MittelCVE-2018-6794

    Suricata: Sicherheitslücke (CVE-2018-6794)

    Veröffentlicht Quellen: CVE.org

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    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Suricata vor 4.0.4 ist anfällig für eine Schwachstelle zur Umgehung der Erkennung im HTTP-Protokoll in detect.c und stream-tcp.c. Wenn ein bösartiger Server einen normalen TCP-Fluss unterbricht und Daten sendet, bevor der 3-Wege-Handshake abgeschlossen ist, werden die Daten, die vom bösartigen Server gesendet werden, von Webclients wie einem Webbrowser oder Linux-CLI-Utilities akzeptiert, aber von den Suricata-IDS-Signaturen ignoriert.

    Ein Exploit ist öffentlich verfügbar. Aktualisieren Sie Suricata auf Version 4.0.4.

    Betroffen
    • Suricata lt *..4.0.4
    • Debian Linux eq 8.0..8.0
    Behoben in
    • Suricata 4.0.4

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    Metriken

    5,3

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    5,3

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: CVE.org

    23,7 %

    EPSS-Score

    Erhöht – Modell schätzt 10-50 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 97,8

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    Schweregrad
    Mittel
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    103.05 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    PoC (öffentlich gemeldet)
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    5,3 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    5,3
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    23,7 %
    Erhöht – Modell schätzt 10-50 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    97,8
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Behandeln Sie die Schwachstelle im regulären Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Suricata vor 4.0.4 ist anfällig für eine Schwachstelle zur Umgehung der Erkennung im HTTP-Protokoll in detect.c und stream-tcp.c. Wenn ein bösartiger Server einen normalen TCP-Fluss unterbricht und Daten sendet, bevor der 3-Wege-Handshake abgeschlossen ist, werden die Daten, die vom bösartigen Server gesendet werden, von Webclients wie einem Webbrowser oder Linux-CLI-Utilities akzeptiert, aber von den Suricata-IDS-Signaturen ignoriert. Dies betrifft hauptsächlich IDS-Signaturen für das HTTP-Protokoll und den TCP-Stream-Inhalt; Signaturen für TCP-Pakete untersuchen solchen Netzwerkverkehr wie gewohnt.

    Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.

    Quelle: NVD (NIST), cvelistv5

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    suricata-idssuricata
    • < 4.0.4
    • 4.0.4

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Linuxdebiandebian_linux8.0

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    Exploit-DBEDB-ID 44247 (öffnet in neuem Tab)exploit-db.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert—

    Quellen & Referenzen

    • github.comOISF/suricata/pull/3202/commits/e1ef57c848bbe4e567d5d4b66d346a7…x_refsource_CONFIRM, Patch, Hinweis Dritter
    • lists.debian.org[debian-lts-announce] 20181204 [SECURITY] [DLA 1603-1] suricata security updateMailingliste, x_refsource_MLIST, Mailingliste, Hinweis Dritter
    • redmine.openinfosecfoundation.orgissues/2427x_refsource_CONFIRM, Hinweis Dritter
    • suricata-ids.org2018/02/14/suricata-4-0-4-availablex_refsource_CONFIRM, Herstellerhinweis
    • exploit-db.com44247Exploit, x_refsource_EXPLOIT-DB, Exploit, Hinweis Dritter, Schwachstellendatenbank
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    Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.

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