WSO2 (mehrere Produkte): unzureichende Prüfung kryptografischer Signaturen (CVE-2026-5430)
Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: CVE.org, BSI
Was ist betroffen, was ist zu tun
Das Authentifizierungsmechanismus JWT akzeptiert Token, die mit Algorithmen signiert sind, die nicht ausdrücklich konfiguriert oder unterstützt werden. Dies ermöglicht es einem Angreifer, ein JWT mit einem nicht unterstützten Algorithmus zu erstellen, das dann fälschlicherweise validiert wird und somit unbefugter Zugriff erfolgt.
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie WSO2 Universal Gateway auf Version 4.5.0.57, WSO2 Universal Gateway auf Version 4.6.0.21, WSO2 Traffic Manager auf Version 4.5.0.56. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- WSO2 Universal Gateway
lt 4.5.0..4.5.0.57 - WSO2 Universal Gateway
lt 4.6.0..4.6.0.21 - WSO2 Traffic Manager
lt 4.5.0..4.5.0.56 - WSO2 Traffic Manager
lt 4.6.0..4.6.0.21 - WSO2 API Control Plane
lt 4.5.0..4.5.0.58 - WSO2 API Control Plane
lt 4.6.0..4.6.0.22 - WSO2 API Manager
lt 4.1.0..4.1.0.257 - WSO2 API Manager
lt 4.2.0..4.2.0.197 - WSO2 API Manager
lt 4.3.0..4.3.0.108 - WSO2 API Manager
lt 4.4.0..4.4.0.72 - WSO2 API Manager
lt 4.5.0..4.5.0.57 - WSO2 API Manager
lt 4.6.0..4.6.0.21 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
lt 9.20.74..9.20.74.401 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
lt 9.28.116..9.28.116.417 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
lt 9.29.120..9.29.120.236 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
lt 9.30.67..9.30.67.167 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
lt 9.31.86..9.31.86.158 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
lt 9.32.147..9.32.147.59
- WSO2 Universal Gateway
- Behoben in
- WSO2 Universal Gateway
4.5.0.57 - WSO2 Universal Gateway
4.6.0.21 - WSO2 Traffic Manager
4.5.0.56 - WSO2 Traffic Manager
4.6.0.21 - WSO2 API Control Plane
4.5.0.58 - WSO2 API Control Plane
4.6.0.22 - WSO2 API Manager
4.1.0.257 - WSO2 API Manager
4.2.0.197 - WSO2 API Manager
4.3.0.108 - WSO2 API Manager
4.4.0.72 - WSO2 API Manager
4.5.0.57 - WSO2 API Manager
4.6.0.21 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
9.20.74.401 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
9.28.116.417 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
9.29.120.236 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
9.30.67.167 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
9.31.86.158 - WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility
9.32.147.59
- WSO2 Universal Gateway
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
10,0
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: Hersteller (CNA), CVSS v3
10,0
CVSS v3
Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: CVE.org, BSI
0,6 %
EPSS-Score
Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 47,2
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 191.08 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 10,0 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 10,0
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 0,6 %
- Niedrig – Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 47,2
- Hoch – CVE rangiert über dem Median aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 36 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesenCWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-347
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Die Lücke ist ohne Authentifizierung über das Netz ausnutzbar und erreicht im Multi-Tenant-Betrieb einen Scope-Wechsel. Laut CISA führt der Weg über Path Traversal und uneingeschränkten Datei-Upload zur Remote Code Execution. Die NVD-Beschreibung nennt zusätzlich eine JWT-Algorithmus-Verwechslung, die eine Übernahme von Admin-Konten ermöglicht. Beide Varianten sind zu berücksichtigen. Die statistische Ausnutzungswahrscheinlichkeit wird derzeit nur als moderat eingeschätzt, und eine Nutzung durch Ransomware ist nicht gemeldet. Die KEV-Aufnahme belegt jedoch reale Angriffe. API-Gateways sind zentrale Vertrauensanker mit Zugriff auf Backend-Credentials und Tokens, was sie für Angreifer besonders wertvoll macht. Internet-exponierte WSO2-Instanzen sind daher als kritisch einzustufen und innerhalb von 24 Stunden zu patchen oder abzuschotten. Rein intern erreichbare Instanzen sind mit hoher Priorität im nächsten Wartungsfenster zu behandeln, spätestens innerhalb einer Woche.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Bestandsaufnahme in der ersten Stunde: Alle Instanzen von WSO2 API Manager, API Control Plane, Traffic Manager und Universal Gateway inventarisieren und Version sowie Update-Level je Knoten erfassen (
<WSO2_HOME>/updates/product.txtbzw. Ausgabe des WSO2-Update-Tools). Aus dem Internet erreichbare Instanzen haben Vorrang. - Patch einspielen: Auf mindestens folgende Update-Level aktualisieren: API Manager 4.1.0.257, 4.2.0.197, 4.3.0.108, 4.4.0.72, 4.5.0.57, 4.6.0.21. API Control Plane 4.5.0.58, 4.6.0.22. Für Traffic Manager und Universal Gateway nennt der Kontext keine Versionen. Patch verfügbar beim Hersteller — Version bitte im Vendor-Advisory nachschlagen.
- Exposition reduzieren: Management- und Portal-Endpunkte (
/carbon,/publisher,/admin,/devportal, Standard-HTTPS-Port 9443) sofort per Firewall oder Reverse-Proxy auf Admin-Netze bzw. VPN beschränken. Nur die Gateway-Ports (Standard 8243/8280) bleiben extern freigegeben. - Zugangsdaten und Schlüssel erneuern: Nach dem Patch Passwörter administrativer Konten zurücksetzen und aktive Sessions sowie OAuth- und JWT-Tokens widerrufen. Nach bestätigter Kompromittierung zusätzlich Keystore- und Signaturschlüssel austauschen, ebenso die in
deployment.tomlhinterlegten Secrets wie DB-Credentials und Client-Secrets. - Kompromittierungsprüfung: Auf jedem nicht rechtzeitig gepatchten Knoten nach neu angelegten JSP-, WAR- oder JAR-Dateien unterhalb von
<WSO2_HOME>/repository/deployment/undrepository/components/suchen. Ebenso nach unbekannten Admin-Benutzern und neu publizierten APIs bzw. Mediationssequenzen. Fündige Knoten isolieren und forensisch sichern, bevor sie neu aufgebaut werden.
- Bestandsaufnahme in der ersten Stunde: Alle Instanzen von WSO2 API Manager, API Control Plane, Traffic Manager und Universal Gateway inventarisieren und Version sowie Update-Level je Knoten erfassen (
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Netzsegmentierung: WSO2-Control-Plane-Komponenten (Publisher, Admin, Key Manager, Traffic Manager) in ein eigenes Management-VLAN verlegen. Ausgehende Verbindungen der WSO2-Hosts ins Internet per Egress-Filter unterbinden, abgesehen von freigegebenen Backends. Das erschwert Reverse Shells und Datenabfluss.
- WAF/Reverse-Proxy: Requests mit Traversal-Mustern in Pfad, Parametern oder Multipart-Dateinamen blockieren (
../,..%2f,%2e%2e,..\\,%252e). Uploads auf Dateiendungen wie.jsp,.jspx,.warund.jarverwerfen. Bearer-Tokens prüfen und solche mitalggleichnoneoder einem unerwarteten Algorithmus abweisen, etwa HS* bei RS256-Konfiguration. Base64-Header-Muster dafür:eyJhbGciOiJub25l,eyJhbGciOiJIUzI1. - Konfigurationshärtung: In den JWT- und Key-Manager-Einstellungen nur die tatsächlich genutzten Signaturalgorithmen zulassen, typischerweise RS256. Ungenutzte Token-Aussteller entfernen. Die Carbon-Management-Konsole deaktivieren oder nur lokal binden, wenn sie nicht benötigt wird.
- Endpoint-Härtung: Den WSO2-Dienst unter einem dedizierten, nicht privilegierten Konto betreiben. Deployment-Verzeichnisse zur Laufzeit schreibgeschützt halten, sofern Hot-Deployment nicht genutzt wird. Per EDR-Regel verhindern, dass der Java-Prozess Shells startet (
sh,bash,cmd.exe,powershell.exe). - IAM/Least Privilege: Admin-Rollen auf benannte Personen begrenzen und MFA über einen vorgeschalteten IdP erzwingen. Servicekonten mit Publisher- oder Admin-Rechten überprüfen.
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- Web-/Access-Logs (
repository/logs/http_access_*.log, Reverse-Proxy): POST- oder PUT-Requests mit Traversal-Sequenzen, gefolgt von GET-Zugriffen auf neue.jsp-Pfade. Beispiel-SPL:index=proxy host=wso2* (uri="*..%2f*" OR uri="*../*" OR uri="*%2e%2e*") | stats count by src_ip, uri, status. - JWT-Anomalien: Authorization-Header auf
alg=nonebzw. abweichende Algorithmen prüfen. Erfolgreiche Requests (HTTP 200) auf/api/am/admin/,/api/am/publisher/oder/carbon/von bislang unbekannten Quell-IPs ohne vorherigen Login-Flow sind auffällig. Zusätzlich die Audit-Logs (audit.log) auf neu angelegte Benutzer oder Rollenzuweisungen auswerten. - EDR-Prozessabstammung / Sysmon EID 1 bzw. auditd execve: Elternprozess
javamit WSO2-Klassenpfad startetsh,bash,curl,wget,cmd.exeoderpowershell.exe. Sigma-Form:ParentImage|endswith: '\java.exe' AND CommandLine|contains: 'wso2' AND Image|endswith: ['\cmd.exe','\powershell.exe']. - Dateisystem / Sysmon EID 11, auditd
-w <WSO2_HOME>/repository/deployment -p wa: Neue Dateien mit Endung.jsp,.waroder.jaraußerhalb geplanter Deployments. - Netztelemetrie (Zeek/Suricata): Ausgehende Verbindungen von WSO2-Hosts zu unbekannten externen Zielen. Lang laufende TCP-Sessions auf untypischen Ports kurz nach verdächtigen Upload-Requests.
- Web-/Access-Logs (
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Das Authentifizierungsmechanismus JWT akzeptiert Token, die mit Algorithmen signiert sind, die nicht ausdrücklich konfiguriert oder unterstützt werden. Dies ermöglicht es einem Angreifer, ein JWT mit einem nicht unterstützten Algorithmus zu erstellen, das dann fälschlicherweise validiert wird und somit unbefugter Zugriff erfolgt. Die erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zu unbefugtem Zugriff auf das System führen, einschließlich der möglichen Kompromittierung von Administratorkonten und vollständiger Kontokapernahme. Der CVSS-Score wird in Einmandanten-Deployments auf 9.8 (CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H) angepasst, was widerspiegelt, dass die Auswirkung innerhalb einer einzelnen Sicherheitsbehörden-Grenze enthalten ist.
Quelle: NVD (NIST), CISA KEV Catalog, cvelistv5, BSI WID Portal, BSI CSAF
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Hersteller | Produkt | Betroffene Versionen | Behoben in |
|---|---|---|---|
| WSO2 | WSO2 API Control Plane |
|
|
| WSO2 | WSO2 API Manager |
|
|
| WSO2 | WSO2 Carbon API Manager Rest API Utility |
|
|
| WSO2 | WSO2 Traffic Manager |
|
|
| WSO2 | WSO2 Universal Gateway |
|
|
| wso2 | api_control_plane |
|
|
| wso2 | api_manager |
|
|
| wso2 | traffic_manager |
|
|
| wso2 | universal_gateway |
|
|
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-347Improper Verification of Cryptographic Signature
Base
The product does not verify, or incorrectly verifies, the cryptographic signature for data.
Eintrag bei MITRE CWE-347
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| Quelle | Referenz | Reife | Veröffentlicht |
|---|---|---|---|
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | wso2_cve-2026-5430_lab (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2026-5430-WSO2 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2026-5430 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2026-5430 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert |
Quellen & Referenzen
- security.docs.wso2.comen/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-…Herstellerhinweis
- cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-5430government-resource
Re-Analyse & Statuswechsel
Chronologie der NVD-Audit-Events für diese CVE – Reanalyses, CVSS-Updates, CPE-Diffs.
Modified Analysisnvd@nist.gov
- Reference Type: nachher CISA-ADP: https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-5430 Types: US Government Resource
CVE Modified134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
- SSVC:
vorher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technica… - SSVC: nachher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technica…
- SSVC:
CVE CISA KEV Update9119a7d8-5eab-497f-8521-727c672e3725
- Date Added: nachher 2026-09-24
- Due Date: nachher 2026-09-24
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- Vulnerability Name: nachher 2026-09-24
CVE Modifieded10eef1-636d-4fbe-9993-6890dfa878f8
- Reference: nachher https://security.docs.wso2.com/en/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-2026-5328/
- Reference:
vorher https://security.docs.wso2.com/en/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-2026-5328/ - Reference Type:
vorher https://security.docs.wso2.com/en/latest/security-announcements/security-advisories/2026/WSO2-2026-5328/ Types: Vendor Advisory
CVE Modified134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0
- Reference: nachher https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-5430
- SSVC:
vorher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"yes"},{"technicalI… - SSVC: nachher {"id":"CVE-2026-5430","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technica…
Verknüpfte Advisories
- CISA warnt vor Ausnutzung von Schwachstellen in Sharepoint, WSO2, Adobe CommerceBleepingComputer
- WSO2 und Adobe Commerce Schwachstellen aktiv ausgenutzt, CISA KEV hinzugefügtThe Hacker News
- Unternehmen gewarnt vor Angriffen, die WSO2-Schwachstelle ausnutzenSecurityWeek
- Aktive Ausnutzungsversuche gegen WSO2 API Manager JWT-Umgehung mit gefälschten Admin-TokenThe Hacker News
- @RISK®: The Consensus Security Vulnerability Alert: Vol. 26, Num. 31SANS @RISK
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<a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-5430"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-5430.svg" alt="CVE-2026-5430 – NEOSEC Intel" height="20"></a>