KritischCVE-2026-5430

    WSO2 (mehrere Produkte): unzureichende Prüfung kryptografischer Signaturen (CVE-2026-5430)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: CVE.org, BSI

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Das Authentifizierungsmechanismus JWT akzeptiert Token, die mit Algorithmen signiert sind, die nicht ausdrücklich konfiguriert oder unterstützt werden. Dies ermöglicht es einem Angreifer, ein JWT mit einem nicht unterstützten Algorithmus zu erstellen, das dann fälschlicherweise validiert wird und somit unbefugter Zugriff erfolgt.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie WSO2 Universal Gateway auf Version 4.5.0.57, WSO2 Universal Gateway auf Version 4.6.0.21, WSO2 Traffic Manager auf Version 4.5.0.56. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • WSO2 Universal Gateway lt 4.5.0..4.5.0.57
    • WSO2 Universal Gateway lt 4.6.0..4.6.0.21
    • WSO2 Traffic Manager lt 4.5.0..4.5.0.56
    • WSO2 Traffic Manager lt 4.6.0..4.6.0.21
    • WSO2 API Control Plane lt 4.5.0..4.5.0.58
    • WSO2 API Control Plane lt 4.6.0..4.6.0.22
    • WSO2 API Manager lt 4.1.0..4.1.0.257
    • WSO2 API Manager lt 4.2.0..4.2.0.197
    • WSO2 API Manager lt 4.3.0..4.3.0.108
    • WSO2 API Manager lt 4.4.0..4.4.0.72
    • WSO2 API Manager lt 4.5.0..4.5.0.57
    • WSO2 API Manager lt 4.6.0..4.6.0.21
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility lt 9.20.74..9.20.74.401
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility lt 9.28.116..9.28.116.417
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility lt 9.29.120..9.29.120.236
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility lt 9.30.67..9.30.67.167
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility lt 9.31.86..9.31.86.158
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility lt 9.32.147..9.32.147.59
    Behoben in
    • WSO2 Universal Gateway 4.5.0.57
    • WSO2 Universal Gateway 4.6.0.21
    • WSO2 Traffic Manager 4.5.0.56
    • WSO2 Traffic Manager 4.6.0.21
    • WSO2 API Control Plane 4.5.0.58
    • WSO2 API Control Plane 4.6.0.22
    • WSO2 API Manager 4.1.0.257
    • WSO2 API Manager 4.2.0.197
    • WSO2 API Manager 4.3.0.108
    • WSO2 API Manager 4.4.0.72
    • WSO2 API Manager 4.5.0.57
    • WSO2 API Manager 4.6.0.21
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility 9.20.74.401
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility 9.28.116.417
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility 9.29.120.236
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility 9.30.67.167
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility 9.31.86.158
    • WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility 9.32.147.59

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    10,0

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: Hersteller (CNA), CVSS v3

    10,0

    CVSS v3

    Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: CVE.org, BSI

    0,6 %

    EPSS-Score

    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 47,2

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    191.08 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    10,0 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    10,0
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    0,6 %
    Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    47,2
    Hoch – CVE rangiert über dem Median aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 36 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

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    CWE-347

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Die Lücke ist ohne Authentifizierung über das Netz ausnutzbar und erreicht im Multi-Tenant-Betrieb einen Scope-Wechsel. Laut CISA führt der Weg über Path Traversal und uneingeschränkten Datei-Upload zur Remote Code Execution. Die NVD-Beschreibung nennt zusätzlich eine JWT-Algorithmus-Verwechslung, die eine Übernahme von Admin-Konten ermöglicht. Beide Varianten sind zu berücksichtigen. Die statistische Ausnutzungswahrscheinlichkeit wird derzeit nur als moderat eingeschätzt, und eine Nutzung durch Ransomware ist nicht gemeldet. Die KEV-Aufnahme belegt jedoch reale Angriffe. API-Gateways sind zentrale Vertrauensanker mit Zugriff auf Backend-Credentials und Tokens, was sie für Angreifer besonders wertvoll macht. Internet-exponierte WSO2-Instanzen sind daher als kritisch einzustufen und innerhalb von 24 Stunden zu patchen oder abzuschotten. Rein intern erreichbare Instanzen sind mit hoher Priorität im nächsten Wartungsfenster zu behandeln, spätestens innerhalb einer Woche.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Bestandsaufnahme in der ersten Stunde: Alle Instanzen von WSO2 API Manager, API Control Plane, Traffic Manager und Universal Gateway inventarisieren und Version sowie Update-Level je Knoten erfassen (<WSO2_HOME>/updates/product.txt bzw. Ausgabe des WSO2-Update-Tools). Aus dem Internet erreichbare Instanzen haben Vorrang.
      • Patch einspielen: Auf mindestens folgende Update-Level aktualisieren: API Manager 4.1.0.257, 4.2.0.197, 4.3.0.108, 4.4.0.72, 4.5.0.57, 4.6.0.21. API Control Plane 4.5.0.58, 4.6.0.22. Für Traffic Manager und Universal Gateway nennt der Kontext keine Versionen. Patch verfügbar beim Hersteller — Version bitte im Vendor-Advisory nachschlagen.
      • Exposition reduzieren: Management- und Portal-Endpunkte (/carbon, /publisher, /admin, /devportal, Standard-HTTPS-Port 9443) sofort per Firewall oder Reverse-Proxy auf Admin-Netze bzw. VPN beschränken. Nur die Gateway-Ports (Standard 8243/8280) bleiben extern freigegeben.
      • Zugangsdaten und Schlüssel erneuern: Nach dem Patch Passwörter administrativer Konten zurücksetzen und aktive Sessions sowie OAuth- und JWT-Tokens widerrufen. Nach bestätigter Kompromittierung zusätzlich Keystore- und Signaturschlüssel austauschen, ebenso die in deployment.toml hinterlegten Secrets wie DB-Credentials und Client-Secrets.
      • Kompromittierungsprüfung: Auf jedem nicht rechtzeitig gepatchten Knoten nach neu angelegten JSP-, WAR- oder JAR-Dateien unterhalb von <WSO2_HOME>/repository/deployment/ und repository/components/ suchen. Ebenso nach unbekannten Admin-Benutzern und neu publizierten APIs bzw. Mediationssequenzen. Fündige Knoten isolieren und forensisch sichern, bevor sie neu aufgebaut werden.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Netzsegmentierung: WSO2-Control-Plane-Komponenten (Publisher, Admin, Key Manager, Traffic Manager) in ein eigenes Management-VLAN verlegen. Ausgehende Verbindungen der WSO2-Hosts ins Internet per Egress-Filter unterbinden, abgesehen von freigegebenen Backends. Das erschwert Reverse Shells und Datenabfluss.
      • WAF/Reverse-Proxy: Requests mit Traversal-Mustern in Pfad, Parametern oder Multipart-Dateinamen blockieren (../, ..%2f, %2e%2e, ..\\, %252e). Uploads auf Dateiendungen wie .jsp, .jspx, .war und .jar verwerfen. Bearer-Tokens prüfen und solche mit alg gleich none oder einem unerwarteten Algorithmus abweisen, etwa HS* bei RS256-Konfiguration. Base64-Header-Muster dafür: eyJhbGciOiJub25l, eyJhbGciOiJIUzI1.
      • Konfigurationshärtung: In den JWT- und Key-Manager-Einstellungen nur die tatsächlich genutzten Signaturalgorithmen zulassen, typischerweise RS256. Ungenutzte Token-Aussteller entfernen. Die Carbon-Management-Konsole deaktivieren oder nur lokal binden, wenn sie nicht benötigt wird.
      • Endpoint-Härtung: Den WSO2-Dienst unter einem dedizierten, nicht privilegierten Konto betreiben. Deployment-Verzeichnisse zur Laufzeit schreibgeschützt halten, sofern Hot-Deployment nicht genutzt wird. Per EDR-Regel verhindern, dass der Java-Prozess Shells startet (sh, bash, cmd.exe, powershell.exe).
      • IAM/Least Privilege: Admin-Rollen auf benannte Personen begrenzen und MFA über einen vorgeschalteten IdP erzwingen. Servicekonten mit Publisher- oder Admin-Rechten überprüfen.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Web-/Access-Logs (repository/logs/http_access_*.log, Reverse-Proxy): POST- oder PUT-Requests mit Traversal-Sequenzen, gefolgt von GET-Zugriffen auf neue .jsp-Pfade. Beispiel-SPL: index=proxy host=wso2* (uri="*..%2f*" OR uri="*../*" OR uri="*%2e%2e*") | stats count by src_ip, uri, status.
      • JWT-Anomalien: Authorization-Header auf alg=none bzw. abweichende Algorithmen prüfen. Erfolgreiche Requests (HTTP 200) auf /api/am/admin/, /api/am/publisher/ oder /carbon/ von bislang unbekannten Quell-IPs ohne vorherigen Login-Flow sind auffällig. Zusätzlich die Audit-Logs (audit.log) auf neu angelegte Benutzer oder Rollenzuweisungen auswerten.
      • EDR-Prozessabstammung / Sysmon EID 1 bzw. auditd execve: Elternprozess java mit WSO2-Klassenpfad startet sh, bash, curl, wget, cmd.exe oder powershell.exe. Sigma-Form: ParentImage|endswith: '\java.exe' AND CommandLine|contains: 'wso2' AND Image|endswith: ['\cmd.exe','\powershell.exe'].
      • Dateisystem / Sysmon EID 11, auditd -w <WSO2_HOME>/repository/deployment -p wa: Neue Dateien mit Endung .jsp, .war oder .jar außerhalb geplanter Deployments.
      • Netztelemetrie (Zeek/Suricata): Ausgehende Verbindungen von WSO2-Hosts zu unbekannten externen Zielen. Lang laufende TCP-Sessions auf untypischen Ports kurz nach verdächtigen Upload-Requests.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Das Authentifizierungsmechanismus JWT akzeptiert Token, die mit Algorithmen signiert sind, die nicht ausdrücklich konfiguriert oder unterstützt werden. Dies ermöglicht es einem Angreifer, ein JWT mit einem nicht unterstützten Algorithmus zu erstellen, das dann fälschlicherweise validiert wird und somit unbefugter Zugriff erfolgt. Die erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zu unbefugtem Zugriff auf das System führen, einschließlich der möglichen Kompromittierung von Administratorkonten und vollständiger Kontokapernahme. Der CVSS-Score wird in Einmandanten-Deployments auf 9.8 (CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H) angepasst, was widerspiegelt, dass die Auswirkung innerhalb einer einzelnen Sicherheitsbehörden-Grenze enthalten ist.

    Quelle: NVD (NIST), CISA KEV Catalog, cvelistv5, BSI WID Portal, BSI CSAF

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    HerstellerProduktBetroffene VersionenBehoben in
    WSO2WSO2 API Control Plane
    • 4.6.0 – < 4.6.0.22
    • 4.5.0 – < 4.5.0.58
    • 4.6.0.22
    • 4.5.0.58
    WSO2WSO2 API Manager
    • 4.3.0 – < 4.3.0.108
    • 4.4.0 – < 4.4.0.72
    • 4.2.0 – < 4.2.0.197
    • 4.6.0 – < 4.6.0.21
    • 4.5.0 – < 4.5.0.57
    • 4.1.0 – < 4.1.0.257
    • 4.3.0.108
    • 4.4.0.72
    • 4.2.0.197
    • 4.6.0.21
    • 4.5.0.57
    • 4.1.0.257
    WSO2WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
    • 9.30.67 – < 9.30.67.167
    • 9.28.116 – < 9.28.116.417
    • 9.32.147 – < 9.32.147.59
    • 9.31.86 – < 9.31.86.158
    • 9.20.74 – < 9.20.74.401
    • 9.29.120 – < 9.29.120.236
    • 9.30.67.167
    • 9.28.116.417
    • 9.32.147.59
    • 9.31.86.158
    • 9.20.74.401
    • 9.29.120.236
    WSO2WSO2 Traffic Manager
    • 4.6.0 – < 4.6.0.21
    • 4.5.0 – < 4.5.0.56
    • 4.6.0.21
    • 4.5.0.56
    WSO2WSO2 Universal Gateway
    • 4.6.0 – < 4.6.0.21
    • 4.5.0 – < 4.5.0.57
    • 4.6.0.21
    • 4.5.0.57
    wso2api_control_plane
    • 4.6.0 – < 4.6.0.22
    • 4.5.0 – < 4.5.0.58
    • 4.6.0.22
    • 4.5.0.58
    wso2api_manager
    • 4.5.0 – < 4.5.0.57
    • 4.3.0 – < 4.3.0.108
    • 4.2.0 – < 4.2.0.197
    • 4.6.0 – < 4.6.0.21
    • 4.1.0 – < 4.1.0.257
    • 4.4.0 – < 4.4.0.72
    • 4.5.0.57
    • 4.3.0.108
    • 4.2.0.197
    • 4.6.0.21
    • 4.1.0.257
    • 4.4.0.72
    wso2traffic_manager
    • 4.6.0 – < 4.6.0.21
    • 4.5.0 – < 4.5.0.56
    • 4.6.0.21
    • 4.5.0.56
    wso2universal_gateway
    • 4.5.0 – < 4.5.0.57
    • 4.6.0 – < 4.6.0.21
    • 4.5.0.57
    • 4.6.0.21

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-347Improper Verification of Cryptographic Signature

      Base

      The product does not verify, or incorrectly verifies, the cryptographic signature for data.

      Eintrag bei MITRE CWE-347

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    QuelleReferenzReifeVeröffentlicht
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)wso2_cve-2026-5430_lab (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)CVE-2026-5430-WSO2 (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)CVE-2026-5430 (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)CVE-2026-5430 (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert

    Quellen & Referenzen

    • security.docs.wso2.comen/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-…Herstellerhinweis
    • cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-5430government-resource

    Re-Analyse & Statuswechsel

    Chronologie der NVD-Audit-Events für diese CVE – Reanalyses, CVSS-Updates, CPE-Diffs.

    1. Modified Analysisnvd@nist.gov

      • Reference Type: nachher CISA-ADP: https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-5430 Types: US Government Resource
    2. CVE Modified134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

      • SSVC: vorher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technica…
      • SSVC: nachher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technica…
    3. CVE CISA KEV Update9119a7d8-5eab-497f-8521-727c672e3725

      • Date Added: nachher 2026-09-24
      • Due Date: nachher 2026-09-24
      • Required Action: nachher 2026-09-24
      • Vulnerability Name: nachher 2026-09-24
    4. CVE Modifieded10eef1-636d-4fbe-9993-6890dfa878f8

      • Reference: nachher https://security.docs.wso2.com/en/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-2026-5328/
      • Reference: vorher https://security.docs.wso2.com/en/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-2026-5328/
      • Reference Type: vorher https://security.docs.wso2.com/en/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-2026-5328/ Types: Vendor Advisory
    5. CVE Modified134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

      • Reference: nachher https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-5430
      • SSVC: vorher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"yes"},{"technicalI…
      • SSVC: nachher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technica…

    Verknüpfte Advisories

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    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-5430"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-5430.svg" alt="CVE-2026-5430 – NEOSEC Intel" height="20"></a>