Palo Alto Networks PAN-OS: fehlende Authentifizierung für kritische Funktion (CVE-2024-0012)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, SingCERT, CVE.org
- Aktiv ausgenutzt
- Quelle: ANSSI / CERT-FR, CSA/SingCERT So stufen wir ein
- Ransomware
- Exploit öffentlich
Was ist betroffen, was ist zu tun
Ein Authentifizierungsumgehung in der Palo Alto Networks PAN-OS Software ermöglicht es einem unauthentifizierten Angreifer mit Netzwerkzugang zur Verwaltungsweb-Schnittstelle, Administratorrechte für PAN-OS zu erlangen, um administrative Aktionen durchzuführen, die Konfiguration zu verändern oder andere Authentifizierungsprivilegien-Eskalationsanfälligkeiten wie CVE-2024-9474 auszunutzen (https://security.paloaltonetworks.com/CVE-2024-9474). Das Risiko dieses Problems wird erheblich verringert, wenn der Zugang zur Verwaltungsweb-Schnittstelle gesichert wird, indem der Zugriff auf vertrauenswürdige interne IP-Adressen beschränkt wird, gemäß unseren empfohlenen Best Practices für die Bereitstellung (https://live.paloaltonetworks.com/t5/community-blogs/tips-amp-tricks-how-to-secure-the-management-access-of-your-palo/ba-p/464431).
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. CISA führt sie als in Ransomware-Kampagnen genutzte Schwachstelle. Aktualisieren Sie Palo Alto Networks PAN-OS auf Version 11.2.4-h1, Palo Alto Networks PAN-OS auf Version 11.1.5-h1, Palo Alto Networks PAN-OS auf Version 11.0.6-h1. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Palo Alto Networks PAN-OS
lt 11.2.0..11.2.4-h1 - Palo Alto Networks PAN-OS
lt 11.1.0..11.1.5-h1 - Palo Alto Networks PAN-OS
lt 11.0.0..11.0.6-h1 - Palo Alto Networks PAN-OS
lt 10.2.0..10.2.12-h2
- Palo Alto Networks PAN-OS
- Behoben in
- Palo Alto Networks PAN-OS
11.2.4-h1 - Palo Alto Networks PAN-OS
11.1.5-h1 - Palo Alto Networks PAN-OS
11.0.6-h1 - Palo Alto Networks PAN-OS
10.2.12-h2
- Palo Alto Networks PAN-OS
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
9,8
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
9,8
CVSS v3
Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: pwn.watch, SingCERT, CVE.org
99,79 %
EPSS-Score
Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,96
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 260.85 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: ANSSI / CERT-FR, CSA/SingCERT So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 9,8 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 9,8
CVSS v4
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 9,3
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 99,79 %
- Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 99,96
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesenCWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-306
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung und ohne Benutzerinteraktion über das Netz ausnutzbar. Verkettet mit CVE-2024-9474 führt sie zur vollständigen Root-Kompromittierung eines Perimeter-Geräts, das typischerweise VPN-Zugänge, Zertifikate und Verzeichnisdienst-Anbindungen bündelt. Öffentlich verfügbare Exploit-Details, eine sehr hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit und die von CISA bestätigte Nutzung in Ransomware-Kampagnen machen sie zu einem bevorzugten Initialzugang für Massenscans gegen exponierte Firewalls. Organisationen mit aus dem Internet erreichbarer Management-Oberfläche sollten das als laufenden Sicherheitsvorfall behandeln: Isolation, Kompromittierungsprüfung und Patch noch am selben Tag, sowie eine Meldeprüfung nach NIS2/BSIG bei Hinweisen auf erfolgreiche Ausnutzung. Ist der Management-Zugriff nachweislich auf ein isoliertes Admin-Netz beschränkt, sinkt das Risiko deutlich, ein zeitnaher Patch im regulären Notfall-Change bleibt dennoch erforderlich.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Expositionsprüfung der Management-Schnittstelle: Prüfen, ob das Web-Management (HTTPS) aus dem Internet oder aus nicht vertrauenswürdigen Netzsegmenten erreichbar ist. Das gilt für den dedizierten MGT-Port ebenso wie für Datenschnittstellen mit aktiviertem Interface Management Profile (HTTPS/HTTP), etwa auf GlobalProtect-Portal- oder Gateway-Interfaces. Exponierte Geräte haben höchste Priorität.
- Patch einspielen: PAN-OS auf eine korrigierte Version aktualisieren – 10.2.12-h2, 11.0.6-h1, 11.1.5-h1 oder 11.2.4-h1 (bzw. neuer im jeweiligen Release-Zweig). Hotfixes für weitere Maintenance-Releases bitte im Vendor-Advisory nachschlagen. Der Patch behebt zugleich die verkettete Rechteausweitung CVE-2024-9474 – beide CVEs gemeinsam behandeln.
- Zugriff sofort einschränken, falls der Patch nicht innerhalb von Stunden möglich ist: Unter Device > Setup > Interfaces > Management > Permitted IP Addresses nur dedizierte Admin-Jump-Hosts zulassen. HTTPS/HTTP aus allen Interface Management Profiles auf extern erreichbaren Schnittstellen entfernen.
- Kompromittierungsprüfung vor dem Patch: Konfigurationsstand sichern (Running Config, Config-Audit) und ein Tech Support File erzeugen. Ein Patch entfernt bereits abgelegte Webshells oder neu angelegte Admin-Konten nicht. Bei Auffälligkeiten den Palo-Alto-TAC-Prozess für ein Enhanced Factory Reset einleiten.
- Anmeldedaten rotieren bei Kompromittierungsverdacht: lokale Admin-Passwörter, API-Keys, in der Konfiguration hinterlegte Secrets (LDAP/RADIUS-Bind-Accounts, IPsec-PSKs, Zertifikats-Private-Keys, GlobalProtect-Portal-Zertifikate) ersetzen, da ein Angreifer mit Administratorrechten die vollständige Konfiguration exportieren kann.
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzsegmentierung: Die Management-Ebene ausschließlich über ein isoliertes Out-of-Band-Management-VLAN erreichbar machen. Der Zugriff erfolgt nur über PAM-gestützte Jump-Hosts mit MFA, ein Internet-Zugriff auf den MGT-Port ist grundsätzlich zu unterbinden. Vorgelagerte ACLs sollen TCP/443 und TCP/22 zur Management-IP auf eine Allowlist begrenzen.
- IPS/Threat Prevention: Die von Palo Alto bereitgestellten Threat-Prevention-Signaturen für CVE-2024-0012 und CVE-2024-9474 aktivieren (Threat IDs im Vendor-Advisory nachschlagen). Das wirkt nur, wenn der Management-Zugriff über eine Datenschnittstelle läuft und dort ein Security Profile mit Aktion „block“ greift; den MGT-Port deckt das nicht ab.
- Vorgelagerte IDS-Regel (Suricata/Snort): HTTP-Anfragen an die Firewall-Management-IP mit dem Header
X-PAN-AUTHCHECK: offalarmieren bzw. verwerfen. Ebenso Pfade unter/php/mit angehängter.js.php-Endung, z. B.ztp_gate.php/.js.php. Voraussetzung ist TLS-Inspection oder die Auswertung von Logs eines Reverse Proxys. - IAM/Least Privilege: Admin-Rollen auf das notwendige Minimum reduzieren (Admin Role Profiles), ungenutzte lokale Konten löschen und Admin-Authentifizierung per SAML/RADIUS mit MFA durchsetzen. Ein vollständiger Schutz gegen den Authentifizierungs-Bypass ist das nicht, es erschwert aber die Persistenz.
- Monitoring der Management-Ebene: Ausgehende Verbindungen der Firewall-Management-IP auf notwendige Ziele beschränken (Update-Server, NTP, DNS, Syslog, Panorama). Unerwartete Egress-Verbindungen, etwa für Reverse Shells oder den Download von Tools, werden so blockiert.
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Webserver-/Proxy-Logs: Anfragen an die Management-Oberfläche mit Header
X-PAN-AUTHCHECK: offoder mit URI-Muster\/php\/.*\.php\/.*\.js\.phpsind ein starker Indikator. SPL:index=proxy dest_ip=<mgmt_ip> (uri="*.js.php" OR http_header="*X-PAN-AUTHCHECK*"). - PAN-OS Config- und System-Logs (Syslog → SIEM): Neu angelegte Administratorkonten, Konfigurationsänderungen oder Commits ohne zugehöriges Change-Ticket bzw. von unbekannten Quell-IPs sind zu prüfen. Auffällige Benutzernamen mit Shell-Metazeichen (
$(, Backticks,;) deuten auf eine Ausnutzung von CVE-2024-9474 hin. SPL:index=pan sourcetype=pan:config (cmd=add OR cmd=set) path="*mgt-config users*" | stats count by src, admin, path. - Admin-Authentifizierung: Erfolgreiche Admin-Sessions bzw. Aktionen ohne vorausgehendes Login-Ereignis (
auth-success) im System-Log sowie Admin-Logins aus nicht freigegebenen Netzen sollten alarmieren. Sigma-Form:logsource: paloalto/system; selection: eventid: auth-success; filter: src_ip|cidr not in admin_jumphosts. - Netztelemetrie (Zeek/NetFlow): Ausgehende Verbindungen der Management-IP zu unbekannten Zielen sind verdächtig, insbesondere Downloads per HTTP(S) und langlebige TCP-Sessions als mögliche Reverse Shell. Zeek:
conn.logmitid.orig_h == <mgmt_ip>undid.resp_haußerhalb der Allowlist. - Dateisystem-Indikatoren (Tech Support File/TAC): Unerwartete PHP-Dateien im Web-Root der Management-Oberfläche (z. B. unter
/var/appweb/htdocs/unauth/) gelten als Webshell-Verdacht. Die Analyse erfolgt über das TSF in Abstimmung mit dem TAC und anhand der vom Hersteller veröffentlichten IoCs.
- Webserver-/Proxy-Logs: Anfragen an die Management-Oberfläche mit Header
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Ein Authentifizierungsumgehung in der Palo Alto Networks PAN-OS Software ermöglicht es einem unauthentifizierten Angreifer mit Netzwerkzugang zur Verwaltungsweb-Schnittstelle, Administratorrechte für PAN-OS zu erlangen, um administrative Aktionen durchzuführen, die Konfiguration zu verändern oder andere Authentifizierungsprivilegien-Eskalationsanfälligkeiten wie CVE-2024-9474 auszunutzen (https://security.paloaltonetworks.com/CVE-2024-9474). Das Risiko dieses Problems wird erheblich verringert, wenn der Zugang zur Verwaltungsweb-Schnittstelle gesichert wird, indem der Zugriff auf vertrauenswürdige interne IP-Adressen beschränkt wird, gemäß unseren empfohlenen Best Practices für die Bereitstellung (https://live.paloaltonetworks.com/t5/community-blogs/tips-amp-tricks-how-to-secure-the-management-access-of-your-palo/ba-p/464431). Dieses Problem betrifft nur PAN-OS 10.2, PAN-OS 11.0, PAN-OS 11.1 und PAN-OS 11.2 Software. Cloud NGFW und Prisma Access sind von dieser Anfälligkeit nicht betroffen.
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: pwn.watch, CSA/SingCERT, CISA KEV Catalog, cvelistv5, NVD (NIST), CVE.org (MITRE)
Hersteller und Produkte
Betroffene Betriebssysteme
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.0 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.1 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.10 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.11 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.12 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.2 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.3 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.4 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.5 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.6 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.7 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.8 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 10.2.9 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.0 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.1 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.2 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.3 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.4 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.5 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.0.6 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.1 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | 11.1.0 |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-306Missing Authentication for Critical Function
Base
The product does not perform any authentication for functionality that requires a provable user identity or consumes a significant amount of resources.
Eintrag bei MITRE CWE-306
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| CSA/SingCERT | Active Exploitation of Critical Vulnerability in Palo Alto Networks PAN-OS Software (öffnet in neuem Tab)CSA/SingCERT | aktiv ausgenutzt | |
| ANSSI / CERT-FRLicence Ouverte 2.0, Stand | CERTFR-2024-ALE-015 – [MàJ] Multiples vulnérabilités sur l'interface d'administration des équipements Palo Alto Networks (clôturée 2025-01-27) (öffnet in neuem Tab)cert.cyber.gouv.fr | aktiv ausgenutzt | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | cve-2024-0012_9474-panos_authbypass_reproduction (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert |
Quellen & Referenzen
- security.paloaltonetworks.comCVE-2024-0012 PAN-OS: authentication bypass in the management web interfaceHerstellerhinweis, pwn-watch
- labs.watchtowr.compots-and-pans-aka-an-sslvpn-palo-alto-pan-os-cve-2024-0012-and-…
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2024-0012government-resource
- unit42.paloaltonetworks.comcve-2024-0012-cve-2024-9474
- cert.cyber.gouv.frANSSI / CERT-FR: CERTFR-2024-ALE-015 – [MàJ] Multiples vulnérabilités sur l'interface d'administration des équipements Palo Alto Networks (clôturée 2025-01-27)cert-fr
- pwn.watchpwn.watch: Palo Alto PAN-OS management interface auth bypass + privilege escalationpwn-watch
- security.paloaltonetworks.comCVE-2024-9474 PAN-OS: privilege escalation in the management web interfacepwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2024-0012pwn-watch
- NVD (NIST)NVD: CVE-2024-9474pwn-watch
- cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch
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<a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2024-0012"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2024-0012.svg" alt="CVE-2024-0012 – NEOSEC Intel" height="20"></a>