Microsoft Windows Server: Heap-basierter Pufferüberlauf (CVE-2025-49657)
Veröffentlicht Quellen: CVE.org, Msrc Update Guide
Was ist betroffen, was ist zu tun
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Windows-Routing- und Fernzugriffsdienst (RRAS) ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Code über ein Netzwerk auszuführen.
Aktualisieren Sie Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 auf Version 6.1.7601.27820, Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) auf Version 6.1.7601.27820, Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 auf Version 6.0.6003.23418.
- Betroffen
- Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27820 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
lt 6.1.7601.0..6.1.7601.27820 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23418 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
lt 6.0.6003.0..6.0.6003.23418 - Microsoft Windows Server 2012
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25573 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
lt 6.2.9200.0..6.2.9200.25573 - Microsoft Windows Server 2012 R2
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22676 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
lt 6.3.9600.0..6.3.9600.22676 - Microsoft Windows Server 2016
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8246 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
lt 10.0.14393.0..10.0.14393.8246 - Microsoft Windows Server 2019
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7558 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
lt 10.0.17763.0..10.0.17763.7558 - Microsoft Windows Server 2022
lt 10.0.20348.0..10.0.20348.3932 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
lt 10.0.25398.0..10.0.25398.1732 - Microsoft Windows Server 2025
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.4652 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
lt 10.0.26100.0..10.0.26100.4652
- Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
- Behoben in
- Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
6.1.7601.27820 - Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation)
6.1.7601.27820 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
6.0.6003.23418 - Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation)
6.0.6003.23418 - Microsoft Windows Server 2012
6.2.9200.25573 - Microsoft Windows Server 2012 (Server Core installation)
6.2.9200.25573 - Microsoft Windows Server 2012 R2
6.3.9600.22676 - Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core installation)
6.3.9600.22676 - Microsoft Windows Server 2016
10.0.14393.8246 - Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation)
10.0.14393.8246 - Microsoft Windows Server 2019
10.0.17763.7558 - Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation)
10.0.17763.7558 - Microsoft Windows Server 2022
10.0.20348.3932 - Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
10.0.25398.1732 - Microsoft Windows Server 2025
10.0.26100.4652 - Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation)
10.0.26100.4652
- Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
8,8
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
8,8
CVSS v3
Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: CVE.org, Msrc Update Guide
1,1 %
EPSS-Score
Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 66,2
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Hoch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 88.92 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- kein öffentlicher PoC bekannt
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 8,8 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 8,8
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 1,1 %
- Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 66,2
- Hoch – CVE rangiert über dem Median aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 36 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- —
- Veröffentlicht
CWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-122, CWE-125
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Hohe technische Schwere: Bewerten und beheben Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 und dokumentieren Sie die Entscheidung.
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Windows-Routing- und Fernzugriffsdienst (RRAS) ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Code über ein Netzwerk auszuführen.
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: NVD (NIST), Microsoft Security Update Guide, cvelistv5, CVE.org (MITRE)
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (Server Core installation) |
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| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 |
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| Microsoft | Windows Server 2008 Service Pack 2 (Server Core installation) |
|
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| Microsoft | Windows Server 2012 |
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| Microsoft | Windows Server 2012 (Server Core installation) |
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| Microsoft | Windows Server 2012 R2 |
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|
| Microsoft | Windows Server 2012 R2 (Server Core installation) |
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|
| Microsoft | Windows Server 2016 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2016 (Server Core installation) |
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|
| Microsoft | Windows Server 2019 |
|
|
| Microsoft | Windows Server 2019 (Server Core installation) |
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| Microsoft | Windows Server 2022 |
|
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| Microsoft | Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) |
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| Microsoft | Windows Server 2025 |
|
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| Microsoft | Windows Server 2025 (Server Core installation) |
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|
Hersteller und Produkte
- Microsoft Microsoft Windows Server 2008
- Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1
- Microsoft Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (server Core Installation)
- Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2
- Microsoft Windows Server 2008 Service Pack 2 (server Core Installation)
- Microsoft Microsoft Windows Server 2012
- Microsoft Windows Server 2012 R2
- Microsoft Windows Server 2012 R2 (server Core Installation)
- Microsoft Windows Server 2012 (server Core Installation)
- Microsoft Microsoft Windows Server 2016
- Microsoft Windows Server 2016 (server Core Installation)
- Microsoft Microsoft Windows Server 2019
Betroffene Betriebssysteme
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2008 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | r2 |
| Windows | microsoft | windows_server_2012 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2016 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2019 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2022_23h2 | — |
| Windows | microsoft | windows_server_2025 | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-122Heap-based Buffer Overflow
Variant
A heap overflow condition is a buffer overflow, where the buffer that can be overwritten is allocated in the heap portion of memory, generally meaning that the buffer was allocated using a routine such as malloc().
Eintrag bei MITRE CWE-122CWE-125Out-of-bounds Read
Base
The product reads data past the end, or before the beginning, of the intended buffer.
Eintrag bei MITRE CWE-125
Quellen & Referenzen
- Microsoft Security Update GuideWindows Routing and Remote Access Service (RRAS) Remote Code Execution VulnerabilityHerstellerhinweis, Patch, Herstellerhinweis
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