MittelCVE-2026-98405

    Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: smb: client: Behebung des fehlenden Überprüfens der iov-Grenzen in parse_posix…

    Veröffentlicht Zuletzt geändert Quellen: Msrc Update Guide, BSI, CVE.org

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: smb: client: Behebung des fehlenden Überprüfens der iov-Grenzen in parse_posix_sids() In parse_posix_sids() wird sidsbuf_end mithilfe der vom Server bereitgestellten out_len berechnet, ohne gegen die tatsächliche Länge des empfangenen iov (iov_len) validiert zu werden. Wenn ein Server eine aufgeblähte out_len bereitstellt, wird sidsbuf_end über das Ende des iov hinaus zeigen.

    Die vorliegenden Quellen nennen keine Fix-Version. Prüfen Sie die Herstellerhinweise in den Referenzen unten.

    Metriken

    5,4

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: Hersteller (CNA), CVSS v3

    5,4

    CVSS v3

    Schweregrad Mittel auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: Msrc Update Guide, BSI, CVE.org

    0,2 %

    EPSS-Score

    Niedrig — Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 10,3 %

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    Schweregrad
    Mittel
    Priority-Score

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    30.85
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    kein öffentlicher PoC bekannt
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    5,4
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    5,4
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    0,2 %
    Niedrig — Modell schätzt < 1 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    10,3 %
    Erhöht — CVE ist relevanter als mindestens 10 % der heute bewerteten CVEs.
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    —
    Veröffentlicht

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

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    Behandeln Sie die Schwachstelle im regulären Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2.
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

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    Ab dem 11.12.2027 verpflichtet Anhang I Teil II CRA Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen, Schwachstellen unverzüglich zu behandeln und Sicherheitsupdates bereitzustellen.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

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    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: smb: client: Behebung des fehlenden Überprüfens der iov-Grenzen in parse_posix_sids() In parse_posix_sids() wird sidsbuf_end mithilfe der vom Server bereitgestellten out_len berechnet, ohne gegen die tatsächliche Länge des empfangenen iov (iov_len) validiert zu werden. Wenn ein Server eine aufgeblähte out_len bereitstellt, wird sidsbuf_end über das Ende des iov hinaus zeigen. Dies umgeht die Grenzschutzmechanismen in posix_info_sid_size(), was zu Lesezugriffen außerhalb der Grenzen in angrenzendem Kernel-Speicher führt. Dies wird behoben, indem Antworten abgelehnt werden, bei denen das berechnete sidsbuf_end die empfangenen iov-Grenzen überschreiten oder zu einem Zeigerumlauf führen würde.

    Quelle: Microsoft Security Update Guide, BSI CSAF, BSI WID Portal, cvelistv5, NVD (NIST)

    Quellen & Referenzen

    Re-Analyse & Statuswechsel

    Chronologie der NVD-Audit-Events für diese CVE — Reanalyses, CVSS-Updates, CPE-Diffs.

    1. New CVE Received416baaa9-dc9f-4396-8d5f-8c081fb06d67

      • Description: nachher In the Linux kernel, the following vulnerability has been resolved: smb: client: fix missing iov bounds check in parse_posix_sids() In parse_posix_sids(), sidsbuf_end is calculated using the server-supplied out_len without being validated against the actual length of the received iov (iov_len). If a server provides an inflated out_len, sidsbuf_end will point past the end of the iov. This defeats the bounds guards in posix_info_sid_size(), allowing out-of-bounds reads into adjacent kernel memory. Fix this by rejecting responses where the calculated sidsbuf_end would exceed the received iov boundaries or cause pointer wraparound.
      • Affected: nachher New affected value received. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/98xxx/CVE-2026-98405.json">CVE-2026-98405</a>
      • Reference: nachher https://git.kernel.org/stable/c/2f8ed71aaaba3bc8b19cd9930cc62e63e142b299
      • Reference: nachher https://git.kernel.org/stable/c/b09d092eb24ad0110f16a9b7c1ed5d2a0c1733dc