KritischCVE-2024-43451

    Microsoft Windows: externe Kontrolle von Dateinamen oder -pfaden (CVE-2024-43451)

    Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Offenlegung von NTLM-Hashes durch Täuschungsschwachstelle <target_text>

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows Server 2025 auf Version 10.0.26100.2314, Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) auf Version 10.0.26100.2314, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.6532. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.2314
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.2314
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6532
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6532
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.6532
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.2849
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19043.0..10.0.19044.5131
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 lt 10.0.22621.0..10.0.22621.4460
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.5131
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.4460
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.4460
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1251
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.2314
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 lt 10.0.10240.0..10.0.10240.20826
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7515
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7515
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.7515
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 lt 6.0.6003.0..6.0.6003.22966
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) lt 6.0.6003.0..6.0.6003.22966
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27415
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27415
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22267
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22267
    Behoben in
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.2314
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.2314
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.6532
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.6532
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.6532
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.2849
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.5131
    • Microsoft Windows 11 version 22H2 10.0.22621.4460
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.5131
    • Microsoft Windows 11 version 22H3 10.0.22631.4460
    • Microsoft Windows 11 Version 23H2 10.0.22631.4460
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.1251
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.2314
    • Microsoft Windows 10 Version 1507 10.0.10240.20826
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.7515
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.7515
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.7515
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 6.0.6003.22966
    • Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) 6.0.6003.22966
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 6.1.7601.27415
    • Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) 6.1.7601.27415
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 6.3.9600.22267
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) 6.3.9600.22267

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    6,5

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    6,5

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: pwn.watch, CVE.org, Msrc Update Guide

    84,3 %

    EPSS-Score

    Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,70

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    218.88 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutzt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    6,5 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    6,5
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    84,3 %
    Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    99,70
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-73

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Die Schwachstelle erfordert lediglich minimale Benutzerinteraktion mit einer präparierten Datei – Markieren, Rechtsklick oder Öffnen genügen. Daraufhin sendet Windows den NTLMv2-Hash des angemeldeten Benutzers an einen angreiferkontrollierten Server. Sie eignet sich daher ideal als Einstiegsvektor in Phishing-Kampagnen und wurde vor Veröffentlichung des Patches als Zero-Day gezielt eingesetzt. Trotz moderater CVSS-Bewertung (netzwerkbasiert, ohne Authentisierung, Auswirkung nur auf Vertraulichkeit) zählt sie zu den CVEs mit der höchsten Ausnutzungswahrscheinlichkeit. Der Schaden potenziert sich über Offline-Cracking und NTLM-Relay gegen schlecht gehärtete Dienste wie AD CS oder Exchange. Für Organisationen mit offenem SMB-Egress, verbreiteter NTLM-Nutzung oder fehlender SMB-Signierung ist eine Behebung innerhalb von 72 Stunden angemessen. Bei konsequent blockiertem Egress und erzwungener Signierung genügt der reguläre Patchzyklus, flankiert von verstärktem Monitoring.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Microsoft-Sicherheitsupdate vom November 2024 auf allen Windows-Clients einspielen und den Build-Stand verifizieren. Mindest-Builds: Windows 10 1507 10.0.10240.20826, 1607 10.0.14393.7515, 1809 10.0.17763.6532, 21H2 10.0.19044.5131, 22H2 10.0.19045.5131, Windows 11 22H2 10.0.22621.4460, 23H2 10.0.22631.4460. Die zugehörigen KB-Nummern und betroffene Server-Editionen bitte im Vendor-Advisory nachschlagen.
      • Ausgehendes SMB (TCP 445/139) aus dem Unternehmensnetz ins Internet am Perimeter-Firewall sperren, falls noch nicht geschehen. Die Ausnutzung leitet die NTLMv2-Authentisierung an einen angreiferkontrollierten Server weiter.
      • Privilegierte Konten (Domain Admins, Tier-0/1, Service-Desk) in die Gruppe „Protected Users“ aufnehmen. Damit wird NTLM für diese Konten unterbunden und ein offengelegter Hash wird wertlos.
      • E-Mail-Gateway und Web-Proxy so konfigurieren, dass .url-, .lnk- und .library-ms-Anhänge sowie Archive mit solchen Dateien in Quarantäne gehen. Bereits zugestellte Nachrichten der letzten 14 Tage retrospektiv durchsuchen.
      • Nicht patchbare Altsysteme (Windows 10 außerhalb des Supports, Kiosk-, OT-HMI-Systeme) identifizieren und vom Internetzugang sowie von E-Mail und Browsing trennen.
      • Bei Verdacht auf erfolgte Offenlegung die Passwörter der betroffenen Konten zurücksetzen. Der NTLMv2-Hash ist offline knackbar und für Relay-Angriffe nutzbar.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Netzwerksegmentierung: Egress-Allowlisting für SMB und WebDAV. TCP 445 nur zu internen Fileservern zulassen. WebDAV über HTTP/S (User-Agent Microsoft-WebDAV-MiniRedir) am Proxy blockieren. NTLM-Authentisierung gegenüber externen Proxy-Zielen unterbinden.
      • Endpoint-Härtung: Dienst WebClient per GPO deaktivieren, wo WebDAV nicht benötigt wird. Damit entfällt der HTTP-basierte Umgehungsweg, wenn SMB blockiert ist. Mark-of-the-Web und SmartScreen erzwingen.
      • IAM / NTLM-Restriktion: GPO „Netzwerksicherheit: NTLM einschränken: Ausgehender NTLM-Datenverkehr zu Remoteservern“ zunächst auf „Alle überwachen“ setzen. Anschließend auf „Alle verweigern“ mit Ausnahmeliste für interne Server umstellen. NTLMv1 und LM per „LAN Manager-Authentifizierungsebene“ = „Nur NTLMv2-Antworten senden. LM & NTLM verweigern“ abschalten.
      • Relay-Schutz: SMB-Signierung auf allen Servern erzwingen. LDAP-Signierung und Channel Binding auf Domänencontrollern aktivieren. Extended Protection for Authentication (EPA) auf AD CS Web Enrollment, Exchange und IIS mit Windows-Authentisierung einschalten.
      • IPS/WAF: Suricata- oder Snort-Regel auf ausgehende SMB2 NTLMSSP_AUTH-Pakete (NTLMSSP\x00\x03\x00\x00\x00) zu nicht-RFC1918-Zielen. Regel zunächst alarmierend, dann blockierend betreiben.
      • Passwortrichtlinie: Mindestlänge von 15 Zeichen oder mehr durchsetzen, um Offline-Cracking erbeuteter NTLMv2-Hashes unwirtschaftlich zu machen.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Sysmon EID 3 / MDE DeviceNetworkEvents: Ausgehende Verbindung auf Port 445 zu öffentlicher IP-Adresse, initiiert von explorer.exe oder System. KQL: DeviceNetworkEvents | where RemotePort in (445,139) and RemoteIPType == "Public" | summarize count() by DeviceName, InitiatingProcessFileName, RemoteIP
      • NTLM-Betriebsprotokoll (Microsoft-Windows-NTLM/Operational, EID 8001): Ausgehende NTLM-Authentisierung zu Zielen außerhalb der eigenen Domäne. Voraussetzung ist die oben genannte Überwachungs-GPO.
      • Prozesserstellung (Sysmon EID 1 / Security 4688): rundll32.exe mit Kommandozeile davclnt.dll,DavSetCookie und externer Ziel-URL weist auf WebDAV-basierten Hash-Abfluss hin. Sigma-Muster: CommandLine|contains|all: ['davclnt.dll','DavSetCookie','http'].
      • Sysmon EID 11 / EID 15: Erstellung von .url-Dateien in Downloads, %TEMP% oder Outlook-Cache. Besonders relevant sind Dateien mit Zone.Identifier (Internetherkunft), gefolgt von externer SMB/WebDAV-Verbindung innerhalb von 60 Sekunden.
      • Security EID 4624 (LogonType 3, AuthenticationPackage NTLM) auf Servern: Anmeldungen privilegierter Konten von untypischen Quell-IP-Adressen oder ohne vorausgehendes Kerberos-TGT weisen auf Relay oder Pass-the-Hash hin. Ergänzend Zeek ntlm.log auf Domänen- und Benutzernamen in Verbindungen zu externen Hosts auswerten.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Offenlegung von NTLM-Hashes durch Täuschungsschwachstelle <target_text>

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: pwn.watch, NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1507
    • 10.0.10240.0 – < 10.0.10240.20826
    • 10.0.10240.20826
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7515
    • 10.0.14393.7515
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.6532
    • 10.0.17763.6532
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19043.0 – < 10.0.19044.5131
    • 10.0.19044.5131
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.5131
    • 10.0.19045.5131
    MicrosoftWindows 11 version 22H2
    • 10.0.22621.0 – < 10.0.22621.4460
    • 10.0.22621.4460
    MicrosoftWindows 11 version 22H3
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.4460
    • 10.0.22631.4460
    MicrosoftWindows 11 Version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.4460
    • 10.0.22631.4460
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.2314
    • 10.0.26100.2314
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27415
    • 6.1.7601.27415
    MicrosoftWindows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
    • 6.1.7601.0 – < 6.1.7601.27415
    • 6.1.7601.27415
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.22966
    • 6.0.6003.22966
    MicrosoftWindows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
    • 6.0.6003.0 – < 6.0.6003.22966
    • 6.0.6003.22966
    MicrosoftWindows Server 2012 R2
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22267
    • 6.3.9600.22267
    MicrosoftWindows Server 2012 R2 (Server Core installation)
    • 6.3.9600.0 – < 6.3.9600.22267
    • 6.3.9600.22267
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7515
    • 10.0.14393.7515
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.7515
    • 10.0.14393.7515
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.6532
    • 10.0.17763.6532
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.6532
    • 10.0.17763.6532
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.2849
    • 10.0.20348.2849
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.1251
    • 10.0.25398.1251
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.2314
    • 10.0.26100.2314
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.2314
    • 10.0.26100.2314

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1507—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2008—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012r2
    Windowsmicrosoftwindows_server_2012—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-73External Control of File Name or Path

      Base

      The product allows user input to control or influence paths or file names that are used in filesystem operations.

      Eintrag bei MITRE CWE-73

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)cve-2024-43451-ntlm_hash_disclosure_reproduction (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert

    Quellen & Referenzen

    Badge einbetten

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    Badge-Vorschau für CVE-2024-43451
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