Linux Kernel: Race Condition (CVE-2016-5195)
Veröffentlicht In CISA KEV seit Quellen: CVE.org
Was ist betroffen, was ist zu tun
Racebedingung in mm/gup.c im Linux-Kernel 2.x bis 4.x vor 4.8.3 ermöglicht es lokalen Benutzern, durch die fehlerhafte Handhabung einer Kopie-bei-Schreib-Funktion (COW) auf eine schreibgeschützte Speicherzuordnung zuzugreifen und so Berechtigungen zu erlangen, wie im Oktober 2016 ausgenutzt, bekannt als "Dirty COW".
Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie Linux Kernel auf Version 3.2.83, Linux Kernel auf Version 3.4.113, Linux Kernel auf Version 3.10.104. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.
- Betroffen
- Canonical Ubuntu Linux
eq 12.04..12.04 - Canonical Ubuntu Linux
eq 14.04..14.04 - Canonical Ubuntu Linux
eq 16.04..16.04 - Canonical Ubuntu Linux
eq 16.10..16.10 - Linux Kernel
lt 2.6.22..3.2.83 - Linux Kernel
lt 3.3..3.4.113 - Linux Kernel
lt 3.5..3.10.104 - Linux Kernel
lt 3.11..3.12.66 - Linux Kernel
lt 3.13..3.16.38 - Linux Kernel
lt 3.17..3.18.44 - Linux Kernel
lt 3.19..4.1.35 - Linux Kernel
lt 4.2..4.4.26 - Linux Kernel
lt 4.5..4.7.9 - Linux Kernel
lt 4.8..4.8.3 - Redhat Enterprise Linux
eq 5..5 - Redhat Enterprise Linux
eq 6.0..6.0 - Redhat Enterprise Linux
eq 7.0..7.0 - Redhat Enterprise Linux Advanced mission critical Update Support (AUS)
eq 6.2..6.2 - Redhat Enterprise Linux Advanced mission critical Update Support (AUS)
eq 6.4..6.4 - Redhat Enterprise Linux Advanced mission critical Update Support (AUS)
eq 6.5..6.5 - Red Hat Enterprise Linux Extended Update Support (EUS)
eq 6.6..6.6 - Red Hat Enterprise Linux Extended Update Support (EUS)
eq 6.7..6.7 - Red Hat Enterprise Linux Extended Update Support (EUS)
eq 7.1..7.1 - Red Hat Enterprise Linux Long Life
eq 5.6..5.6 - Red Hat Enterprise Linux Long Life
eq 5.9..5.9 - Red Hat Enterprise Linux (TUS)
eq 6.5..6.5 - Debian Linux
eq 7.0..7.0 - Debian Linux
eq 8.0..8.0 - Fedora
eq 23..23 - Fedora
eq 24..24 - Fedora
eq 25..25 - Palo Alto Networks PAN-OS
lt 5.1..7.0.14 - Palo Alto Networks PAN-OS
lt 7.1.0..7.1.8
- Canonical Ubuntu Linux
- Behoben in
- Linux Kernel
3.2.83 - Linux Kernel
3.4.113 - Linux Kernel
3.10.104 - Linux Kernel
3.12.66 - Linux Kernel
3.16.38 - Linux Kernel
3.18.44 - Linux Kernel
4.1.35 - Linux Kernel
4.4.26 - Linux Kernel
4.7.9 - Linux Kernel
4.8.3 - Palo Alto Networks PAN-OS
7.0.14 - Palo Alto Networks PAN-OS
7.1.8
- Linux Kernel
Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen
Metriken
7,0
Priorität
XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.
Quelle: NVD, CVSS v3
7,0
CVSS v3
Schweregrad Hoch auf der Skala von 0 bis 10.
Quelle: CVE.org
83,5 %
EPSS-Score
Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 99,69
Alle Metriken anzeigen
- Schweregrad
- Kritisch
Priorität (0–325)
Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?
Im Glossar lesen- 214.50 Methodik
Exploit-Reife
Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.
Im Glossar lesen- aktiv ausgenutzt
XIEM Effective CVSS
XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.
Im Glossar lesen- 7,0 Methodik
CVSS v3
CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.
Im Glossar lesen- 7,0
EPSS-Score
Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.
Im Glossar lesen- 83,5 %
- Hoch – Modell schätzt ≥ 50 % Chance auf reale Ausnutzung in 30 Tagen.
EPSS-Perzentil
Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.
Im Glossar lesen- 99,69
- Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
KEV-Status
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt
- Veröffentlicht
In CISA KEV seit
Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.
Im Glossar lesen- CISA-Bewertung (SSVC)
- Ausnutzung: aktiv · nicht automatisierbar · Auswirkung: vollständig
- Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 29. Januar 2025
CWE
CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.
Im Glossar lesen- CWE-362
Behebung und Mitigation
Warum sofort handeln?
Priorisierung
Dirty COW ist eine lokale Rechteausweitung: Der Angreifer braucht bereits Code-Ausführung als normaler Nutzer. Öffentliche, sehr zuverlässige Exploits sind seit Jahren verfügbar, die Ausnutzungswahrscheinlichkeit gehört zu den höchsten überhaupt, und die formal hohe Angriffskomplexität spielt in der Praxis kaum eine Rolle. Typisch ist der Einsatz als zweite Stufe nach Webshell, kompromittiertem SSH-Konto oder schädlicher App (Android), um root zu erlangen, Persistenz einzurichten und Zugangsdaten abzugreifen. Eine Ransomware-Nutzung ist von CISA nicht vermerkt. Reale Restexposition besteht heute vor allem bei Altsystemen, Appliances, OT- und Embedded-Geräten. Diese sind bei KRITIS-Betreibern als hoch zu priorisieren, wenn sie aus Benutzer- oder Anwendungszonen erreichbar sind, und als mittel, wenn sie strikt isoliert und ohne lokale Fremdkonten betrieben werden.
Schritt 1 im Runbook
Sofort-Response (0-24 h)
- Bestandsaufnahme: Kernel-Version auf allen Linux-Systemen erheben (
uname -r, per Ansible/Salt/EDR-Inventar). Mainline-Kernel vor 4.8.3 gelten als verwundbar. Distributionskernel (Ubuntu 12.04/14.04/16.04/16.10, Debian 7/8, Fedora 23/24) tragen Backports mit eigener Versionsnummer. Die gefixte Paketversion steht im jeweiligen Distributions-Advisory (USN, DSA, Fedora-Update) und ist dort nachzuschlagen. - Kernel-Patch einspielen und neu starten: Gepatchte Distributionskernel installieren und das System neu starten. Ohne Reboot bleibt der verwundbare Kernel aktiv. Wo kein Reboot-Fenster existiert, Live-Patching nutzen (Canonical Livepatch, kpatch, kGraft) und den Patch-Status verifizieren.
- Systeme ohne Patch-Pfad identifizieren: End-of-Life-Distributionen, Appliances, Embedded- und IoT-Geräte sowie Android-basierte Endgeräte gesondert erfassen. Für diese Klasse gibt es oft keinen Hersteller-Fix: Hersteller-Advisory prüfen, andernfalls Ablösung oder Isolation einplanen.
- Mehrbenutzer- und Container-Hosts zuerst: Systeme mit nicht vertrauenswürdigen lokalen Konten priorisieren, z. B. Shared Hosting, Jump-Hosts, CI-Runner, Container-Hosts und Webserver mit Upload- oder Code-Ausführungsfunktion. Auf diesen Systemen wird aus einer beliebigen Code-Ausführung sofort root.
- Kompromittierungsprüfung:
/etc/passwd,/etc/shadowund SUID-Binaries (z. B./usr/bin/passwd) gegen Paket-Hashes prüfen (debsums -c,rpm -Va). Nach zusätzlichen UID-0-Konten suchen. Bei Befund das System als vollständig kompromittiert behandeln und alle Zugangsdaten rotieren, die auf dem Host gespeichert oder dort genutzt wurden.
- Bestandsaufnahme: Kernel-Version auf allen Linux-Systemen erheben (
Schritt 2 im Runbook
Mitigation-Layer
- Zugriffskontrolle / IAM: Lokale Shell-Zugänge auf das Notwendige reduzieren. Unnötige Benutzerkonten sperren und SSH auf Bastion-Hosts mit MFA beschränken. Jede lokale Code-Ausführung ist hier gleichbedeutend mit root.
- Anwendungsschicht: Web- und Applikationsserver auf verwundbaren Kerneln besonders absichern, da die typische Angriffskette Webshell bzw. RCE → Dirty COW → root lautet. Dazu gehören WAF-Regeln gegen Datei-Uploads und Webshell-Muster sowie
noexec-Mounts für/tmp,/var/tmp,/dev/shmund Upload-Verzeichnisse. - Endpoint-Härtung:
kernel.yama.ptrace_scope=2oder3setzen. Das blockiert die ptrace-Exploit-Variante (PTRACE_POKEDATA), nicht jedoch die Variante über/proc/self/mem. Die Maßnahme ist also nur teilweise wirksam. - Container-Isolation: seccomp-Profile mit Sperre von
ptraceerzwingen (Docker-Default-Profil, keine--privileged-Container). Container teilen den Host-Kernel, und die bekannte vDSO-Variante ermöglicht den Container-Ausbruch. Ein ungepatchter Container-Host ist daher nicht als Isolationsgrenze zu werten. - Netzsegmentierung: Nicht patchbare Altsysteme und Appliances in eigene VLANs verschieben. Eingehende Verwaltungszugriffe nur über Jump-Hosts zulassen und ausgehenden Internetverkehr blockieren, damit keine Exploit-Binaries nachgeladen werden können.
- Herstellerspezifisch: Für RHEL-nahe Systeme stellte der Hersteller temporäre Workarounds bereit. Details stehen im Vendor-Advisory und sind dort nachzuschlagen. Ein Kernel-Update ersetzen sie nicht.
Schritt 3 im Runbook
Detection-Regeln
- auditd – ptrace-Variante:
-a always,exit -F arch=b64 -S ptrace -F a0=0x5 -k dirtycow_ptrace(PTRACE_POKEDATA). Alarm auslösen, wenn der aufrufende Prozess kein Debugger ist (gdb, strace) und von einem nicht privilegierten Nutzer stammt. - auditd/FIM – Dateimanipulation:
-w /etc/passwd -p wa -k passwd_modund-w /usr/bin/passwd -p wa -k suid_mod. Zusätzlich AIDE/Wazuh-FIM auf SUID-Binaries aktivieren. Bekannte öffentliche Exploits legen Artefakte wie/tmp/passwd.bakan und erzeugen ein UID-0-Konto (Default-Namefirefart). Hunting:awk -F: '$3==0' /etc/passwd. - Sysmon for Linux / EDR – Prozessabstammung: Einen Prozess mit Elternprozess eines Web- oder Service-Users (
www-data,apache,nginx,tomcat) erkennen, der kurz nach Ausführung eines unbekannten Binaries aus/tmpoder/dev/shmmiteuid=0eine Shell startet. Beispiel-KQL:DeviceProcessEvents | where InitiatingProcessAccountName in ("www-data","apache") and AccountName == "root" and FileName in ("bash","sh"). - Kompilier-Artefakte: Aufrufe von
gccoderccmit-pthreaddurch Service-Accounts sowie Dateinamen wiedirty,dirtyc0w,cowrootundpokemonin/tmp. Sigma-Form:process_creation | Image endswith '/gcc' AND User in (service_accounts). - Auth-Logs:
/var/log/auth.logbzw.secureaufsu/login-Erfolge für unbekannte UID-0-Konten auswerten, ebenso auf plötzliche root-Sessions ohne vorherigesudo-Einträge.
- auditd – ptrace-Variante:
Erkennungsregeln
Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.
Einordnung nach NIS2 und CRA
Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
NIS2
NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.
Im Glossar lesen- Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
CRA
Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.
Im Glossar lesen- Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
ISO/IEC 27001
ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.
Im Glossar lesen- Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.
Beschreibung
Racebedingung in mm/gup.c im Linux-Kernel 2.x bis 4.x vor 4.8.3 ermöglicht es lokalen Benutzern, durch die fehlerhafte Handhabung einer Kopie-bei-Schreib-Funktion (COW) auf eine schreibgeschützte Speicherzuordnung zuzugreifen und so Berechtigungen zu erlangen, wie im Oktober 2016 ausgenutzt, bekannt als "Dirty COW".
Originalquelle nur englisch verfügbar, maschinell ins Deutsche übersetzt.
Quelle: NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, CVE.org (MITRE)
Betroffene Produkte
Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.
| Betroffene Versionen | Behoben in | ||
|---|---|---|---|
| netapp | cloud_backup |
|
|
| netapp | hci_storage_nodes |
|
|
| netapp | oncommand_balance |
|
|
| netapp | oncommand_performance_manager |
|
|
| netapp | oncommand_unified_manager_for_clustered_data_ontap |
|
|
| netapp | ontap_select_deploy_administration_utility |
|
|
| netapp | snapprotect |
|
|
| netapp | solidfire |
|
|
Hersteller und Produkte
- Canonical Canonical Ubuntu Linux
- Debian Debian Linux
- Fedora Project Infrastructure Fedora
- Linux Linux Kernel
- NetApp Intel(R) Processors
- NetApp NetApp Hyper Converged Infrastructure (HCI) Storage Nodes
- NetApp Netapp Oncommand Balance
- NetApp Oncommand Performance Manager
- NetApp Netapp OnCommand Unified Manager For Clustered Data ONTAP
- NetApp NetApp ONTAP Select Deploy administration utility
- NetApp Snapprotect
- NetApp Solidfire
Betroffene Betriebssysteme
| Linux | debian | debian_linux | 7.0 |
| Linux | debian | debian_linux | 8.0 |
| Linux | redhat | enterprise_linux | 5 |
| Linux | redhat | enterprise_linux | 6.0 |
| Linux | redhat | enterprise_linux | 7.0 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_aus | 6.2 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_aus | 6.4 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_aus | 6.5 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_eus | 6.6 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_eus | 6.7 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_eus | 7.1 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_long_life | 5.6 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_long_life | 5.9 |
| Linux | redhat | enterprise_linux_tus | 6.5 |
| Linux | linux | linux_kernel | — |
| Linux | canonical | ubuntu_linux | 12.04 |
| Linux | canonical | ubuntu_linux | 14.04 |
| Linux | canonical | ubuntu_linux | 16.04 |
| Linux | canonical | ubuntu_linux | 16.10 |
| Other | fedoraproject | fedora | 23 |
| Other | fedoraproject | fedora | 24 |
| Other | fedoraproject | fedora | 25 |
| Other | paloaltonetworks | pan-os | — |
Weakness-Klassen (CWE)
CWE-362Concurrent Execution using Shared Resource with Improper Synchronization ('Race Condition')
Class
The product contains a concurrent code sequence that requires temporary, exclusive access to a shared resource, but a timing window exists in which the shared resource can be modified by another code sequence operating concurrently.
Eintrag bei MITRE CWE-362
Öffentliche Exploit-Referenzen
Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.
| CISA KEV Catalog | CISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.gov | aktiv ausgenutzt | |
| Referenz mit Exploit-Kennzeichnung | bugzilla.redhat.com (öffnet in neuem Tab) | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Referenz mit Exploit-Kennzeichnung | github.com (öffnet in neuem Tab) | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Packet Storm | Kernel Live Patch Security Notice LSN 0012 1 (öffnet in neuem Tab)packetstormsecurity.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Packet Storm | DirtyCow Linux Kernel Race Condition (öffnet in neuem Tab)packetstormsecurity.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Packet Storm | DirtyCow Local Root Proof Of Concept (öffnet in neuem Tab)packetstormsecurity.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Packet Storm | Linux Kernel Dirty COW PTRACE_POKEDATA Privilege Escalation (öffnet in neuem Tab)packetstormsecurity.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Packet Storm | Linux Kernel Dirty COW PTRACE_POKEDATA Privilege Escalation (öffnet in neuem Tab)packetstormsecurity.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Packet Storm | Kernel Live Patch Security Notice LSN 0021 1 (öffnet in neuem Tab)packetstormsecurity.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Exploit-DB | EDB-ID 40611 (öffnet in neuem Tab)exploit-db.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Exploit-DB | EDB-ID 40616 (öffnet in neuem Tab)exploit-db.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Exploit-DB | EDB-ID 40839 (öffnet in neuem Tab)exploit-db.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| Exploit-DB | EDB-ID 40847 (öffnet in neuem Tab)exploit-db.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | — |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2016-5195 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | CVE-2016-5195 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | lenovo-a1000g-mt8317-A412_01_09_130907-kernel-3.4.0-root-cve-2016-5195 (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | Exploit-Dirty-Cow (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert | |
| PoC-in-GitHub (nomi-sec) | kernel-exploit-dirtycow (öffnet in neuem Tab)github.com | PoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert |
Quellen & Referenzen
- rhn.redhat.comRHSA-2016:2107Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Hinweis Dritter
- exploit-db.com40616Exploit, x_refsource_EXPLOIT-DB, Exploit, Hinweis Dritter, Schwachstellendatenbank
- access.redhat.comRHSA-2017:0372Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Link defekt, Hinweis Dritter
- bto.bluecoat.comsecurity-advisory/sa134x_refsource_CONFIRM, Zugang erforderlich, Hinweis Dritter
- h20566.www2.hpe.comportal/site/hpsc/public/kb/docDisplay?docId=emr_na-c05352241x_refsource_CONFIRM, Hinweis Dritter
- oracle.comtechnetwork/security-advisory/cpujul2018-4258247.htmlx_refsource_CONFIRM, Patch, Hinweis Dritter
- exploit-db.com40839Exploit, x_refsource_EXPLOIT-DB, Exploit, Hinweis Dritter, Schwachstellendatenbank
- dirtycow.ninjax_refsource_MISC, Hinweis Dritter
- exploit-db.com40847Exploit, x_refsource_EXPLOIT-DB, Hinweis Dritter, Schwachstellendatenbank
- rhn.redhat.comRHSA-2016:2118Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Hinweis Dritter
- rhn.redhat.comRHSA-2016:2128Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Hinweis Dritter
- source.android.comsecurity/bulletin/2016-12-01.htmlx_refsource_CONFIRM, Hinweis Dritter
- rhn.redhat.comRHSA-2016:2120Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Hinweis Dritter
- openwall.com[oss-security] 20161026 Re: CVE-2016-5195 "Dirty COW" Linux kernel privilege escalation vulnerabilityMailingliste, x_refsource_MLIST, Mailingliste, Hinweis Dritter
- rhn.redhat.comRHSA-2016:2133Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Hinweis Dritter
- rhn.redhat.comRHSA-2016:2098Herstellerhinweis, x_refsource_REDHAT, Hinweis Dritter
- h20566.www2.hpe.comhpsc/doc/public/display?docLocale=en_US&docId=emr_na-hpesbgn037…x_refsource_CONFIRM, Hinweis Dritter
- kb.cert.orgVU#243144Hinweis Dritter, x_refsource_CERT-VN, Hinweis Dritter, US-Behörde
- bugzilla.suse.comshow_bug.cgi?id=1004418x_refsource_CONFIRM, Issue-Tracker
- securitytracker.com1037078Schwachstellendatenbank, x_refsource_SECTRACK, Link defekt, Hinweis Dritter, Schwachstellendatenbank
Verknüpfte Advisories
Badge einbetten
Zeigen Sie Schweregrad und KEV-Status dieser Schwachstelle auf Ihrer Seite – mit Link hierher. Das Bild wird stündlich aktualisiert.
<a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2016-5195"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2016-5195.svg" alt="CVE-2016-5195 – NEOSEC Intel" height="20"></a>