KritischCVE-2026-33824

    Microsoft Windows: Double-Free (CVE-2026-33824)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: EUVD, SingCERT, pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org, BSI

    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Doppeltes Freigeben im Windows-IKE-Erweiterung ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Code über ein Netzwerk auszuführen.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Microsoft Windows 10 Version 1607 auf Version 10.0.14393.9060, Microsoft Windows 10 Version 1809 auf Version 10.0.17763.8644, Microsoft Windows 10 Version 21H2 auf Version 10.0.19044.7184. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.9060
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8644
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 lt 10.0.19044.0..10.0.19044.7184
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 lt 10.0.19045.0..10.0.19045.7184
    • Microsoft Windows 11 version 23H2 lt 10.0.22631.0..10.0.22631.6936
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.8246
    • Microsoft Windows 11 Version 25H2 lt 10.0.26200.0..10.0.26200.8246
    • Microsoft Windows 11 version 26H1 lt 10.0.28000.0..10.0.28000.1836
    • Microsoft Windows Server 2016 lt 10.0.14393.0..10.0.14393.9060
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) lt 10.0.14393.0..10.0.14393.9060
    • Microsoft Windows Server 2019 lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8644
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) lt 10.0.17763.0..10.0.17763.8644
    • Microsoft Windows Server 2022 lt 10.0.20348.0..10.0.20348.5020
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) lt 10.0.25398.0..10.0.25398.2274
    • Microsoft Windows Server 2025 lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32690
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) lt 10.0.26100.0..10.0.26100.32690
    Behoben in
    • Microsoft Windows 10 Version 1607 10.0.14393.9060
    • Microsoft Windows 10 Version 1809 10.0.17763.8644
    • Microsoft Windows 10 Version 21H2 10.0.19044.7184
    • Microsoft Windows 10 Version 22H2 10.0.19045.7184
    • Microsoft Windows 11 version 23H2 10.0.22631.6936
    • Microsoft Windows 11 Version 24H2 10.0.26100.8246
    • Microsoft Windows 11 Version 25H2 10.0.26200.8246
    • Microsoft Windows 11 version 26H1 10.0.28000.1836
    • Microsoft Windows Server 2016 10.0.14393.9060
    • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core installation) 10.0.14393.9060
    • Microsoft Windows Server 2019 10.0.17763.8644
    • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core installation) 10.0.17763.8644
    • Microsoft Windows Server 2022 10.0.20348.5020
    • Microsoft Windows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation) 10.0.25398.2274
    • Microsoft Windows Server 2025 10.0.26100.32690
    • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core installation) 10.0.26100.32690

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    9,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    9,8

    CVSS v3

    Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: EUVD, SingCERT, pwn.watch, Msrc Update Guide, CVE.org, BSI

    77,1 %

    EPSS-Score

    Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,55

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    244.57 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab) So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    9,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    9,8
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    77,1 %
    Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

    Im Glossar lesen
    99,55
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

    Im Glossar lesen
    CWE-415

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung und ohne Benutzerinteraktion über das Netzwerk ausnutzbar und führt zur Codeausführung im Kontext eines Systemdienstes. Damit erfüllt sie das Profil einer wurmfähigen Pre-Auth-RCE. Die Aufnahme in KEV belegt reale Ausnutzung. Die statistische Ausnutzungswahrscheinlichkeit wird derzeit als moderat eingeschätzt, und eine Ransomware-Nutzung ist laut CISA nicht bekannt. Typische Ziele sind internetexponierte Windows-VPN-Gateways (RRAS, Always On VPN, DirectAccess) sowie interne Netze mit flacher Segmentierung, in denen ein Angreifer lateral über UDP 500/4500 weiterwandern kann. Organisationen mit erreichbarem IKE am Perimeter sollten den Fall als kritisch behandeln und innerhalb von 24 h patchen oder blockieren; reine Client-Flotten ohne eingehendes IKE können im regulären, aber beschleunigten Patchzyklus folgen.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Exponierte Systeme zuerst identifizieren: Alle Windows-Hosts mit eingehend erreichbarem UDP 500 (IKE) und UDP 4500 (IKE NAT-T) inventarisieren, z. B. per Perimeter-Scan (nmap -sU -p 500,4500) und Abfrage der Firewall-Regeln. Internetseitig erreichbare RRAS-/VPN-Gateways und DirectAccess-Server haben höchste Priorität.

      • Microsoft-Sicherheitsupdate einspielen: Die Patches für folgende Mindest-Builds sind verfügbar:

        • Win10 1607: 10.0.14393.9060
        • 1809: 10.0.17763.8644
        • 21H2: 10.0.19044.7184
        • 22H2: 10.0.19045.7184
        • Win11 23H2: 10.0.22631.6936
        • 24H2: 10.0.26100.8246
        • 25H2: 10.0.26200.8246
        • 26H1: 10.0.28000.1836

        Die KB-Nummer bitte im Microsoft Security Update Guide nachschlagen. Server-Editionen mit gleicher Build-Linie (14393/17763/26100) explizit im Advisory prüfen.

      • Build-Stand verifizieren: Den Stand per Intune/SCCM/Defender TVM prüfen, z. B. mit Get-ItemProperty 'HKLM:\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion' | Select CurrentBuild,UBR. Systeme unterhalb der genannten UBR gelten als verwundbar.

      • Bei Patch-Verzug: Dienst abschalten. Wo kein IPsec/IKEv2-VPN benötigt wird, sofort Stop-Service IKEEXT; Set-Service IKEEXT -StartupType Disabled ausführen. Vorher die Abhängigkeiten prüfen: Always On VPN (IKEv2), DirectAccess, IPsec-Verbindungssicherheitsregeln und AuthIP.

      • Eingehenden Verkehr blockieren: Auf Perimeter-Firewalls UDP 500/4500 zu allen Hosts sperren, die kein VPN-Endpunkt sind.

    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Netzsegmentierung: IKE nur von definierten Peer-IP-Adressen zulassen (Site-to-Site-Partner, bekannte Gateways). Ost-West-Verkehr auf UDP 500/4500 zwischen Client-VLANs unterbinden, um laterale Ausnutzung zu verhindern.
      • Host-Firewall (GPO): Eine Windows-Defender-Firewall-Regel „Block Inbound UDP 500,4500“ für alle Clients und Server ohne IPsec-Rolle ausrollen. Auf VPN-Gateways die Regel auf erlaubte Remote-Adressen einschränken.
      • IPS/Netzwerk: IPS-Signaturen für fehlerhafte oder anomal fragmentierte IKEv1/IKEv2-Pakete aktivieren (IKEv2-Fragmentierung, übergroße Payloads, wiederholte SA_INIT-Sequenzen von derselben Quelle). Herstellersignaturen zur CVE-2026-33824 aktualisieren, sobald sie verfügbar sind.
      • Architektur: Wenn möglich, Windows-RRAS als Internet-VPN-Terminator durch ein vorgelagertes, separat gepatchtes VPN-Gateway ersetzen oder abschirmen.
      • Endpunkthärtung: EDR-Schutz für svchost.exe mit IKEEXT-Gruppe auf Block-Modus setzen, insbesondere Regeln gegen Code-Injection und unerwartete Kindprozesse. ASR-Regeln aktivieren.
      • Wiederherstellbarkeit: Da ein Double-Free primär zu Abstürzen führt, das Service-Recovery-Verhalten überwachen. Wiederholte automatische Neustarts maskieren Ausnutzungsversuche.
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Absturz des IKEEXT-Dienstes:
        • System-Log: Event ID 7031/7034 mit Dienstname „IKE and AuthIP IPsec Keying Modules“.
        • Application-Log: Event ID 1000/1001 (WER) mit Faulting module name: ikeext.dll.
        • Mehrere Abstürze in kurzer Folge sind ein starkes Indiz für Exploit-Versuche.
        • KQL: Event | where EventID in (1000,1001) and RenderedDescription has "ikeext.dll"
      • Verdächtige Prozessabstammung: Sysmon EID 1 bzw. EDR-Ereignisse mit Elternprozess svchost.exe -k netsvcs -p -s IKEEXT und Kindprozess cmd.exe, powershell.exe, rundll32.exe oder mshta.exe.
        • Sigma-Form: ParentCommandLine|contains: 'IKEEXT' AND Image|endswith: ['\cmd.exe','\powershell.exe','\rundll32.exe']
      • IPsec-Audit: Event ID 4653 (Main-Mode-Aushandlung fehlgeschlagen) und 4654 (Quick Mode fehlgeschlagen) in hoher Frequenz von unbekannten Quell-IPs auswerten. Voraussetzung ist die Auditrichtlinie „IPsec Main Mode/Extended Mode“. Ergänzend WFP-Events 5156/5152 für UDP 500/4500 heranziehen.
      • Netzwerk (Zeek/Suricata): Eingehende IKE-Sitzungen von Adressen außerhalb der Peer-Liste erkennen, ebenso ungewöhnlich große oder fragmentierte IKEv2-Pakete und IKE-Verkehr zu Hosts ohne VPN-Rolle. Zeek: Verbindungen in conn.log mit proto==udp und id.resp_p in {500,4500} gegen eine Allowlist abgleichen.
      • Post-Exploitation: Neue ausgehende Verbindungen von svchost.exe (IKEEXT) zu Internet-Adressen über andere Ports als UDP 500/4500 erfassen (Sysmon EID 3).

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Doppeltes Freigeben im Windows-IKE-Erweiterung ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Code über ein Netzwerk auszuführen.

    Quelle: ENISA EUVD, CSA/SingCERT, pwn.watch, Microsoft Security Update Guide, NVD (NIST), CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE), cvelistv5, BSI WID Portal, BSI CSAF

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    MicrosoftWindows 10 Version 1607
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.9060
    • 10.0.14393.9060
    MicrosoftWindows 10 Version 1809
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8644
    • 10.0.17763.8644
    MicrosoftWindows 10 Version 21H2
    • 10.0.19044.0 – < 10.0.19044.7184
    • 10.0.19044.7184
    MicrosoftWindows 10 Version 22H2
    • 10.0.19045.0 – < 10.0.19045.7184
    • 10.0.19045.7184
    MicrosoftWindows 11 version 23H2
    • 10.0.22631.0 – < 10.0.22631.6936
    • 10.0.22631.6936
    MicrosoftWindows 11 Version 24H2
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.8246
    • 10.0.26100.8246
    MicrosoftWindows 11 Version 25H2
    • 10.0.26200.0 – < 10.0.26200.8246
    • 10.0.26200.8246
    MicrosoftWindows 11 version 26H1
    • 10.0.28000.0 – < 10.0.28000.1836
    • 10.0.28000.1836
    MicrosoftWindows Server 2016
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.9060
    • 10.0.14393.9060
    MicrosoftWindows Server 2016 (Server Core installation)
    • 10.0.14393.0 – < 10.0.14393.9060
    • 10.0.14393.9060
    MicrosoftWindows Server 2019
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8644
    • 10.0.17763.8644
    MicrosoftWindows Server 2019 (Server Core installation)
    • 10.0.17763.0 – < 10.0.17763.8644
    • 10.0.17763.8644
    MicrosoftWindows Server 2022
    • 10.0.20348.0 – < 10.0.20348.5020
    • 10.0.20348.5020
    MicrosoftWindows Server 2022, 23H2 Edition (Server Core installation)
    • 10.0.25398.0 – < 10.0.25398.2274
    • 10.0.25398.2274
    MicrosoftWindows Server 2025
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.32690
    • 10.0.26100.32690
    MicrosoftWindows Server 2025 (Server Core installation)
    • 10.0.26100.0 – < 10.0.26100.32690
    • 10.0.26100.32690
    XeroxFreeFlow Print Server
    • v7
    • v2
    • —
    • —

    Hersteller und Produkte

    Betroffene Betriebssysteme

    Betroffene Betriebssysteme
    Windowsmicrosoftwindows_10_1607—
    Windowsmicrosoftwindows_10_1809—
    Windowsmicrosoftwindows_10_21h2—
    Windowsmicrosoftwindows_10_22h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_24h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_25h2—
    Windowsmicrosoftwindows_11_26h1—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2016—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2019—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2022_23h2—
    Windowsmicrosoftwindows_server_2025—

    Weakness-Klassen (CWE)

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)IKEV2-POC (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert

    Quellen & Referenzen

    • Microsoft Security Update GuideWindows Internet Key Exchange (IKE) Service Extensions Remote Code Execution Vulnerabilityeuvd, Herstellerhinweis, Patch
    • unit42.paloaltonetworks.comautonomous-ai-cyber-attack-campaignHinweis Dritter
    • cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-33824government-resource
    • pwn.watchpwn.watch: Microsoft Internet Key Exchange (IKE) Service Extensions: Microsoft Internet Key Exchange (IKE) Service Extensions Double Free Vulnerabilitypwn-watch
    • Microsoft Security Update GuideMicrosoft Internet Key Exchange (IKE) Service Extensions — CVE-2026-33824pwn-watch
    • NVD (NIST)NVD: CVE-2026-33824pwn-watch
    • cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch

    Änderungen an der CVE

    Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).

    1. Eintrag geändertMicrosoft

      4 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Betroffene Versionen (Herausgeber)ergänzt
      —
      Affected value modified. <a href="https://github.com/CVEProject/cvelistV5/blob/main/cves/2026/33xxx/CVE-2026-33824.json">CVE-2026-33824</a>
      Referenzergänzt
      —
      https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2026-33824
      Referenzentfernt
      https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2026-33824
      —
      Referenztypentfernt
      https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2026-33824 Types: Vendor Advisory
      —

      Kennung der Quelle: secure@microsoft.com

    2. Eintrag geändertCISA ADP

      6 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Referenzergänzt
      —
      https://unit42.paloaltonetworks.com/autonomous-ai-cyber-attack-campaign/
      Referenzergänzt
      —
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-33824
      Referenzentfernt
      https://unit42.paloaltonetworks.com/autonomous-ai-cyber-attack-campaign/
      —
      Referenzentfernt
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-33824
      —
      Referenztypentfernt
      https://unit42.paloaltonetworks.com/autonomous-ai-cyber-attack-campaign/ Types: Third Party Advisory
      —
      Referenztypentfernt
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-33824 Types: US Government Resource
      —

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    3. Eintrag geändertCISA ADP

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja

      Einzeländerung im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      SSVC-Einschätzunggeändert
      {"id":"CVE-2026-33824","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-08-18T17:44:04.148157Z"}
      {"id":"CVE-2026-33824","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-04-13T00:00:00+00:00"}

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

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