv durchsuchen. - Nicht patchbare Altsysteme (Windows 10 außerhalb des Supports, Kiosk-, OT-HMI-Systeme) identifizieren und vom Internetzugang sowie von E-Mail und Browsing trennen.
- Bei Verdacht auf erfolgte Offenlegung die Passwörter der betroffenen Konten zurücksetzen. Der NTLMv2-Hash ist offline knackbar und für Relay-Angriffe nutzbar.
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzwerksegmentierung: Egress-Allowlisting für SMB und WebDAV. TCP 445 nur zu internen Fileservern zulassen. WebDAV über HTTP/S (User-Agent
Microsoft-WebDAV-MiniRedir) am Proxy blockieren. NTLM-Authentisierung gegenüber externen Proxy-Zielen unterbinden. - Endpoint-Härtung: Dienst
WebClientper GPO deaktivieren, wo WebDAV nicht benötigt wird. Damit entfällt der HTTP-basierte Umgehungsweg, wenn SMB blockiert ist. Mark-of-the-Web und SmartScreen erzwingen. - IAM / NTLM-Restriktion: GPO „Netzwerksicherheit: NTLM einschränken: Ausgehender NTLM-Datenverkehr zu Remoteservern“ zunächst auf „Alle überwachen“ setzen. Anschließend auf „Alle verweigern“ mit Ausnahmeliste für interne Server umstellen. NTLMv1 und LM per „LAN Manager-Authentifizierungsebene“ = „Nur NTLMv2-Antworten senden. LM & NTLM verweigern“ abschalten.
- Relay-Schutz: SMB-Signierung auf allen Servern erzwingen. LDAP-Signierung und Channel Binding auf Domänencontrollern aktivieren. Extended Protection for Authentication (EPA) auf AD CS Web Enrollment, Exchange und IIS mit Windows-Authentisierung einschalten.
- IPS/WAF: Suricata- oder Snort-Regel auf ausgehende SMB2 NTLMSSP_AUTH-Pakete (
NTLMSSP\x00\x03\x00\x00\x00) zu nicht-RFC1918-Zielen. Regel zunächst alarmierend, dann blockierend betreiben. - Passwortrichtlinie: Mindestlänge von 15 Zeichen oder mehr durchsetzen, um Offline-Cracking erbeuteter NTLMv2-Hashes unwirtschaftlich zu machen.
- Netzwerksegmentierung: Egress-Allowlisting für SMB und WebDAV. TCP 445 nur zu internen Fileservern zulassen. WebDAV über HTTP/S (User-Agent
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Sysmon EID 3 / MDE DeviceNetworkEvents: Ausgehende Verbindung auf Port 445 zu öffentlicher IP-Adresse, initiiert von
explorer.exeoderSystem. KQL:DeviceNetworkEvents | where RemotePort in (445,139) and RemoteIPType == "Public" | summarize count() by DeviceName, InitiatingProcessFileName, RemoteIP - NTLM-Betriebsprotokoll (Microsoft-Windows-NTLM/Operational, EID 8001): Ausgehende NTLM-Authentisierung zu Zielen außerhalb der eigenen Domäne. Voraussetzung ist die oben genannte Überwachungs-GPO.
- Prozesserstellung (Sysmon EID 1 / Security 4688):
rundll32.exemit Kommandozeiledavclnt.dll,DavSetCookieund externer Ziel-URL weist auf WebDAV-basierten Hash-Abfluss hin. Sigma-Muster:CommandLine|contains|all: ['davclnt.dll','DavSetCookie','http']. - Sysmon EID 11 / EID 15: Erstellung von
.url-Dateien inDownloads,%TEMP%oder Outlook-Cache. Besonders relevant sind Dateien mitZone.Identifier(Internetherkunft), gefolgt von externer SMB/WebDAV-Verbindung innerhalb von 60 Sekunden. - Security EID 4624 (LogonType 3, AuthenticationPackage NTLM) auf Servern: Anmeldungen privilegierter Konten von untypischen Quell-IP-Adressen oder ohne vorausgehendes Kerberos-TGT weisen auf Relay oder Pass-the-Hash hin. Ergänzend Zeek
ntlm.logauf Domänen- und Benutzernamen in Verbindungen zu externen Hosts auswerten.
- Sysmon EID 3 / MDE DeviceNetworkEvents: Ausgehende Verbindung auf Port 445 zu öffentlicher IP-Adresse, initiiert von
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Offenlegung von NTLM-Hashes durch Täuschungsschwachstelle <target_text>
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: pwn.watch, NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Microsoft | Windows 10 Version 1507 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1607 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 1809 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 21H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 10 Version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 version 22H3 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 23H2 |
|
|
| Microsoft | Windows 11 Version 24H2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2025 (Server Core installation) |
|
|
Hersteller und Produkte
- Microsoft Windows 10 1507
- Microsoft Microsoft Windows 10 1607
- Microsoft Microsoft Windows 10 1809
- Microsoft Microsoft Windows 10 21H2
- Microsoft Microsoft Windows 10 22h2
- Microsoft Windows 10 Version 1507
- Microsoft Windows 10 Version 1607
- Microsoft Windows 10 Version 1809
- Microsoft Windows 10 Version 21h2
- Microsoft Windows 10 Version 22h2
- Microsoft Microsoft Windows 11 22H2
- Microsoft Microsoft Windows 11 23H2
Betroffene Betriebssysteme
| Windows | microsoft | windows_10_1507 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1607 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_1809 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_21h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_10_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_22h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_11_24h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2016 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2019 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2025 | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-73External Control of File Name or Path
Base
The product allows user input to control or influence paths or file names that are used in filesystem operations.
Eintrag bei MITRE CWE-73
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | cve-2024-43451-ntlm_hash_disclosure_reproduction (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert |
Quellen & Referenzen
- Microsoft Security Update GuideNTLM Hash Disclosure Spoofing VulnerabilityHerstellerhinweis, Patch, Herstellerhinweis, pwn-watch
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2024-43451government-resource, US-Behörde
- pwn.watchpwn.watch: Microsoft November 2024: 2 actively exploited zero-dayspwn-watch
- Microsoft Security Update GuideMicrosoft advisory: CVE-2024-49039pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2024-43451pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2024-49039pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
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