KritischCVE-2026-16232

    Check Point Quantum Security Management: unzureichende Authentifizierung (CVE-2026-16232)

    Veröffentlicht Zuletzt geändert In CISA KEV seit Quellen: pwn.watch, CVE.org, BSI

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    Was ist betroffen, was ist zu tun

    Die Schwachstelle CVE-2026-16232 ist eine Umgehung der Authentifizierung im Check Point SmartConsole, die es einem unauthentifizierten Angreifer ermöglicht, ein Anwendungslogintoken zu erlangen und sich mit vollen Administratorrechten anzumelden. Dies erlaubt die Modifikation von Sicherheitsrichtlinien und -konfigurationen. Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt und betrifft die Versionen r77.30 bis r81.20 des Multi-Domain-Security-Management-Produkts. Ein sofortiges Patchen auf die neueste Version ist dringend erforderlich, um die Sicherheitsrisiken zu minimieren.

    Die Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt; behandeln Sie sie vorrangig. Aktualisieren Sie multi-domain_security_management auf Version r81.20, quantum_security_management auf Version r81.20. Sofortmaßnahmen, Mitigation und Erkennungsregeln stehen im Runbook unten.

    Betroffen
    • Check Point Quantum Security Management eq R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below..R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below
    • Check Point Quantum Security Management eq R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below..R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below
    • Check Point Quantum Security Management eq R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below..R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below
    • Check Point Quantum Security Management eq R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80, and R77.30..R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80, and R77.30
    • Check Point Multi-Domain Security Management eq R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below..R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below
    • Check Point Multi-Domain Security Management eq R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below..R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below
    • Check Point Multi-Domain Security Management eq R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below..R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below
    • Check Point Multi-Domain Security Management eq R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80, and R77.30..R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80, and R77.30

    Unklar, ob und wie Sie betroffen sind? Frage zu dieser Schwachstelle stellen

    Metriken

    9,8

    Priorität

    XIEM Effective CVSS: höchste verfügbare CVSS-Bewertung aus NVD- und Herstellerangaben.

    Quelle: NVD, CVSS v3

    9,8

    CVSS v3

    Schweregrad Kritisch auf der Skala von 0 bis 10.

    Quelle: pwn.watch, CVE.org, BSI

    3,5 %

    EPSS-Score

    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.

    Quelle: FIRST EPSS, Perzentil 89,3

    Alle Metriken anzeigen
    Schweregrad
    Kritisch
    Priorität (0–325)

    Der Priorisierungs-Score ist eine zusammengeführte Kennzahl, die mehrere Einzelsignale zu einer einzigen, handlungsleitenden Rangfolge verdichtet: technische Schwere (CVSS), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS), der Status als bekannt ausgenutzt (KEV) und der Kontext des betroffenen Assets. Ziel ist die Antwort auf die einzig wirklich wichtige Frage im Schwachstellenmanagement: Was zuerst?

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    233.48 Methodik
    Exploit-Reife

    Ein Exploit ist Code oder eine Technik, die eine konkrete Schwachstelle gezielt ausnutzt, um ein unbeabsichtigtes Verhalten zu erzwingen — etwa Code auszuführen oder Rechte auszuweiten. Er ist das Werkzeug, das aus einer theoretischen Lücke einen praktischen Angriff macht.

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    aktiv ausgenutztQuelle: VulnCheck KEV (öffnet in neuem Tab), CIRCL KEV So stufen wir ein
    XIEM Effective CVSS

    XIEM® ist das gestufte Managed-Security-Betriebsmodell von NEOSEC und eine eingetragene Marke der NEOSEC GmbH. Es erweitert klassisches SIEM — die zentrale Sammlung, Normalisierung und Korrelation sicherheitsrelevanter Ereignisse — um Endpunkt-Forensik, Netzwerk-Sichtbarkeit und Täuschungstechnik und führt diese zu drei aufeinander aufbauenden Stufen zusammen: Sentry, Orchestrate und Command.

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    9,8 Methodik
    CVSS v3

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    9,8
    CVSS v4

    CVSS ist der weltweit verbreitete, offene Standard zur Bewertung der technischen Schwere einer Schwachstelle auf einer Skala von 0 bis 10. Er beschreibt, wie leicht eine Lücke ausnutzbar ist und welchen Schaden sie anrichten kann — nicht jedoch, wie wahrscheinlich ihre tatsächliche Ausnutzung ist. CVSS und das ergänzende EPSS beantworten bewusst unterschiedliche Fragen.

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    9,3
    EPSS-Score

    Der EPSS-Score ist der absolute Modell-Output für eine einzelne Schwachstelle: die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer realen Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % bis 100 %). Ein Score von 0,42 bedeutet „das Modell schätzt eine 42-prozentige Chance auf reale Ausnutzung binnen 30 Tagen“.

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    3,5 %
    Moderat – Modell schätzt 1-10 % Ausnutzungs-Wahrscheinlichkeit.
    EPSS-Perzentil

    Das EPSS-Perzentil ist die relative Einordnung einer Schwachstelle innerhalb aller EPSS-bewerteten CVEs, ausgedrückt als Wert zwischen 0 und 1. Ein Perzentil von 0,90 bedeutet „diese CVE hat einen höheren EPSS-Score als 90 % aller anderen bewerteten CVEs“. Anders als der EPSS-Score ist es keine Wahrscheinlichkeit — sondern eine Positionierung im Ranking.

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    89,3
    Kritisch – CVE liegt im obersten Fünftel aller heute bewerteten CVEs (Rang ≥ 80 %).
    KEV-Status

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt
    Veröffentlicht
    In CISA KEV seit

    Der KEV-Katalog ist eine von der US-Behörde CISA gepflegte Liste von Schwachstellen, für die eine aktive Ausnutzung in der Praxis nachgewiesen ist. Er beantwortet nicht die Frage „wie schwer?“, sondern „wird es bereits angegriffen?“ — und priorisiert damit das Patchen scharf.

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    CISA-Bewertung (SSVC)
    Ausnutzung: aktiv · automatisierbar · Auswirkung: vollständig
    Quelle: CISA Vulnrichment, Stand 23. Juli 2026
    CWE

    CWE ist ein Katalog typischer Schwächen-Arten in Software und Hardware — etwa fehlerhafte Eingabevalidierung, unsichere Speicherbehandlung oder mangelhafte Authentisierung. Während eine CVE eine konkrete Schwachstelle in einem konkreten Produkt benennt, beschreibt eine CWE die zugrunde liegende Fehlerklasse.

    Im Glossar lesen
    CWE-287

    Behebung und Mitigation

    Warum sofort handeln?

    Priorisierung

    Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung über das Netz ausnutzbar und gewährt unmittelbar vollständige Administratorrechte auf der zentralen Firewall-Verwaltung. Ein Angreifer kann damit Sicherheitsrichtlinien beliebig verändern, Zugänge in interne Netze öffnen und die Protokollierung unterdrücken. Damit zählt sie zu den CVEs mit der höchsten Ausnutzungswahrscheinlichkeit, auch wenn CISA bislang keine Ransomware-Nutzung kennzeichnet und der Hersteller nur von wenigen betroffenen Kunden spricht. Ist der Management-Server aus dem Internet erreichbar und erlaubt die Trusted-Clients-Konfiguration beliebige Quellen, gilt höchste Priorität: Notfall-Change sofort, Kompromittierungsprüfung parallel. Ist das Management nachweislich nur aus einem isolierten Admin-Netz erreichbar, sinkt das akute Risiko deutlich, und das Patchen kann im nächsten kurzfristigen Wartungsfenster innerhalb weniger Tage erfolgen.

    1. Schritt 1 im Runbook

      Sofort-Response (0-24 h)

      • Erreichbarkeit des Management-Servers aus dem Internet sofort unterbinden. Eingehenden Verkehr aus nicht vertrauenswürdigen Netzen zur Management-IP (Quantum Security Management bzw. Multi-Domain Server/CMA) am Perimeter blockieren. Typische SmartConsole- und Management-Ports sind TCP 18190 (CPMI), 19009 (CPM), 443 (Gaia Portal/Management-API) und 18264 (ICA). Die tatsächlich genutzten Ports bitte in der eigenen Umgebung verifizieren.
      • Trusted Clients restriktiv konfigurieren. In SmartConsole unter Manage & Settings → Permissions & Administrators → Trusted Clients die Einträge „Any“ bzw. „All IPs“ entfernen und nur dedizierte Admin-Jumphosts oder das Admin-VLAN zulassen. Danach Publish ausführen. Laut Hersteller ist eine Fernausnutzung ohne Internetzugang zur Management-IP und ohne offene Trusted-Clients-Konfiguration nicht möglich.
      • Jumbo Hotfix bzw. Hotfix laut Check-Point-Advisory einspielen. Betroffen sind R81.20 bis einschließlich JHF Take 158, R82 bis einschließlich Take 118 und R82.10 bis einschließlich Take 36. Erforderlich ist ein neuerer Take bzw. der dedizierte Hotfix. Die genaue Take-Nummer bitte im Vendor-Advisory oder über CPUSE nachschlagen. Alle Domain-Server von MDS-Installationen sind einzubeziehen.
      • Altversionen als kritisch einstufen. Für R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80 und R77.30 ist ein Upgrade auf eine unterstützte und gepatchte Version einzuplanen. Bis dahin ist die strikte Netzisolation des Management-Servers verpflichtend. Ob ein Hotfix für diese Versionen existiert, bitte im Vendor-Advisory prüfen.
      • Kompromittierung prüfen, bevor die Umgebung als sauber gilt. Audit-Logs und Policy-Revisionen der letzten Wochen auf unbekannte Admin-Logins, neue Administratoren und Regeländerungen sichten (siehe Detection-Regeln). Bei Verdacht gilt: Management-Server forensisch sichern, alle Admin-Passwörter, API-Keys und Service-Accounts rotieren, die zuletzt bekannte saubere Revision wiederherstellen und die Policy neu installieren.
      • Meldepflichten prüfen. Bei bestätigter Manipulation der Sicherheitsrichtlinie ist die NIS2-Frühwarnung (24 h) bzw. für KRITIS die Meldung an das BSI zu bewerten.
    2. Schritt 2 im Runbook

      Mitigation-Layer

      • Netzsegmentierung: Den Management-Server ausschließlich in einem dedizierten Management-VLAN betreiben (Out-of-Band, wo möglich). Zugriff erhalten nur PAW- oder Jumphost-Systeme. Eine explizite Drop-Regel „Any (extern) → Management-Objekt“ wird oberhalb aller Accept-Regeln platziert.
      • Fernzugriff für Administratoren: SmartConsole-Zugriff nur über VPN mit MFA zulassen. Keine direkte Veröffentlichung von Management-Ports per NAT. Bestehende NAT- oder Port-Forwarding-Regeln auf die Management-IP inventarisieren und entfernen.
      • Gaia-Härtung: Die Allowed Clients im Gaia Portal bzw. per set allowed-client auf das Admin-Netz beschränken. Die Freigabe der Management-API (api status, Einstellung „Accept API calls from“) auf „Management server only“ oder auf definierte IPs begrenzen.
      • IAM/Least Privilege: Die Anzahl der Super-User-Profile minimieren und Administratoren mit Read-Only- bzw. Domain-beschränkten Profilen ausstatten. Wo verfügbar, externe Authentifizierung (RADIUS/TACACS+ mit MFA) erzwingen. Ungenutzte lokale Admin-Konten deaktivieren.
      • Änderungskontrolle: Für Policy-Installationen das Session-Approval bzw. den Vier-Augen-Workflow (Session Approval in R81+) aktivieren. So wird eine unbemerkte Regeländerung durch ein gekapertes Token erschwert.
      • Upstream-IPS: Auf vorgelagerten Firewalls bzw. am IPS den Zugriff aus dem Internet auf die Management-Ports alarmieren und blockieren. Bei Verfügbarkeit die herstellerseitige IPS-Protection für diese CVE aktivieren (Verfügbarkeit im Advisory prüfen).
    3. Schritt 3 im Runbook

      Detection-Regeln

      • Check Point Audit-Logs (Logs & Monitor → Audit, Log Exporter → SIEM): Erfolgreiche Admin-Logins (operation:"Log In") von Quell-IPs außerhalb des Admin-Netzes werten. KQL-Form: CheckPointAudit | where Operation == "Log In" and not(ipv4_is_in_range(SourceIP, "10.10.50.0/24")) (Netz anpassen).
      • Login ohne vorangehende Authentifizierungsereignisse: Admin-Sessions, denen kein regulärer Passwort- oder RADIUS-Auth-Eintrag vorausgeht, sind verdächtig. Ebenso Logins mit ungewöhnlichem Client-Typ oder unbekannter Client-Version. Zusätzlich $FWDIR/log/cpm.elg und $FWDIR/log/fwm.elg auf Session-Erzeugung von fremden IPs prüfen.
      • Post-Exploitation-Aktivität: Alarmieren auf neu angelegte Administratoren, geänderte Trusted Clients, neue Accept-Regeln mit Quelle oder Ziel „Any“, Änderungen an VPN-Communities, Identity-Awareness oder Logging-Einstellungen, außerplanmäßige Install Policy-Vorgänge sowie Exporte der Datenbank. Sigma-Form: logsource: product: checkpoint, service: audit / selection: operation|contains: ["Create Administrator","Install Policy","Modify Trusted Client"].
      • Netzwerktelemetrie (Zeek/Suricata/NetFlow): Verbindungen aus öffentlichen Adressräumen zur Management-IP auf TCP 18190, 19009, 443 und 18264 erfassen. SPL-Form: index=netflow dest_ip=<MGMT_IP> dest_port IN (18190,19009,443,18264) NOT src_ip IN (<ADMIN_NETS>).
      • Gaia-Systemebene: In /var/log/messages bzw. /var/log/secure nach neuen lokalen Benutzern, SSH-Logins von unbekannten IPs und Änderungen an der Cron-Tabelle als Persistenzindikatoren suchen.

    Erkennungsregeln

    Für diese Schwachstelle liegt noch keine NEOSEC-Erkennungsregel vor.

    Einordnung nach NIS2 und CRA

    Regelbasierte Einordnung aus Ausnutzungsstatus und Schweregrad. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

    NIS2

    NIS2 ist die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 zur Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus in der Union. Sie weitet Pflichten gegenüber der ersten NIS-Richtlinie deutlich aus: mehr Sektoren, verbindliches Risikomanagement, gestufte Meldepflichten und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung.

    Im Glossar lesen
    Aktiv ausgenutzt: Behandeln Sie die Schwachstelle im Schwachstellenmanagement nach Art. 21 Abs. 2 lit. e NIS2 vorrangig. Wird sie in Ihrer Umgebung ausgenutzt, prüfen Sie die Meldepflicht nach Art. 23 (Frühwarnung binnen 24 Stunden).
    CRA

    Der CRA ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847 mit horizontalen Cybersicherheitsanforderungen an „Produkte mit digitalen Elementen“ — von Industriesteuerungen über Software bis zu vernetzten Verbrauchergeräten. Erstmals müssen Hersteller Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleisten, Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates bereitstellen.

    Im Glossar lesen
    Seit dem 11.09.2026 müssen Hersteller betroffener Produkte mit digitalen Elementen aktiv ausgenutzte Schwachstellen nach Art. 14 CRA melden, mit Frühwarnung binnen 24 Stunden über die zentrale Meldeplattform der ENISA.
    ISO/IEC 27001

    ISO/IEC 27001 ist der international führende Standard für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Er beschreibt einen risikobasierten, prozessorientierten Rahmen, um Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und zu verbessern.

    Im Glossar lesen
    Maßnahme A.8.8, Management technischer Schwachstellen: Relevanz für Ihre Systeme bewerten, Behebung einplanen und nachweisen.

    Beschreibung

    Ein Umgehungsschwachpunkt in dem Anmeldeprozess von Check Point SmartConsole ermöglicht es einem unauthentifizierten Fernangreifer, ein Anwendungsanmeldetoken zu erhalten und dieses zur Authentifizierung mit vollständigen administrativen Rechten zu verwenden. Eine erfolgreiche Ausnutzung erlaubt dem Angreifer, Sicherheitsrichtlinien und -konfigurationen zu ändern. Die Fernausnutzung erfordert Internetzugang zum IP-Adresse des Management-Servers und eine Konfiguration, die Trusted Clients nicht einschränkt. Check Point ist sich bewusst, dass diese Schwachstelle ausgenutzt wird und sie hat nur eine sehr kleine Anzahl von Kunden betroffen.

    Quelle: pwn.watch, NVD (NIST), cvelistv5, CISA KEV Catalog, BSI WID Portal, BSI CSAF

    Betroffene Produkte

    Betroffen sind die folgenden Versionen. Ältere Stände derselben Reihe sind ebenfalls verwundbar, sofern nicht anders angegeben.

    Betroffene Produkte
    Betroffene VersionenBehoben in
    checkpointMulti-Domain Security Management
    • R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below
    • R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below
    • R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80, and R77.30
    • R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below
    • —
    • —
    • —
    • —
    checkpointQuantum Security Management
    • R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80, and R77.30
    • R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below
    • R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below
    • R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below
    • —
    • —
    • —
    • —
    checkpointmulti-domain_security_management
    • r82
    • r81.20
    • r82.10
    • r77.30 – < r81.20
    • —
    • —
    • —
    • r81.20
    checkpointquantum_security_management
    • r81.20
    • r82.10
    • r82
    • r77.30 – < r81.20
    • —
    • —
    • —
    • r81.20
    Check PointSmartConsole
    • Security Management R82 <Jumbo Hotfix Take 118
    • Security Management R82.10 <Jumbo Hotfix Take 36
    • Multi-Domain Security Management R82 <Jumbo Hotfix Take 118
    • Multi-Domain Security Management R81.20 <Jumbo Hotfix Take 158
    • Multi-Domain Security Management R82.10 <Jumbo Hotfix Take 36
    • Security Management R81.20 <Jumbo Hotfix Take 158
    • —
    • —
    • —
    • —
    • —
    • —

    Hersteller und Produkte

    Weakness-Klassen (CWE)

    • CWE-287Improper Authentication

      Class

      When an actor claims to have a given identity, the product does not prove or insufficiently proves that the claim is correct.

      Eintrag bei MITRE CWE-287

    Öffentliche Exploit-Referenzen

    Öffentlich gemeldete Proof-of-Concepts, Exploit-Module und Detection-Templates zu dieser Schwachstelle. NEOSEC verlinkt ausschließlich auf die Originalquellen und stellt keinen Exploit-Code bereit.

    Öffentliche Exploit-Referenzen
    CISA KEV CatalogCISA Known Exploited Vulnerability (öffnet in neuem Tab)cisa.govaktiv ausgenutzt
    CIRCL KEVvulnerability.circl.lu (öffnet in neuem Tab)aktiv ausgenutzt
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)checkpoint-smartconsole-poc (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)CVE-2026-16232 (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert
    PoC-in-GitHub (nomi-sec)Check-Point-Trusted-Access-Review (öffnet in neuem Tab)github.comPoC (öffentlich gemeldet)gemeldet, nicht verifiziert

    Quellen & Referenzen

    • support.checkpoint.comresults/sk/sk185169Mitigation, Patch, Herstellerhinweis
    • cisa.govknown-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-16232government-resource, US-Behörde
    • pwn.watchpwn.watch: Check Point SmartConsole: Check Point SmartConsole Improper Authentication Vulnerabilitypwn-watch
    • support.checkpoint.comCheck Point SmartConsole — CVE-2026-16232pwn-watch
    • NVD (NIST)NVD: CVE-2026-16232pwn-watch
    • cisa.govCISA Known Exploited Vulnerabilities Catalogpwn-watch

    Änderungen an der CVE

    Wer diese CVE wann geändert hat: die NVD (Analyse, betroffene Produkte, CVSS), der Herausgeber der CVE (CNA) und ergänzende Stellen wie CISA (ADP).

    1. Analyse der NVD geändertNVD

      CVSS V3.1: AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

      2 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H
      Referenztypergänzt
      —
      CISA-ADP: https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-16232 Types: US Government Resource

      Kennung der Quelle: nvd@nist.gov

    2. Eintrag geändertCISA ADP

      2 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Referenzergänzt
      —
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-16232
      Referenzentfernt
      https://vincent.vulcoord.net/score/?state=KEV&state=Reassess&excludecna=linux&cve=CVE-2026-16232&analyze=1
      —

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    3. Eintrag geändertCISA ADP

      CVSS V3.1: vorher AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N, nachher —

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja

      5 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      SSVC-Einschätzunggeändert
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-22T00:00:00+00:00"}
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-23T03:55:51.690584Z"}
      CVSSentfernt
      AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N
      —
      Referenzergänzt
      —
      https://vincent.vulcoord.net/score/?state=KEV&state=Reassess&excludecna=linux&cve=CVE-2026-16232&analyze=1
      Referenzentfernt
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-16232
      —
      Referenztypentfernt
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-16232 Types: US Government Resource
      —

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    4. Analyse der NVD geändertNVD

    5. Eintrag geändertCISA ADP

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja

      Einzeländerung im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      SSVC-Einschätzunggeändert
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-22T20:45:04.891100Z"}
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-22T00:00:00+00:00"}

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    4 ältere Änderungen anzeigen
    1. CISA-KEV-Eintrag aktualisiert9119a7d8…

      4 Einzeländerungen: Date Added, Due Date, Required Action, Vulnerability Name

      4 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Date Addedergänzt
      —
      2026-07-22
      Due Dateergänzt
      —
      2026-07-22
      Required Actionergänzt
      —
      2026-07-22
      Vulnerability Nameergänzt
      —
      2026-07-22

      Kennung der Quelle: 9119a7d8-5eab-497f-8521-727c672e3725

    2. Eintrag geändertCISA ADP

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: aktiv, automatisierbar: ja

      Einzeländerung im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      SSVC-Einschätzunggeändert
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-22T19:29:23.246874Z"}
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"active"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-22T20:45:04.891100Z"}

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    3. Eintrag geändertCISA ADP

      CVSS V3.1: AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N

      CISA-Einschätzung (SSVC): Ausnutzung: keine bekannt, automatisierbar: ja

      3 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      CVSSergänzt
      —
      AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N
      Referenzergänzt
      —
      https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2026-16232
      SSVC-Einschätzungergänzt
      —
      {"id":"CVE-2026-16232","role":"CISA Coordinator","options":[{"exploitation":"none"},{"automatable":"yes"},{"technicalImpact":"total"}],"version":"2.0.3","timestamp":"2026-07-22T19:29:23.246874Z"}

      Kennung der Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0

    4. Neu erfasstcheckpoint.com

      Schwachstellentyp: CWE-287

      Beschreibung erfasst oder geändert

      4 Einzeländerungen im Original anzeigen
      Einzeländerungen dieses Ereignisses im Original der NVD
      ArtAktionVorherNachher
      Betroffene Versionen (Herausgeber)ergänzt
      —
      Quantum Security Management, Multi-Domain Security Management
      Beschreibungergänzt
      —
      An authentication bypass vulnerability in the Check Point SmartConsole login process allows an unauthenticated remote attacker to obtain an application login token and use it to authenticate with full administrative privileges. Successful exploitation allows the attacker to modify security policies and security configurations. Remote exploitation requires internet access to the Management Server IP address and a configuration that does not restrict Trusted Clients. Check Point is aware that this vulnerability is being exploited and has affected a very small number of customers.
      Schwachstellentyp (CWE)ergänzt
      —
      CWE-287
      Referenzergänzt
      —
      https://support.checkpoint.com/results/sk/sk185169

      Kennung der Quelle: cve@checkpoint.com

    Eine Übersetzung der NVD in eine andere Sprache ist ausgeblendet.

    Verknüpfte Advisories

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    Badge-Vorschau für CVE-2026-16232
    <a href="https://intel.neosec.eu/cve/CVE-2026-16232"><img src="https://intel.neosec.eu/badge/cve/CVE-2026-16232.svg" alt="CVE-2026-16232 – NEOSEC Intel" height="20"></a>